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Esther Ernst | wo ich war

BOTTA MARIO 2

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BOTTA MARIO
Kirche Santa Maria degli Angeli, 1996
Monte Tamaro, Tessin
+Kurz vor der Ankunft mit der Seilbahn auf dem Monte Tamaro baut sich die Kirche burgähnlich neben einem Kinderspielplatz, einem Restaurant und einer Card-Bahn auf. Sie ist über zwei Wege erreichbar. Ein langer "Steg" führt auf das Dach der Kirche, der zugleich Aussichtspunkt der phantastischen Landschaft ist. Symmetrisch führen zwei Treppen der elliptischen Kirchwand zum Eingang entlang. Die elliptische Grundform der Kirche aus dunkelbraunem Gestein, die mit den gleichen Kirchenbänken wie die Chiesa di Mogno ausgestattet ist, wird durch mehrere kleine Fenster auf Bodenniveau beleuchtet. Über jedem dieser Fenster (ca.40x60cm) hat Enzo Gucci schwarz-weisse Wandzeichnungen installiert. Ebenfalls das Altarbild (schrecklich) und der zweite Zugang zur Kirche, eine lange Treppe unter dem "Steg", sind mit Malereien (tolle Marmorimitationen) an der Decke versehen.
+j

25.07.05 | Permalink | Kommentare (0)

 

Esther Ernst | wo ich war

BOTTA MARIO

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BOTTA MARIO
Chiesa Di Mogno, 1996
Valle Maggia, Tessin
+Im vorletzten Dörfchen des Valmaggia steht die gestreifte Kirche von Botta. Nachdem 1986 eine Schneelawine die damalige Kirche mitgerissen hat, wurde Botta beauftragt, für die kleine Gemeinde Mogno eine neue Kirche zu bauen.
Die ellipsenartige Form wird im Innern von einer rechteckigen Grundform am Boden gebrochen, die dann aber wiederum stetig in das elliptische Glasdach führt. Dieses ist zum Eingang hin steil abgeschrägt. Die Kirche ist klar symmetrisch aufgebaut, besitzt zwei Apsiden, die Glocke (ohne Turm) ist nach Aussen vor den Eingang gekehrt. Bestimmt nimmt der Bau die Bauweise des Doms in Pisa (Baptisterium) und des Doms in Siena auf und fügt sich erstaunlich gut in das Gesamtbild von Mogno ein. Die zwei Kirchen- und Apsidenbänke aus dem hellen Birkenholz (?) fand ich zum Granitgestein und den damit verbundenen Mustern unpassend (Kindermöbelartig).
+j

22.07.05 | Permalink | Kommentare (0)

 

Esther Ernst | wo ich war

wo ich war

Eine Sammlung als Kolumne

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Seit Oktober 2004 archiviere ich Notizen zu allen Ausstellungen, Museen, Galerien, Vorträgen, Konzerten, Theatervorstellungen usw., die ich besuche.
Auf A6 grossen Karteikarten halte ich den Namen des Künstlers/Vortragenden, den Titel von Werk/Veranstaltung und den jeweiligen Ort fein säuberlich mit Schreibmaschine fest. Das Datum des Besuchs füge ich mit einem Datumsstempel hinzu.
Unter dem Zeichen „+“ verfasse ich eine kurze Beschreibung des Besuchten und vermerke Eindrücke, Beobachtungen und besondere Auffälligkeiten, oder füge Zitate hinzu.

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22.07.05 | Permalink | Kommentare (0)

 

Markus Wirthmann | Sonstiges

Du auch, und ich?

Die Ausstellungseröffnung U2 & i, am 6. Juli 2005 als Foto-Novela
Kamera: Foto-Handy Siemens S 65

Anton Corbijn
7. bis 17.7.05
C/O Berlin


Perfektes Timing zwischen Live8 Konzerten und dem U2-Gig im Olympiastadion: Die Ausstellungseröffnung von Anton Corbijn.
Kurz nach 8 musste der Zugang zu Innenhof und Galerie gesperrt werden da sich schon etwa 1000 Besucher drängten um einen Blick auf die Promis zu werfen.

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10.07.05 | Permalink | Kommentare (0)

 

Gastbeitrag | Sonstiges

Streit um Istanbul

Urbane Realitäten: Fokus Istanbul
9. Juli – 3. Oktober 2005
Martin-Gropius-Bau, Berlin

Schon im Vorfeld wurde die von Christoph Tannert kuratierte Ausstellung in der Presse scharf attakiert. So wurde etwa in der TAZ vom 4.7.2005 Vasif Kortun mit den Worten zitiert: "Dieses traurige Desaster ist das Ergebnis eines katastrophalen Missmanagements von Christoph Tannert". Weiterhin ist von "konzeptionellen Mängeln, der mangelnden Transparenz bei der Auswahl der Künstler und der undurchsichtigen und ungerechten Mittelvergabe" die Rede.

Kunst-Blog.com bot Christoph Tannert die Möglichkeit einer Stellungnahme.

Die folgenden drei Texte, das Vorwort zum Ausstellungskatalog, der offene Brief einer Gruppe von Künstlern aus Istanbul und die Antwort Christoph Tannerts sollen die verschiedenen Standpunkte darstellen und zur Klärung der Situation beitragen - oder zur weiteren Diskussion anregen.

Alle drei Texte sind Bestandteile des Katalogs zur Ausstellung.

Vorwort zum Katalog der Ausstellung

Offener Brief an alle betreffenden Künstler

Antwort auf einen Offenen Brief

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07.07.05 | Permalink | Kommentare (0)

 

Markus Wirthmann | Kritik

Vorsicht: Nur für Mikroöffentlichkeiten!

Ortsbegehung 11: Handlungsformate
Laura Horelli, Daniel Knorr und Katya Sander
Gastkurator: Marius Babias
2. Juli bis 14. August 2005
NBK Neuer Berliner Kunstverein


Eingangsbereich des NBK mit Toilettengraffiti

Mit schöner Gleichförmigkeit und schon Jahre lang wird das Programm des NBK von einem festen Grundgerüst strukturiert, um das sich die vergleichsweise wenigen serienfreien Ausstellungen wie seltene Preziosen ranken. Da sind die Fotografie-Länder-Ausstellungen (”Zeitgenössische Fotokunst aus ...”), in denen immer irgendwie versucht wird, das ganz Typische zu destillieren. Dann gibt es die ”Untersuchungen der ostmitteleuropäischen Kunst der Gegenwart”, also alles, was sich ehemals hinter dem Eisernen Vorhang verbarg, als Gruppenausstellung, meist mit der Betonung auf ”jung”. Beide Reihen können, um die Kontinuität zu erhöhen, abschnittweise verschweißt werden: ”Fotokunst aus den zehn neuen EU-Ländern”. Eine noch ganz kurze, erst über wenige Sprossen verfügende Gerüstbaustange ist ”Critics Choice”. Wie der Name schon sagt, die Choice des Kritikers und wieder eine weit in die Zukunft weisende Ausstellungsreihe (vielleicht darf Kunst-Blog.com ja auch mal)!

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06.07.05 | Permalink | Kommentare (0)

 

Dellbrügge & de Moll | Kritik

That’s the way the cookie crumbles

40jahrevideokunst.de
Digitales Erbe: Symposium zur Videokunst in Deutschland von 1963 bis heute
01. + 02 Juli 2005
Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf
K20 | Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen

Das Erbe wird digital
Kennen Sie John Baldessaris Teaching a Plant the Alphabet von 1972? Oder Dara Birnbaums Wonder Woman von 1978? Nein? Dann wird’s Zeit, denn wenn wir nicht aufpassen, bleibt uns von der Videokunst bald nur noch weisses Rauschen.

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04.07.05 | Permalink | Kommentare (0)

 

Gastbeitrag | Sonstiges

Tagung "Urheberrecht und Kunst"

Urheberrecht & Kunst: Ästhetische, rechtliche, ontologische und politische Aspekte
Eine Tagung am Zif (Zentrum für interdisziplinäre Forschung), Bielefeld
17. bis 20. Mai 2005
Leitung: Eberhard Ortland (Berlin) und Reinold Schmücker (Greifswald)

Im Mai diesen Jahres gab es in Bielefeld eine Fachtagung mit Juristen, Philosophen, Ökonomen und Künstlern, die sich mit dem Verhältnis zeitgenössischer Kunst und geltendem Urheberrecht befassten. Da es immer mehr Formen von Kunst gibt, bei denen sich die Kunstwerke für ihr eigenes künstlerisches Dasein anderer Werke bedienen oder aber Kunstwerke entstehen, die im Sinne des Rechts keinen Urheberschutz geniessen, wird die Frage relevant, wie weit das geltende Recht für die aktuelle Kunstproduktion ausreichend ist oder was gegebenenfalls für Änderungen notwendig sein könnten. Die beiden Philosophen Eberhard Ortland und Reinold Schmücker organisierten die Tagung »Urheberrecht & Kunst«. Von Eberhard Ortland stammt die folgende Zusammenfassung.

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01.07.05 | Permalink | Kommentare (0)

 

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