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Adib Fricke | Vorschau

Kunstwochenende

Fr. 28.4.06 - ab 18 Uhr, Sa. 29.4. und So. 30.4.
Berlin-Mitte, diverse Veranstaltungsorte

Berlin hat sich das kommende Wochenende aufgespart und hofft, die ganze restliche Kunstwelt möge mitgespart haben und nach Mitte kommen. Angekündigt mit »Save the Weekend - 28.-30.April2006Berlin« zeigen 24 Galerien sich selbst und ausgewählte Arbeiten der von ihnen vertretenen Künstler. Das sind drei Galerien mehr als im letzten Jahr, wo es mit 2005Berlin im Mai schon einmal ein solches Event gab. Die Galerie Johann König feiert zugleich ihre Eröffnungsausstellung in neu bezogenen Räumen in der Dessauer Straße 6-7. Dito Galerie Kamm, dieses Jahr erstmalig dabei, die nun in der Rosa-Luxemburg-Str. 43/45 residiert.

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27.04.06 | Permalink | Kommentare (0)

 

Max Glauner | Sonstiges

Palimpsest 0602 - 01 Palimpsest

Palimpsest0602/ 01 Palimpsest, von gr. palimsestos, abgeschabt. Daher stammt die Bezeichnung Palimpsest, die für einen Text steht, der in der Nachantike bis ins 17. Jahrhundert von dem kostbaren Trägermaterial, Papyrus oder Pergament, zur Wiederbeschriftung abgeschabt wurde. Wie gelöschte Dateien auf einer Festplatte rekonstruiert werden können, sind die abgeschabten Texte wenn auch nicht gänzlich, so doch in Teilen durch bestimmte Verfahren lesbar zu machen.

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25.04.06 | Permalink | Kommentare (0)

 

Max Glauner | Kritik

Palimpsest0602 - 02 Eisberge - Poitr Nathan in der Galerie Magnus Müller

Galerie Magnus Müller, Berlin
17.03. - 05.05.2006

„Eisberg, im Meer schwimmende große Eismasse, entstanden durch Abbrechen (Kalben) der ins Meer verschobenen Gletscherenden oder des Inlandeises, durch Auftürmen von Packeis. Durch Stauen der Eisberge und Eisfelder auf Untiefen des Schelfs entstehen Blaueis, geschichtete Tafelberge von blauer Farbe mit polierter Oberfläche. Eisberge, bis 1 qkm groß und mehr, bis 50 m hoch und mehr, kommen bis etwa zum 40. Breitengrad vor und bilden eine ernste Gefahr für die Schiffahrt, zumal nur 1/9 ihrer Masse über der Meeresoberfläche aufragt.“ Brockhaus

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25.04.06 | Permalink | Kommentare (0)

 

Esther Ernst | wo ich war

ANG SOOKOON - ELIASSON OLAFUR - SEHGAL TINO

img_Sookoon,1.jpg

 

ANG SOOKOON
Sehnsüchtig gleiten Ballone rund um die Welt
Green Light Pavilion (Gormannstr./Mulackstr.)
+Caroline Eggel und Christiane Rekade kuratieren seit September vergangenen Jahres kleine Einzelausstellungen in ihrem eigens dafür gestalteten Pavilion aus zwei Baucontainern und einer sehr schlichten Holzkonstruktion (von Riccardo Previdi) in einer Baulücke in Mitte. Ein sehr sympathisches und cleveres Projekt. Weniger gelungen fand ich jedoch die aktuell gezeigte Arbeit von Ang Sookoon. In zwei seltsam gekachelten Boxen sind auf kleinsten Monitoren kurze Videosequenzen in schlechtester Digitalfotokamera-Qualität zu sehen. Alltagsbeobachtungen aus Shanghai. Nicht besonders aufregend. Nicht mal der mit verschiedenen Dingen übersäte und mit billigen Teppich überdeckte Boden von Monika Sosnowska, der von ihrer Ausstellung übrig geblieben ist, lässt mehr als ein kleines Schmunzeln zu.
Auf die Arbeit von Markus Müller bin ich gespannt.
+j

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21.04.06 | Permalink | Kommentare (0)

 

Esther Ernst | wo ich war

FELDMAN MORTON - SHE SHE POP - DARBOVEN HANNE - BOZZINI QUARTET

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FELDMAN MORTON
Maerz Musik, Festival für aktuelle Musik
Hamburger Bahnhof, Berlin
+Marc Sabàt (Violine), Rohan de Saram (Cello) und Aki Takahashi (Klavier) spielten das von Feldman 1980 komponierte Trio "...closer to the noise..." in den dafür ungeeigneten Räumen der Flick-Ausstellung. Denn abgesehen von der schlechten Akustik wurde das Konzert durch wummernden Sound irgendwelcher Installationen durchgehend gestört. Die unglaublich toll spielenden Musiker (Aki Takahashi ist einfach eine Wucht...) haben sich erstaunlicherweise nicht aus der Ruhe bringen lassen und benötigten für das Stück nicht wie angekündigt 75 sondern 110 Minuten (ich glaube, darüber waren die selbst erstaunt...). Ob das an Feldman liegt, habe ich mich gefragt, denn eine ähnliche "Zeitverschiebung" ergab sich, als das Pellegrini Quartett mit Ib Hausmann das "Clarinet and String Quartet" von Feldman bei der LOSE COMBO 2004 spielte. Und irgendwie, ohne den Vergleich gehört zu haben, glaube ich, dass die Verlangsamungen des Tempos die Musik nicht besser machten.
+j

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07.04.06 | Permalink | Kommentare (0)

 

thw | Kritik

Biennale im Widerspruch


Die Berlin Biennale feiert sich in der Auguststraße

Soviel Glück im Unglück gab es selten. Jedenfalls gilt das für die neueste Ausgabe der Berlin Biennale, die in ihrer vierten Version unter dem Titel »Von Mäusen und Menschen« sich den dunklen Seiten des Menschen und der Kunst widmet. Ein Bild dafür findet sich schon am Anfang der Ausstellung, wenn man den Ausgang der Auguststrasse zur Oranienburger Straße als solchen sehen will. Dort, in der Johannes-Evangelist-Kirche, eine Kirche, findet sich eine Anzeigetafel, bekannt aus nationalen und internationalen Flughäfen. Das internationale Kunst-Jet-Set, das zur Eröffnung der Biennaler angereist war, konnte sich vor dieser Anzeigetafel nur auf sich selbst zurück geworfen sehen, denn die Tafel blieb immer schwarz, auch wenn sie heftigst rackerte, um etwas zeigen zu wollen.

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04.04.06 | Permalink | Kommentare (1)

 

Markus Wirthmann | Kritik

Wir in der Tosa-Klause

KLAUSE
Thomas Demand
Galerie Esther Schipper, Berlin
1. April bis 6.Mai 2006

KLAUSE & Apokalypse
Max Beckmann feat: Thomas Demand
Museum für Moderne Kunst, Frankfurt am Main
25. März bis 27. August 2006


Für das WIR-Gefühl in der Küche der Tosa-Klause sorgt nur die schick reflektierende Diasec-Oberfläche der Fotoarbeiten.

Schon seit ich das erste Mal eine Papierarbeit von Thomas Demand gesehen hatte, damals noch beim Akademierundgang in Düsseldorf, und noch nicht schick per Diasec hinter Plexiglas gefangen sondern im Original, 3-D, waren mir diese von Materialeigenschaften und -farbe des verfügbaren Papiersortiments erzwungen abstrahierten Gegenstände sehr nah. Ich schätze den pragmatischen Umgang mit Material und hatte Spaß am Einfallsreichtum, mit dem Thomas Demand die Beschränktheit seiner Mittel mit großer kunsthandwerklicher Fertigkeit unterlief.

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04.04.06 | Permalink | Kommentare (0)

 

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