Esther Ernst | wo ich war
TOMMY THE CLOWN AND THE HIP HOP CLOWNS - CARDIFF JANET / MILLER GEORG BURES - SASSE JÖRG - UGLOW ALAN - ZEIT RAUM BILD

Context #3-learning by doing
HAU 1, Berlin
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Berlin Files
DAAD Galerie, Berlin
Leider ist das Video-schwarz kein richtiges Schwarz sondern immer nur ein leuchtendes Grau, (wieso ist die Video-Technik bei diesem Problem nicht schon viel weiter?) dies ermöglicht dem Zuschauer eine zu diesem Zeitpunkt nicht erwünschte Orientierungsmöglichkeit. Der extrem gut isolierte Raum mit seinem Soundsystem läst einem nämlich schon anders zu Mute werden.
Toll, toll, toll. Mehr von solchen Videoarbeiten.
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Tableaus und Skizzen (?)
Galerie Wilma Tolksdorf, Berlin
In der Tagesspiegel-Kritik lese ich: "Sasses Fotoarbeiten sind Projektionsflächen, die mit fotografischen Konventionen und Sehgewohnheiten spielen. Das Auge ist in einem permanenten Prozess, das Abgebildete zuzuordnen und scheitert immer wieder beim Versuch, etwas Unscharfes zu fokussieren." Über einem fotografierten grauen Vorhang liegt ein grob gepixeltes rotes Netz. Der Computer macht es möglich. Weder in meinen Augen noch in meinem Hirn passiert was.
Das ist bestimmt tolle Fotografie, aber mir muss die jemand erklären.
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Malerei 1977 – 2006
Galerie Nordenhake, Berlin
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10 Jahre Dokumentarfotographie
Förderpreis der Wüstenrot Stiftung
+Seit 1994 vergibt die Wüstenrot Stiftung den Förderpreis für Dokumentarfotografie an junge Fotografinnen und Fotografen. "Die Tatsache, dass der Dokumentarfotografie sowohl im angewandten Bereich als auch im Kontext der Kunst zunehmend weniger Chancen für Langzeitprojekte gegeben wird, gab den Ausschlag für die Konzeption dieses Preises." Mir war anhand dieser sehr einfach gemachten Ausstellung (aber auch grundsätzlich) gar nicht klar, wo die Grenze zwischen Dokumentarfotografie und Fotografie liegt. Habe mich überhaupt gefragt, wie denn eine Definition von Dokumentarfotografie zur Zeit lauten könnte.
Ich fand es ganz angenehm, durch diese Ausstellung, die nichts anderes will, als ihre Preisträger präsentieren, durchzuschlendern.
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Esther Ernst, 21.02.06 | Mehr von dieser Autorin/diesem Autor
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Kommentare
I say Tommy, you say: The clown! Toooommyyy? -- Se Klaaauuuun. -- Put your hands up in the air!
Dass das im bürgerlichen Theatersaal nicht so rüberkommt, wie in einer Tiefgarage, oder einem verrauchten Club, ist ja klar. Immerhin hatte man für das jugendliche Publikum die Bestuhlung ausgeräumt. Mami und Papi durften auf dem Rang sitzen. Kindergeburtstagsstimmung kam auf, samt der ganzen warmen-Nesquick-Langeweile, die man damit assoziiert. Richtig auf die Nerven ging die missionarische Jesus-saved-my-life-Attitüde. Die moves kannte man aus dem letzten Madonna-Clip, die gespielten Battles erinnerten an 8 Mile mit Eminem. Die echten Kinder aus dem Ghetto und Ex-Gangsta durften wir jetzt von ganz nah bestaunen. Spannend wurde es, als die Hip Hop Clowns das Berliner Publikum auf die Bühne holten. Was waren wir erleichtert, dass die Jungs und Mädels uns nicht blamierten, sondern die Kids aus L.A. ziemlich blass aussehen ließen. Ob die wohl kunstblog lesen und hier mal kommentieren können?
I say Tommy, you say: -- ?
Dellbrügge & de Moll
| 06.03.06
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