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Christoph Bannat | Kritik
Joe Coleman, Internal Digging

Joe Coleman-Bilddetail
Erste von Susanne Pfeffer, der neuen Leiterin der Kunstwerke, kuratierte Ausstellung - man darf gespannt sein wie es weiter geht.
Joe Coleman wurde 1955 in Norwalk, Connecticut, geboren. Er ist ein typischer Outcast-Künstler und als dieser wird er auch in den Berliner-Kunstwerken gehandelt.
Joe Coleman
Internal Digging
Eröffnung: Samstag, 26. Mai 2007, 17 – 21 Uhr
Laufzeit: 27. Mai – 12. August 2007
Kunstwerke-Berlin, Auguststrasse 69, 10117 Berlin.
www.kw-berlin.de
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31.05.07 | Permalink | Kommentare (0)
Gastbeitrag | Vorschau
The Making of Your Magazines
von Martin Luce
Architekturzeitschriften als Medien der ästhetischen Vermittlung
Ein Ausstellungs- und Projektraum von archplus als Teilnehmerin von documenta 12 magazines
KulturBahnhof Kassel, Südflügel
16. Juni – 23. Sept. 2007

Für die Dauer der documenta 12 richtet archplus im KulturBahnhof Kassel einen Ausstellungs- und Arbeitsraum ein. Dieser wird als Raum einer demokratischen, ahierarchischen und performativen Arbeitskultur konzipiert. Der Raum dient als Offene Redaktion, in der die archplus Redaktionsgruppe und eingeladene Zeitschriftenmacher zusammen arbeiten. Die Offene Redaktion wird sich gleichzeitig den Vermittlungsfragen der Besucher stellen. Außerdem können sich diese aus einem thematisch aufbereiteten Textarchiv ihre eigene Zeitschrift analog zusammenstellen: The Making of Your Magazines.
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23.05.07 | Permalink | Kommentare (0)
Gastbeitrag | Kritik
Zweihundertfünfzig Meter Zaun
von Ingo Arend
PUFFERZONE: In Heiligendamm wollen Künstler aus aller Welt den G8-Gipfel "verflüssigen". Die Bundeskulturstiftung aber nicht.
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22.05.07 | Permalink | Kommentare (0)
Christoph Bannat | Kritik
Kunst ist etwas anderes

Luigi Lineri,Italien 2005.Foto: Mario Del Curto.
"Genre sind etwas für Soziologen", so Pierre Bourdieu. Regelmäßig stossen wir an unsere Grenzen wenn wir Kunst von „Verrückten“ gegenüber stehen, allenfalls retten wir uns indem wir sie zur Art Brut addieren, oder andere Bezeichnungen suchen. Und wenn ich wir sage, meine ich jene die im Kunstbetrieb involviert sind.
Stiftung Schloss Neuhardenberg, Schinkelplatz, 15320 Neuhardenberg
»Kunst ist etwas anderes« kuratiert von Werner Jeker und Mario Del Curto Di. bis So. 11 – 19 Uhr
www.schlossneuhardenberg.de
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21.05.07 | Permalink | Kommentare (0)
Kai Hoelzner | Kritik
In girum imus nocte et consumimur igni
Schade, schon ist sie vorbei, die Show "In girum imus nocte et consumimur igni", die die Künstlerin und Kunst-Blog-Autorin Christina Zück gemeinsam mit den beiden schweizer Künsterinnen Hildegard Spielhofer und Laurence Bonvin in den vergangenen beiden Wochen im Ballhaus Ost zeigte. Weil der Turnus im Ballhaus Ost nur zwei Wochen beträgt, ist eine der besten Ausstellungen seit langer Zeit nun schon wieder vorüber. Dabei fing alles schon so wunderbar seltsam an...

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21.05.07 | Permalink | Kommentare (0)
Gastbeitrag | Kritik
Die selbstreflexive Nation
von Ingo Arend
MUSTERSCHÜLER: Die Bundesrepublik flankiert ihre EU-Ratspräsidentschaft mit drei großen Kunstausstellungen in Brüssel. Was will sie uns und Europa damit sagen?
Visit(e). Werke aus der Sammlung zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland.
ING-Kulturzentrum, Brüssel. Noch bis zum 1. Juli 2007
Die Deutschen kommen. Als 1989 in Berlin die Mauer fiel, waren die Deutschen zwar "das glücklichste Volk der Welt", wie Berlins Bürgermeister Walter Momper damals jubelte. Der Rest Europas hielt sich zurück. Frankreichs Staatspräsident François Mitterand entdeckte auf einem Staatsbesuch nach der Grenzöffnung seine Liebe zur DDR. Und die britische Premierministerin Margaret Thatcher trommelte alle verfügbaren Berater zusammen: Ist ein vereintes Deutschland ein Sicherheitsrisiko für Europa? fragte sich der Krisengipfel auf ihrem Landsitz Chequers.

Visit(e). Werke aus der Sammlung zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland
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20.05.07 | Permalink | Kommentare (0)
Christoph Bannat | Kritik
Die Stadt von Morgen
Beiträge zu einer Archäologie des Hansaviertels Berlin
Akademie der Künste, Hansaviertel, Berlin
Vom 16. Mai bis 15. Juli 2007
Mit künstlerischen Beiträgen von Oliver Croy, Mark Dion, e-Xplo, Sabine Hornig, Sofia Hultén, Kaltwasser/Köbberling, Annette Kisling, Korpys/Löffler, Dorit Margreiter, Ute Richter, Eran Schaerf.

Korpys/Löffler,Still aus Dokumentarfilm von 1953, © die stadt von morgen/Andree Korpys/Markus Löffler, 2007
Eiermannholz schlägt Bill-Uhr im Eternithaus, oder: „Wir brauchen hier keinen Gursky, den haben wir, wenn wir aus dem Fenster sehen“, so eine Bewohnerin des Hansaviertels. Andreas Gursky wohnt zwar im Arne Jacobsenhaus im Hansaviertel, gemeint ist hier aber, dass man in einem ästhetisch durchorganisierten Viertel, dem Hansaviertel-Berlin, wie in einem Kunstwerk wohnt.
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20.05.07 | Permalink | Kommentare (0)
Markus Wirthmann | Sonstiges
Automatische Presseschau
Der folgende Text entstand mit Hilfe der Funktion "AutoZusammenfassen" des Textverarbeitungs-Programms Microsoft Word ™. Bei den heutigen Zeitungsartikeln zum Thema Kunst fällt mir wirklich nichts anderes ein als den Beitrag zu automatisieren ...
Und es drängt sich der Verdacht auf, dass Sammler nicht mehr investieren, sondern vor allem Geld los werden wollen. Bilder hingegen konzentrieren zig Millionen auf ein paar Quadratzentimeter - da geht richtig Geld raus, wenn eine Villa oder ein Loft in Manhattan dekoriert wird. Neue Chancen versprechen allenfalls neue Künstler. Katalognummer 31: "White Center", ein Ölbild des abstrakten Expressionisten Mark Rothko. Startgebot: 33 Millionen Dollar. 40 Millionen. Bei 46 Millionen steigt ein dritter ein. 50! 60! 63 Millionen? "Ich verkaufe für...", droht Meyer. 65 Millionen. 65 Millionen Dollar plus Kommission. Macht 72,84 Millionen Dollar. Gestern Abend, New York. Am Ende fährt Meyer - Schweiß auf der Stirn, doch die Tolle unverrückt - knapp 255 Millionen Dollar ein. Geld verjährt nicht. Wenn der Aktienmarkt steigt, geht es Investoren gut - wenn die Preise am Kunst-Markt steigen, scheint es den Investoren zu gut zu gehen. Die Superreichen schmücken sich mit moderner Kunst. 72 Millionen Dollar für Mark Rothko und für Andy Warhol, 53 Millionen für Francis Bacon, 26 Millionen für Cézanne und 23 Mio. für Kandinsky. Der teuerste Autounfall der Kunstgeschichte. Auch Mark Rothko darf 70 Millionen kosten. Die zehn teuersten Gemälde der Welt. Das Geld liegt auf der Straße. Schließlich ist die moderne, zeitgenössische, "aktuelle" Kunst gefragt und begehrt.
18.05.07 | Permalink | Kommentare (0)
Markus Wirthmann | Kritik
Erdbeben und Elefanten
Projekt Kunst-Landschaft
Kunstverein & Stiftung Sprinhornhof e.V.
Neuenkirchen, ganzjährig

Peter Pommerer, "Die eingefangene Zeichnung", 2003
Laut Wikipedia erschütterte am 20. Oktober 2004 ein Erdbeben der Stärke 4,5 auf der Richterskala mit Epizentrum in Neuenkirchen die Lüneburger Heide. Das ist zufällig genau dort, wo sich der Kunstverein Springhornhof befindet, das Epizentrum eines Skulpturenprojekts, das Mitte der siebziger Jahre begonnen wurde und seitdem stetig wächst. 2003 wurden die vorerst letzten acht Skulpturen im Rahmen des Projektes „Outlook 2003“ realisiert. Insgesamt gruppieren sich jetzt so um die 30 Plastiken und Installationen in mäßiger Fahrradentfernung um den Kunstverein.
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14.05.07 | Permalink | Kommentare (0)
Redaktion | Vorschau
2 Jahre Kunst-Blog - Party


Blick in die Küche des Pampero-Apartments wo Verena Lehmbrock und Peter Lang die Soljanka nach Art von Markus Wolf zubereiteten und unzählige Fettbemmen schmierten.
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11.05.07 | Permalink | Kommentare (2)
Markus Wirthmann | Sonstiges
Jetzt haben wir sie dort ...
... wo wir sie haben wollen: im zweiten Leben!
Temporäre Kunsthalle Berlin
Virtuelle Begehung
Pixel Art (179, 157, 23)
Second Life

Im ersten Leben wird wohl noch darum gerangelt, welche Kunsthalle denn jetzt überhaupt und wohin gebaut werden soll. Im zweiten Leben haben Coco Kühn und Constanze Kleiner von der White Cube Berlin GmbH jedenfalls die Nase vorn und Graftlab mit ihrem wolkigen Entwurf abgehängt.
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10.05.07 | Permalink | Kommentare (0)
Adib Fricke | Netz
documenta-Webseite gehackt
Ein Film über japanisches Bondage auf der Ausstellungswebseite

Einen kurzen Moment sah es gestern so aus, als sei die documenta-Webseite gehackt worden. Die offizielle Webseite der documenta 12 zeigte nichts weiter als einen kleinen, eher belanglosen Film über Japanese Rope Bondage (Nawa Shibari). Weitere Informationen zum Kasseler-Kunst-Großevent, das im Juni beginnt, waren verschwunden. Junge, nackte Frauen, die »gebunden« und dann von alten Herren fotografiert werden, verdrängten plötzlich die restlichen Artikel und Links zur 100-Tage-Ausstellung. Konnte einfach so ein Web-Video in das Redaktionssystem der documenta eingeschleust werden? Waren die Passwörter so schwach, dass sie zu hacken waren, oder wurde das Passwort gar verraten? Das klang nach einer heißen Story.
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09.05.07 | Permalink | Kommentare (1)
Markus Wirthmann | Sonstiges
„Mein Freund Jason und ich.”*
there is never a stop and never a finish
Isa Genzken, Andreas Hofer, Martin Kippenberger, Paul McCarthy, Otto Muehl, Albert Oehlen, Raymond Pettibon, Francis Picabia, Jason Rhoades, Dieter Roth, Cindy Sherman, Daniel Spoerri
Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin
05.05.2007 bis 19.08.2007

Echte Männerkunst im Hamburger Bahnhof. Ein Nachruf auf Jason Rhoades als Fotonovela - Text kommt noch. Da kommen dann viele Schwänze drin vor, genau wie in der Ausstellung. Und stinken tut´s auch nicht obwohl´s so aussieht; auch genau wie in der Ausstellung. Kunst von starken Männern für starke Männer kurz nach dem Klimakterium.
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05.05.07 | Permalink | Kommentare (0)
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