Esther Ernst | wo ich war

DIE SICHT AUF DAS ORIGINAL - RAPPO HANS - KASKADENKONDENSATOR

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DIE SICHT AUF DAS ORIGINAL
Kunstkredit Basel-Stadt, Performance 2005
Kunsthaus Baselland
+Der Kunstkredit schreibt jedes Jahr unter Anderem einen gesamtschweizerischen Performancewettbewerb aus. Dieses Jahr sollen die Künstler, die es in die zweite Runde geschafft haben, eine Performance im öffentlichen Raum zeigen, damit die Kommission anhand dieser Originale beurteilen und auszeichnen kann.
Sieben Künstler wurden eingeladen: Hina Strüver (warf konzentriert "Säckchen" über gespannte Schnüre, blödes Ende), Judit Huber (befreite sich aus einem mit Silikon gefüllten "Kleid" unter Brutlampen, gähn!) Köppel/Zacek (arbeiteten mit dem eigenen Körpergewicht, Kopf an Kopf + Masken (?)), Fränzi Madörin und Sus Zwick (spielten ein kleines Theater vor...), Markus Gössi (spukte toll, blödes Ende), Geneviève Favre (die hat doch einen Knall, oder? Aber ganz souverän!) und Yan Duyvendak (der war ziemlich lustig und darin nicht doof!).
Tolle Einrichtung, dieser Kunstkredit
+j

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RAPPO MARIUS
Ausstellungsraum Klingental
Basel
+"Der 1944 im freiburgischen Schmitten geborene Marius Rappo hat sich jüngst wieder verstärkt der bildenden Kunst zugewandt, nachdem er mit seinen Modellbauten für Historische Museen einen riesigen Erfolg erreichte." Der ARK zeigt Arbeiten von Rappo aus den letzten 10 Jahren: Malerei (zwei unerträgliche, grossformatige Bilder), Holzschnitte, Spiegelobjekte, Betonmodelle, Betonbilder und Zeichnungen.
Exaktes Arbeiten, präzise ausgearbeitete Modelle und perfektes Handwerk erinnerten mich gleich an den Unterricht der Kunstgewerbeschule Basel.
Alte Schule.
+j

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KASKADENKONDESATOR
Saisoneröffnung
Basel
+Performance-Konzert-Installation mit Bella Angora, Christian Falsnaes, Soeren Berner Erlandsen. Der Kasko hat die Saison mit den Texas Rangers eröffnet. Die haben sich bei irgendeinem Stipendien-Aufenthalt getroffen und sich gedacht, dass sie ja mal was zusammen machen könnten. Puh, das war vielleicht peinlich. Kann man gar nicht so einfach wieder geben, was man da Fürchterliches gesehen hat. Und das Zuschauen ist ja noch das eine, schlimm fand ich, dass ernsthaft gelacht wird, wenn zwei Männer miteinander tanzen und Fickbewegungen andeuten. Und noch schlimmer, dass die Lachenden um sich schauen und gemeinsam lachen wollen. Da fühl ich mich sofort belästigt, und war plötzlich froh, dass man zu Hause wenigstens alleine fernsehen darf und sich zu nichts verhalten muss.
+j

Esther Ernst, 22.10.05 | Mehr von dieser Autorin/diesem Autor

 

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