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Kunst-Blog | Eröffnungskalender

Aktuelle Ausstellungseröffnungen in Berlin

Mehr im Kunst-Blog Eröffnungskalender

 

Michael Reuter | Interview

Wenn ich sterbe, stirbt meine Sammlung


Charlotte Zander, Foto von Markus Stecher

Ganz im Norden des Landkreises Ludwigsburg liegt Bönnigheim. Neben dem Schwäbischen Schnapsmuseum und der Sudentendeutschen Heimatstube kann die Kleinstadt vor allem mit einem Pfund wuchern: dem im September 1996 eröffneten Museum Charlotte Zander im Schloss Bönnigheim. Über 4.000 Werke der Naiven Kunst, Art Brut und Outsider Art hat die Sammlerin im Laufe von fünf Jahrzehnten erworben. Es ist die größte Privatsammlung ihrer Art, unbedingt sehenswert, nicht weit von Stuttgart entfernt und dämmert doch seit Jahren in einem unfreiwilligen Dornröschenschlaf.

 

05.01.09 | Permalink | Kommentare (0)

 

Konstantin Schneider | BERLIN weekly

Ist denn echt schon Weihnachten?


Hallo! Merry Christmas alle zusammen! Fühle mich ausgezeichnet. Hab's gerade so geschafft.

Liebe Kunstfreundinnen und Kunstfreunde,

ein Jahr, in dem ausserordentlich intensiv am Glücksrad gedreht wurde, viele von uns mittels jeder Menge neuer Ideen die Glücksgöttin Fortuna regelrecht herbeizwingen wollten, geht nun zu Ende. Mir hat's gefallen. Gehe mit sattem Erkenntnisgewinn in die Weihnachtspause. "Je ne regrette absolument rien" hätte der olle Fritz gesagt. Also merry Christmas und juten Rutsch. Ach ja, meine MIAMI-Impressionen könnt Ihr Euch mitsamt all den anderen Messeevents 2008 unter ARTFAIRS-EXTRA 2008 anschauen. Den Rest findet Ihr bei mir. Ich schaff das heute sonst nicht mit der Bescherung und dem Gänsebraten. Also tschüssi, kommt gut durch die "Stillen Nächte". Bis bald.

24.12.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

Gastbeitrag | Rückschau

Creating Awareness instead of Emotions

by Charlotte Lindenberg

Martha Rosler
Location Location Location
Portikus, Frankfurt am Main
12.7. – 14.9.08

Creating Awareness instead of Emotions

So what? Is there anybody who would not prefer awareness compared to emotions? The answer is: Yes. Almost everybody. Finally the better part of current art draws heavily on feelings, sensation, the heart – you name it.
Martha Rosler´s last show in Frankfurt am Main, Germany, is about the past and present of a Central European city. Largely free from the intention to divide history in culprits and victims Rosler does not venture to participate in a debate which continues for over half a century by now, hinging on notions of guilt and shame. Instead she concentrates on the immediate situation with a kind of X-ray vision, looking intensely at the very place she shares with the audience, thereby penetrating the layers of history. This way Rosler makes past and presence available simultaneoulsy.

 

22.12.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

Michael Reuter | Kritik

Weich gespülte Souveränität in Schwäbisch Hall


Ornamentmann (Remix), 2008, Öl auf Leinwand, 300 x 250 cm, Sammlung Würth, Inv. 11478

Als Kurator in eigener Sache agiert Georg Baselitz (*1938) in der Kunsthalle Würth und bastelte aus den rund fünfzig Werken des Baselitz-Blocks der Sammlung Würth und diversen Leihgaben eine Ausstellung mit dem unbescheidenen Titel „Georg Baselitz ↑ Top“. Schön ist sie geworden. Fast zu schön, um wahrhaftig zu sein.

 

19.12.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

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18.12.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

Dirk Teschner | Sonstiges

Prada goes Nord

Kunstaktion des Klub 500 in der Erfurter Magdeburger Allee. Dort eröffneten am letzten Wochenende mehrere fiktive Luxusgeschäfte. Die angesagten bekannten und teuren Marken siedeln sich bewusst im Erfurter Norden an. Der Norden als künftiges Trend-Quartier? Die Händler der City werden nervös…

 

11.12.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

Michael Reuter | Kritik

In der Dunkelheit hinterlässt das Licht Spuren


© Ralf Spieß

Grundlage der Arbeiten von Volker Schöbel (64) sind fotografische Abfälle. Probestreifen oder misslungene Abzüge unterschiedlicher Schwarz-Weiß-Papiere landen in einem dunklen Mülleimer, in dem die Entwickler-, Stopp- und Fixier-Chemikalien zwischen den Schnipseln weiter wirken. Auf zufälligem, fotochemischem Weg entstehen im Laufe der Zeit abstrakt anmutende Farbcollagen in erdigen Tönen. Aus unzähligen dieser Puzzleteile – als Leiter der Freien Fotoschule Stuttgart sitzt der Künstler an der Quelle – hat Schöbel über die Jahre etwa zweitausend besonders interessante Fragmente herausgefiltert, die als Grundlage für unterschiedlich große Bildtableaus dienen. Eine komplette Arbeit kann aus fünf oder aus über hundert einzelnen Teilen bestehen.

 

10.12.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

Gastbeitrag | Kritik

Licht und Schatten im Schloss Wolfsburg

Von Ulrich Diezmann

2. Verleihung des arti-Kunstpreises

arti 2008
Der Kunstpreis für Wolfsburger Künstler
03/12/2008-08/02/2009

Wolfsburg hat etwas, was Berlin nicht hat, ein Schloss – und das ist sogar echt
und eines der ältesten Gebäude dieser jungen Industriestadt im östlichen Niedersachsen.


Schloss Wolfsburg am Abend des 2.Dezembers

Um das Image eines bloßen Industriestandortes abzulegen, wird viel getan. Ein Kunstpreis, der die lokale Szene zeigt und würdigt, ist ein weiterer Schritt in diese Richtung.

 

10.12.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

Gastbeitrag | Sonstiges

Jetzt ist er weg ...

... der Palast der Republik. Tilman Schwarz war einer der letzten, der die Möglichkeit hatte, aus den Fenstern des Palasts zu schauen - bzw. zu fotografieren.

 

09.12.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

Redaktion | Der Film zum Sonntag

火车 - Eisenbahn

Der Film zum Sonntag #13
"火车 - Eisenbahn" von Mei Jian
Vorgestellt von Markus Wirthmann

"Eisenbahn" ist ein Kurzfilm des chinesischen Künstlers Mei Jian.
Die Stimme, die durch den leeren Waggon schallt, zählt Dinge auf, die ein "ordentlicher Chinese" zu tun oder zu lassen hat. Diese Art von Anweisungen wurden gerade vor den olymischen Spielen in China verstärkt verbreitet.
Die Untertitel sind mit Hilfe eines Übersetzungsprogramms erzeugt. Auch dies eine in China weitverbreitete "Unsitte", die es eigentlich angesichts der skurrilen Ergebnisse, so Mei Jian, zu vermeiden gilt.

07.12.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

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