Esther Ernst | wo ich war

MÜLLER WOLFGANG

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MÜLLER WOLFGANG
Von Sylt nach Friesland und zurück
Kunstraum Sylt Quelle, Rantum/Sylt
+ drei originale Kupferstiche aus dem 16. und 17. Jahrhundert und ein blau leuchtendes Neon-Ideogramm sind Teil der Installation von Wolfgang Müller in der rundum verglasten Galerie der Sylter Quelle. Die Kupferstiche zeigen die Phantominsel Friesland, die 1558 in einer Buchveröffentlichung in Form eines Reiseberichts vorgestellt wurde. Über Jahrhunderte verbreiteten sich die Karten und die dazugehörigen Geschichten über Land und Menschen bis Wissenschaftler herausfanden, dass es diese Insel nie gegeben hat. Müller recherchierte und dokumentiert in seinem 2004 herausgegebenen Buch "Neue NordWelt" besagte Reiseberichte und andere Schriften als Nachdruck.
Was jetzt aber die drei Kupferstiche und das sich stetig drehende Neon-Ideogramm zur Qualität dieser mit Sicherheit unterhaltsamen Lektüre beitragen, ist mir einigermassen schleierhaft.

Esther Ernst, 26.02.07 | Mehr von dieser Autorin/diesem Autor

 

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