![]() |
Adib Fricke | Sonstiges
Ein schönes Leben noch ...

Unter dem Titel Kunst ist das, was das Leben schön macht hat die Süddeutsche Zeitung eine Reihe von Interviews mit Kunstsammlerinnen und -sammlern veröffentlicht – und zitiert damit zugleich die Leiterin der Sammlung der Schweizer Bank UBS als Beispiel für die Unbeholfenheit von Unternehmen, ihre Sammeltätigkeit zu begründen (oder vielleicht auch einzuschätzen). Nicht im Feuilleton, im Wirtschaftsteil stehen die Gespräche mit den Kunstliebhabern. Die Reihe erscheint anlässlich der 2. Ausschreibung des Deutschen Kulturförderpreises, der im Herbst diesen Jahres durch den »Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.« vergeben wird. Unternehmer dürfen über ihre Leidenschaft und ihre Liebe zur Kunst erzählen – die SZ befragt »Wirtschaftsvertreter zu ihrer privaten Sammlung und ihrem Verhältnis zur Kunst«.
Beitrag »Ein schönes Leben noch ...« weiterlesen ...
29.04.07 | Permalink | Kommentare (0)
Redaktion | Sonstiges
Heute abend ...
Seit ca. einem halb Jahr ist der Kunst-Blog-Eröffnungskalender online und erfreut sich großer Beliebtheit. Regelmäßig stellt die Kunst-Blog-Redaktion eine Auswahl an Ausstellungseröffnungen für Berlin und Umgebung zusammen. Mit dem Gallery Weekend Berlin, das 2007 zum dritten Mal stattfindet und heute abend beginnt, haben wir eine druckbare Version des Eröffnungskalenders eingerichtet. Auf der Kalender-Seite den seitlichen Link »Eröffnungen von heute ausdrucken« anklicken, und schon wird - wenn ein Drucker am Rechner angeschlossen ist - eine Übersicht für den aktuellen Tag ausgedruckt.
27.04.07 | Permalink | Kommentare (0)
Markus Wirthmann | Interview
»I came to Berlin because ...
... I’ve loved the city since my first visit here — I was five years old, competing in gymnastics. Also, Germans are über-hot, which never hurts. Before I opened my gallery, I had lived in Berlin for a year because Kirstine Roepstorff, the Danish artist-goddess whom I represent and who is also one of my dearest BFFs, was already here full-time, and we were joined at the hip. I was like, ’Fuck, I need to keep myself a bit more busy when I'm here.‘ Ta-da! The gallery was born.«
Interview with Javier Peres from Peres Projects about the Berlin art scene and his newly opened gallery in Berlin on artkrush.
26.04.07 | Permalink | Kommentare (0)
Markus Wirthmann | Kritik
Wohl temperiertes Museum
Holly Zausner
unseen
Filminstallation im Bode-Museum, Berlin
25. April - 13. Mai 2007

In der sogenannten florentinischen Basilika, einem Renaissance-Architektur nachempfundenen Saal in direkter Flucht zum Haupteingang, wird Holly Zausners fünfzehnminütiger Kurzfilm in weihevoller Umgebung gezeigt. Obwohl die Ausstellungsstücke aus dem Inventar einer Bürgervilla stammen, ist der assoziative Raum ein sakraler und die siebeneinhalb Meter breite Leinwand schwebt über einem nicht existenten Altar. Der Surround-Sound der Super-16-Millimeter-Produktion weitet die Halle nochmal auf kathedrale Maße.
Beitrag »Wohl temperiertes Museum« weiterlesen ...
25.04.07 | Permalink | Kommentare (0)
Verena Lehmbrock | Sonstiges
"... dem gleich von einer Reichen Pfründe träumt ..."*
Der Tagesspiegel setzt auf Berliner Kunstszene

Der Stadt, der es an Industrie mangelt, mangelt es bekanntlich nicht an Kunst. Im vierten Teil seiner Serie „Chancen für Berlin“ widmet sich der Tagesspiegel nun nach Ausflügen in den Berliner Technologiepark Adlershof und in die Musikbranche der Berliner Kunstszene. Glaubt man dem Blatt, so besticht in Berlin nicht nur die Mannigfaltigkeit der Szene, sondern auch der durch den Kunstmarkt verkörperte wirtschaftliche Aspekt ...
Beitrag »"... dem gleich von einer Reichen Pfründe träumt ..."*« weiterlesen ...
24.04.07 | Permalink | Kommentare (0)
Gastbeitrag | Kritik
Kunsthype im Metaversum
von Stephan Lorenz und Verena Lehmbrock
Gazira Babeli
Collateral Damage - a comprehensive survey of works from 2006-2007
16. April bis 30. Mai
Second Life Location: Odyssey (38,30,23)

Blick in die Ausstellung, mit programmiertem Erdbeben im Vordergrund
Die Avatar-Persönlichkeit Gazira Babeli ist eine Konzeptkünstlerin im Metaversum von Second Life. Unstoffliche Grundlage ihrer Arbeit sind 3D-Ausprägung und Scriptfähigkeit.
Hinter Gazira Babeli steht laut Gazira Babeli keine (weibliche, kanadische ..) Realexistenz, sondern allein Gazira Babeli.
Beitrag »Kunsthype im Metaversum« weiterlesen ...
18.04.07 | Permalink | Kommentare (0)
Christoph Bannat | Interview
Michael Zink, Marcel van Eeden

Marcel van Eeden, aus "celia", Hatje Cantz Verlag.
Die Galerie Zink eröffnete vor zwei Monaten eine Zweitgalerie, nach München, in Berlin - Schlesische Strasse in Kreuzberg, und bietet sofort ein Austauschprogramm auf privater Basis mit New York-Harlem an.
Nach einer erfolgreichen und sehenswerten Ausstellung von Yoshimoto Nara & Graf, folgt jetzt mit Marcel van Eeden das nächste Highlight (Kritik am Ende des Interviews).
Marcel van Eeden
Cecilia
29.4.-16.6.2007
Schlesische Strasse 27
www.galeriezink.de
Beitrag »Michael Zink, Marcel van Eeden« weiterlesen ...
12.04.07 | Permalink | Kommentare (0)
Markus Wirthmann | Sonstiges
Urbi et Orbi mit Jonathan Meese
Während der Papst in Rom seinen Segen sprach und die Autoren von Kunst-Blog.com Ostereier suchten - oder noch schnell bemalten - war der Berliner Kunstkontakter umtriebig und besuchte DE BABY – Jonathan Meeses Osterfestival in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz.
Angekündigt war für den frühen Sonntag Abend, nach Ostereiersuchen, Osterlamm braten und Märchen vorlesen mit Jonathan: „Das Theater ist ein Tank, der von innen gereinigt werden muss“. Jonathan Meese im Gespräch mit Peter Laudenbach. Es lesen Kathrin Angerer und Bernhard Schütz. Aber anscheinend hat Meese in einem hübschen revolutionär-messianischen Ausbruch den Laden alleine geschmissen.
Wie schon gesagt, hat der Kunstkontakter das Naturschauspiel verfolgt und dokumentiert. Deshalb hier ein freundlicher Link auf das historische Ereignis:
... außerdem war Van Gogh ein mikriges Stück Scheisse ... Flash-Version
... abknallen die Typen, ja. Die ham keinen Respekt vor der Kunst ... WMV
... Meese - wie man ihn liebt!
09.04.07 | Permalink | Kommentare (0)
Adib Fricke | Netz
»Schönheit gibt es nur noch im Kampf«
Einmal im Jahr mögt ihr einen Blumenstrauß vor der Mona Lisa niederlegen,
das gestatte ich euch.
-- Filippo Tommaso Marinetti (Manifest des Futurismus)
Die subjektiven Künstler sind einäugig, aber die objektiven sind blind.
Der Intellektualismus des 20. Jahrhunderts ist zerebrale Morphiumsucht.
-- Georges Rouault
In der Kunst haben die Theorien die gleiche Nützlichkeit wie die Verordnungen in der Medizin: um daran zu glauben, muss man krank sein.
-- Maurice de Vlaminck
Hier ist jeder Vorsitzender und jeder kann sein Wort abgeben ... Dadaist sein, heißt, sich von den Dingen werfen lassen ... Gegen die ästhetischethische Einstellung! ... Gegen die weltverbessernden Theorien literarischer Hohlköpfe! Für den Dadaismus in Wort und Bild, für das dadaistische Geschehen in der Welt. Gegen dies Manifest sein, heißt Dadaist sein!
-- Dadaistisches Manifest
Ich definiere es also ein für allemal: SURREALISMUS, Substantiv, m., reiner, psychischer Automatismus, durch welchen man, sei es mündlich, sei es schriftlich, sei es auf jede andere Weise, den wirklichen Ablauf des Denkens auszudrücken sucht.
-- André Breton (Surrealistisches Manifest)
Die Zeit der Manifeste liegt schon ein paar Jahrzehnte zurück. Vor fast hundert Jahren, 1909, wurde das Manifest des Futurismus von Filippo Tommaso Marinetti in der französischen Zeitung »Le Figaro« veröffentlicht. Es folgten andere »Manifestationen«: Kämpferisch gegen das bürgerliche Kunstsinnen gaben sich die jeweiligen (Stil)Richtungen. Alle traten mit dem Anspruch an, die Kunst zu befreien. Was damals geschrieben, gefordert und gehofft wurde, dokumentiert die Webseite »Kunstzitate.de«, die neben einer Zitatesammlung eine Auswahl an Künstlermanifesten und Statements zusammengestellt hat.
Link: Künstlermanifeste
07.04.07 | Permalink | Kommentare (0)
Christoph Bannat | Bücher
Architektur wie sie im Buche steht
Fiktive Bauten und Städte in der Literatur
Gebundene Ausgabe: 568 Seiten
Verlag: Pustet, Salzburg; Auflage: 1 (Dez. 2006)
ISBN: 3702505504
Preis: 49,90

Nach Thomas Bernhard, Roithammers Kegel
Sexy group jam vs. google home jam
Es ist etymologisch nicht gesichert wo das schöne, auf sympathische
Weise ordinäre Wort Schmöker, bzw. schmökern, herkommt. Aber es strömt etwas Gemütliches, etwas dem man sich gerne hingibt aus, im alten Haus der Worte. Der Sound dieses Wortes entspricht ganz dem Wesen des 567 Seiten starken Ausstellungskatalogs Architektur wie sie im Buche steht - Fiktive Bauten und Städte in der Literatur.
Beitrag »Architektur wie sie im Buche steht« weiterlesen ...
02.04.07 | Permalink | Kommentare (0)
Kunst-Blog.com, Copyright 2005-08. Alle Rechte vorbehalten.
Soweit nicht anders angegeben liegen die Rechte bei den jeweiligen Autoren und Künstlern, die die Urheber der Beiträge sind, und bei Kunst-Blog.com. Für Webseiten, auf die von dieser Site aus verlinkt wird, sind ausschließlich die Betreiber der jeweiligen Angebote verantwortlich.
