Gastbeitrag | Kritik
Schöne neue Fußballwelt
von Ute Vorkoeper
Glanz und Globalisierung.
Fußball, Medien und Kunst
Phoenix Halle, Dortmund
5. Mai bis 19. Juli 2006

Ulf Aminde, "Täter und Opfer",
2-Kanal-Videoinstalllation, 2003-2004, Foto: Inke Arns
Einigkeit und Recht und Fußball für das deutsche Vaterland. Nach zwei Wochen WM bin ich abgefüllt, nicht weil ich so viele Spiele gesehen hätte, das überlasse ich anderen, sondern von der Patriotismusdebatte, der man nirgends entgehen kann. Ja, ja, niemand hatte gedacht, dass "die Deutschen" so nett und lieb sein können. Vor allem die Deutschen nicht. Und die Fahne, schwarz-rot-gold, ist nicht mehr peinlich. "Schwarz, rot, geil" dichtete BILD vor über einer Woche und Jung wie Alt streift sich die Nationalfarben über.
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30.06.06 | Permalink | Kommentare (0)
Max Glauner | Kritik
Palimpsest0602 - 07 – Juten Tach und Sayonara!
Mit der Großausstellung "Berlin-Tokyo/Tokyo-Berlin Die Kunst zweier Städte" liegt die Berliner Neue Nationalgalerie im Trend und wieder voll daneben
Auf Seite 320 des Katalogs der Ausstellung "Berlin-Tokyo/Tokyo-Berlin" findet sich eine unauffällige Skizze. Ein Abbildungsnachweis dazu fehlt. Der Verfasser ist nur zu vermuten. Es dürfte sich um den japanischen Stararchitekten Toyo Ito handeln. Er hat für die lichte Glashalle der Neuen Nationalgalerie Ludwig Mies van der Rohes am Berliner Kulturforum die Ausstellungsarchitektur zu "Berlin-Tokyo" entworfen. Auf der Skizze wuchert eine wilde Hügellandschaft durch den gesamten Kubus. Die Idee besticht, gegen die "Box" des Rationalisten einen begehbaren "Blob" zu setzen, der niemanden bevormundet. Der Besucher würde sich eine Landschaft erwandern, in der die Kunstwerke aus Berlin und Tokio wie Wegmarken das Terrain erobern.
Betritt man nun die Neue Nationalgalerie ist davon aber nichts zu spüren. Rechts und Links empfangen einen wie immer die Treppenabgänge, die Garderobenboxen, und im unfreiwilligen Kontrast zu asiatischer Höflichkeit: das muffelige Aufsichtspersonal. Erst dahinter zieht sich die Schrumpfversion von Itos grandioser Phantasie lustlos und mit allerlei Metropolenkunst bestückt durch den Raum.
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30.06.06 | Permalink | Kommentare (0)
Esther Ernst | wo ich war
ALYS FRANCIS - DEAN TACITA - RICHTER DANIEL - ART 37, LISTE 06, VOLTASHOW 02

The Sign Painting Project (1993–97): A Revision
Schaulager, Münchenstein/Basel
"The Sign Paintig Project" ist sehr einfach und übersichtlich präsentiert (im Gegensatz zu den Verwirrungen über die Autorenschaft).
Hab ich mich sehr über diese Ausstellung gefreut.
27.06.06 | Permalink | Kommentare (1)
Markus Wirthmann | Kritik
Leistungsschau des nationalen Karnickelzüchterverbandes
ANSTOSS BERLIN - Kunst macht Welt
22. Juni bis 17. September 2006
Haus am Waldsee, Berlin
Franz Ackermann, Norbert Bisky, John Bock, Candice Breitz, Michel de Broin, Angela Bulloch, Janet Cardiff & George Bures Miller, Björn Dahlem, Tacita Dean, Marcel van Eeden, Olafur Eliasson, Thomas Eller, Michael Elmgreen & Ingar Dragset, Ayse Erkmen, Simon Faithfull, Valerie Favre, Thomas Florschuetz, Adib Fricke, Bernard Frize, Christine De la Garenne, Katharina Grosse, Asta Gröting, Mona Hatoum, Eberhard Havekost, Stuart Haygarth, Swetlana Heger, Arturo Herrera, Olav Christopher Jenssen, Takehito Koganezawa, Clemens Krauss, Via Lewandowsky, Thomas Locher, Robert Lucander, Melanie Manchot, Rémy Markowitsch, Jonathan Meese, Björn Melhus, Jonathan Monk, Joel Morrison, Frank Nitsche, Manfred Pernice, Daniel Pflumm, Bettina Pousttchi, Quin Yufen, Thomas Rentmeister, Gerwald Rockenschaub, Miguel Rothschild, Anri Sala, Karin Sander, Albrecht Schäfer, Shimabuku, Tino Sehgal, Ann-Sofi Sidén, Markus Sixay, Florian Slotawa, Rirkrit Tiravanija, Till Velten, Corinne Wasmuht, Peter Welz

Vor Ort: Monopol auf der Jagd nach dem Leser
Um es gleich eingangs mal klipp und klar festzuhalten: Sämtliche Kunstwerke in der Ausstellung haben eine sehr hohe Qualität – wie es sich bei guten Markenartikeln, um die es sich hier überwiegend handelt, gehört. Kein Experimentieren mit ungewöhnlichen Formen oder Formaten, kein site specific Rumgehampele oder politisch motiviertes Genörgele, auch kaum verrottendes oder stinkendes Altlastengebastele. Alles allerfeinste Galerieware in handhabbaren, meist haltbaren und messetypischen Formaten. Die Künstler haben durchwegs eine kleine, feine Kostprobe ihres Schaffens, in dieser Auswahl meist auch im Zenit ihres Markterfolges, abgeliefert.
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26.06.06 | Permalink | Kommentare (0)
Sue Hubbard | Alles
Kandinsky
The Path to Abstraction
Tate Modern, London
22nd June – 1st October 2006
There’s a tendency to think of Modernism as principally reflecting the rapid technological changes that occurred at the beginning of the 20th century exemplified by Futurist images of fast cars or the model for Tatlin’s famous unbuilt tower. But there was another strand. One that responded to the breakdown of conventional religion and the social and political upheavals that were taking place across the western world (including Russia) and looked to art (and some might say to psychoanalysis and quasi-religious cults such as Theosophy and spiritualism) to give meaning to contemporary existence in a way that Christianity had once done.

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25.06.06 | Permalink | Kommentare (0)
Redaktion | Netz
Extremely Saatchi - II
Was bisher geschah: Charles Saatchi bietet Kunst-Blog Zusammenarbeit an!
Erst Freudentaumel dann Stirnrunzeln in der Redaktion: Ist das Spam? Oder ein Virus? Will Charles das Kunst-Blog-Imperium kaufen? Könnte Flick dann der weiße Ritter sein? Und werden wir nach unserer, aus taktischen Gründen als Absage getarnten Antwort-Mail jemals wieder von Charles Saatchi hören?
Hier nun die Antwort:
Dear Sir/Madam,
Many thanks for your e-mail and for your interest in this project. Although I greatly admire your website, at this stage we are not looking for commercial banner placements. After all as you have said you do not want to bite the arm that feeds you and therefore we will do everything to avoid you of such a need.
Hier haben wir uns mit unserem taktisch ausgesprochen ausgefeilten Return anscheinend keinen guten Dienst erwiesen. Charles hat uns den moralisierenden Überbau geglaubt und will kein Geld rausrücken. Wie begegnet man diesem Konter jetzt nur?
Versuchen wir mal einen Gang runter zu schalten und geben Charles nochmals Gelegenheit in seiner Portokasse nachzuschauen:
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24.06.06 | Permalink | Kommentare (0)
Esther Ernst | wo ich war
DRESCHER ERIK, HEIN FOLKMAR - BIERSTEDT INA - GROSS SABINE - INVENTIONEN 2006 - TV REAL

Studie III
Studio Elektronische Musik der TU Berlin
+j
23.06.06 | Permalink | Kommentare (0)
Sue Hubbard | Kritik
Howard Hodgkin
Tate Britain, London
14th June – 10th September 2006

Of all Baudelaire´s poems it is Correspondences, originally published in 1857 in Les Fleurs du Mal, that speaks most articulately of what he considered to be the task of the modern painter. It is a poem that particularly illuminates the work of Howard Hodgkin.
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23.06.06 | Permalink | Kommentare (0)
Sue Hubbard | Kritik
Around the World in 80 Days
ICA, London
and
The South London Gallery
24. 5. - 16. 7. 2006

Remember the image of David Niven trying to circumnavigate the world in a hot air balloon? Inspired by Thomas Cook´s first guided world tour, Jules Verne´s novel Around the World in 80 Days, written in 1872, on which the film staring Niven was based, pinpoints a moment in history when the modern globalised world was beginning to take shape.
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18.06.06 | Permalink | Kommentare (0)
Redaktion | Netz
Extremely Saatchi - I
Gestern um 11:49 Uhr fiel bei Kunst-Blog eine E-Mail mit erstaunlichem Inhalt geräuschvoll durch den Briefschlitz: Charles Saatchi, vertreten durch seinen Web Project Administrator, bietet Kunst-Blog die Zusammenarbeit an!
Nach erstem Freudentaumel ("Kunst-Blog.com geht an die Börse!" - "Nie wieder TK-Pizza") folgte eine Phase der Ernüchterung und der Fragen: Ist das Spam? Oder ein Virus? Oder ham´die´s jetzt schon so nötig? Oder will eine Gruppe besoffener Kunststudenten den Mißkredit der Saatchi Collection in Mißkredit bringen?
Wir warten auf eine Antwort:
Dear Sir/Madam,
My name is #### ####### and I am currently working on a project for the Saatchi Gallery, in London, UK. I came across your website and found it extremely interesting.
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16.06.06 | Permalink | Kommentare (1)
Sue Hubbard | Kritik
Gary Hume - Cave Paintings
White Cube, London
26.05.06 - 01.07.06

I have a confession to make. I´ve never much liked Gary Hume´s paintings. Bold, ambitious and in-your-face they´ve always felt with their insistent reflective surfaces, to my mind, just too cocky by half. They were so very 80s. His early hospital door paintings with their puns on minimalism versus the real world, his "portraits" of celebrities such as Kate Moss and Tony Blackburn executed in shiny household paint, seemed, like the Thatcher´s Britain that had spawned them, to be all about surface rather than depth. With their brittle hard-edged colours and penchant for the tropes of popular culture they became emblematic of a certain artistic laddism. To look at Gary Hume´s dead-pan paintings was to sense that self-expression, doubt and vulnerability had been excised from the contemporary painterly lexicon.
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16.06.06 | Permalink | Kommentare (0)
Markus Wirthmann | Alles
Ballaballa
BALLKÜNSTLER
Offizieller Beitrag des Kunst- und Kulturprogramms der Bundesregierung
Museum der bildenden Künste Leipzig
11. Juni bis 13. August 2006
Greg Colson . Wim Delvoye . Mark Fromm . Kendell Geers . Wiebke Grösch . Bernhard Heisig . Sebastian Hempel . Stephan Huber . Fabrice Hyber . Herman van Ingelgem . Samson Kambalu . Ci Kim . Russel Maltz . Olaf Metzel . Sammlung Perlwein . Pode-Bal . Julius Popp . Gerd Rohling . Christoph Ruckhäberle . Tilo Schulz . Norbert Trummer . Albrecht Tübke . Marijke van Warmerdam

Eigentlich wurde ja alles, was zur Kunst mit und über Fußball gesagt werden konnte, bereits von Kai Hoelzner in seinem wunderbaren Artikel zu den Rundlederwelten gesagt. Darum mache ich jetzt auch mal echt wenig Worte und zeige im folgenden eine zweiteilige Videozusammenfassung der oben genannten Ausstellung ...
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14.06.06 | Permalink | Kommentare (0)
Adib Fricke | Netz
Einmal Cola Light mit Mentos, bitte!

Das Potential zum Kultstatus haben sie auf jeden Fall, spätestens seit Spiegel online gestern darüber berichtete: Videos, die immer weiter gesteigerte Versuchsreihen mit in Coca Cola Light-Flaschen geworfenen Mentos-Kaubonbons zeigen. Den dadurch entstehenden physikalischen Effekt des massiven Überschäumens nutzend spucken die Flaschen vor laufender Kamera ihren Inhalt aus. Den bisherigen dramaturgischen Höhepunkt dabei erreichte jetzt das Duo-Team von EepyBird.com (»Entertainment for the Curious Mind«) mit 101 Zweiliterflaschen Limonade und 523 Bonbons. Ein süß-klebriges Fontänenballett: The Extreme Diet Coke & Mentos Experiments.
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14.06.06 | Permalink | Kommentare (0)
Adib Fricke | Alles
Kalifornischer Materialismus
Los Angeles 1955-1985
Naissance d’une capitale artistique
(Die Geburt einer Kunst-Metropole)
Centre Pompidou
Paris
8. März - 17. Juli 2006

Paul McCarthy, Ketchup Sandwich, third version, 1970-2006
Die Geschichte, wie Los Angeles zu einer Kunstmetropole wurde, erzählt derzeit das Centre Pompidou in Paris. Aus einem Zeitraum von 30 Jahren wurden Werke und andere Dokumente amerikanischer Künstlerinnen und Künstler zusammengetragen, die in LA leben und arbeiten oder zumindest zu früherer Zeit mit der Stadt verbunden waren. Los Angeles 1955-1985 belegt rückblickend die Entwicklung der Stadt als einen Ort für zeitgenössische Kunst. Die Ausstellung scheint ziemlich gut recherchiert zu sein, ein breites Spektrum mit 84 künstlerischen Positionen vermittelt einen guten Gesamteindruck. Das, was zu sehen ist, hat (in historischer Rückschau) etwas subversives.
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09.06.06 | Permalink | Kommentare (0)
Adib Fricke | Alles
Biene malt Bienen
Berlin-Tokio/Tokio-Berlin. Die Kunst zweier Städte.
Neue Nationalgalerie Berlin
Potsdamer Straße 50, 10785 Berlin
7. Juni - 3. Oktober 2006

Als Biene verkleidet in den Waben der Ausstellungsarchitektur sitzend vorgedruckte Bienen ausmalen ... eine Performance für drei Tage
Spätestens seit Ende des 18. Jahrhunderts ist das Interesse Japans an Europa und andersherum das Europas an Japan groß, nachdem sich das Land mit Beginn der Meji-Zeit 1868 wieder öffnete und ein wirtschaftlicher und auch kultureller Austausch möglich wurde. Davor war Japan fast 200 Jahre lang abgeschottet, nur einmal im Jahr durfte ein holländisches Handelsschiff an einer künstlich errichteten Insel anlegen. So wundert es auch nicht, dass die Ausstellung Berlin-Tokio/Tokio-Berlin, die die Kunst der beiden Städte zeigen will, erst um 1900 beginnt.
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08.06.06 | Permalink | Kommentare (0)
Max Glauner | Essay
Palimpsest0602 - 05 Undine singt
Was it real, was it in my dreams? – Susan Philipsz Klanginstallation Follow me zur bb 4 auf dem Garnisionfriedhof
Die 4. berlinbiennale geht, das sonambiente-Festival für Klangkunst kommt. So gering die Klangkunst auf der Biennale vertreten war, markierten zwei Arbeiten, die sich vor allem auditiv erschlossen, symbolisch den Eingang und den Ausgang der Auguststraße: Nach Westen Kris Martins blind klappernde Anzeigetafel in der St-Johannes-Evangelist Kirche und nach Osten Susan Philipsz Lautsprecherinstallation "Follow me" auf dem Alten Garnisonfriedhof. Beide Arbeiten waren keine Auftragswerke. Kris Martins "Mandi III" entstand 2003, Susan Philipsz Installation "Follow Me" 2004 für den Moryon-Park in London, in dem Michelangelo Antonioni Teile seines legendären Film "Blow Up" gedreht hatte. Dennoch stellten beide Arbeiten – jenseits der Intention der Künstler – einen signifikanten Bezug zu ihrer Umgebung her, der Kirche einerseits, dem Friedhof andererseits. Dabei erzeugen sie einen Bedeutungszusammenhang, der weit über die spezifische Arbeit und ihren Ort hinausweist: Kris Martin zur Spiritualitätserfahrung frühchristlicher Mystik, Susan Philipsz zu einer nach wie vor aktuellen Geschlechterproblematik der deutschen Romantik.

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08.06.06 | Permalink | Kommentare (0)
Gastbeitrag | Kritik
Nachtrag zur Melancholie
Von Christian Hufen
Stefan Heyne: Tatort. Fotografien.
Galerie Blickensdorff, Berlin
noch bis 03. Juni 2006

Rummel 1, 2005, Fotografie auf Aludibond, 125 cm X 188 cm
Der Melancholiker ist nach klassischer Vorstellung ein Mensch, der zum Pessimismus neigt. Seine Lebensauffassung wird eher von Gefühl und Stimmung, als von Wille und Tat bestimmt. Dürer und Caspar David Friedrich machten die Melancholie zum Thema deutscher Kunst – eine Tradition, der auch die neue Leipziger Malereischule anhängt. Alte Tapeten und Erinnerungen an Vollbeschäftigung mit Fortschrittsgläubigkeit ersetzen bei ihr die Mönche und den Monduntergang der Romantik. Das melancholische Temperament wird dabei für kollektive Projekte vereinnahmt: der aktuelle Retrokult konzentriert sich auf Traumaverarbeitung & Vergangenheitsbewältigung.
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01.06.06 | Permalink | Kommentare (0)
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