Markus Wirthmann | Sonstiges
Diese Stadt braucht ...
... keine Kunsthalle!
Die Basics zur Kunsthallenfrage in der aktuellen Zitty
"Berlin braucht wieder eine Kunsthalle." hebt Johannes Wendland in seinem Beitrag an. Das finde ich zwar ganz und gar nicht, aber der Autor liefert einen vernünftig kurzen Überblick über die aktuelle Diskussion.

Hier mal ein paar vernünftige Entwürfe für eine bis vier neue Kunsthallen
"Doch wenn Berlin tatsächlich die Stadt mit der höchsten Konzentration an jungen Künstlern ist, dann müsste das eine Kunsthalle widerspiegeln, müsste ihr Programm so spontan, unkonventionell und unvorhersehbar sein wie die Kunst der Stadt. Was Berlin braucht, sind Akteure, die sich vernetzen und zwischen den verschiedenen künstlerischen Milieus vermitteln, und einen Ort, an dem das Publikum die Prozesse in diesen Milieus sehen und nachvollziehen kann. Das muss kein neues Haus mit all den behäbigen Strukturen einer Institution sein, das kann sofort und überall passieren. Die Gewandtheit, mit der Galerien und freie Ausstellungsorte ständig auf künstlerische Neuerungen reagieren, wäre ein Vorbild für alle Kunsthallen in Berlin, seien sie nun temporär oder dauerhaft.”
- Na sag´ich doch: Berlin braucht keine Kunsthalle!
Welche Kunsthalle braucht die Stadt? www.zitty.de
Markus Wirthmann, 20.03.07 | Mehr von dieser Autorin/diesem Autor
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Kommentare
Berlin könnte eigentlich ein paar mehr provokante Skulpturen und Installationen im öffentlichen Raum vertragen, oder ? Schade, dass Beuys nicht mehr lebt...
grijsz
| 20.03.07
Das grundsätzliche Problem ist doch, dass man institutionell garnicht abbilden kann, was man abbilden will. Die Institution braucht immer eine Figur, die eingebunden ist in eine spezifisches Interessegeflecht und die gleichzeitig eine Marke sein muss. Was man davon dann hat, lässt sich erleben in der langweiligen Gleichheit der wichtigen Biennalen. Am besten man bekennt sich zum Motto: Es geht gar nicht um die Kunst. Vielleicht kommt man mit diesem Motto dann zur Abbildbarkeit des Unabbildbaren und umgekehrt.
thw
| 21.03.07
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