Markus Wirthmann | Alles
Geisterschiffe und Kunstpreise
Die Mary Celeste war eine Brigantine (zweimastiges Segelschiff), das 1872 auf halbem Wege zwischen den Azoren und Portugal verlassen im Atlantik treibend aufgefunden wurde. Wie es dazu kam, ist bis heute ungeklärt. Die Mary Celeste ist eines der berühmtesten Geisterschiffe. (Quelle: Wikipedia)
Es ist nicht anzunehmen, dass der Celeste Kunstpreis nach eben jenem Geisterschiff benannt worden ist. Eher ist davon auszugehen, dass der Name ein Derivat der italienischen Vokabel für himmelblau oder himmlisch ist. Ins Leben gerufen wurde der Preis nämlich 2004 von dem in Rom lebenden Briten Steven Music. Im Frühjahr wurde ein Ableger in Großbritannien gegründet, und vor kurzem ging die Ausschreibung an zahlreiche Galerien und Künstler in Deutschland.
Die mit der Ausschreibung verbundenen Bedingungen erscheinen mir allerdings schleier- wenn nicht sogar geisterhaft. Beim weiteren Studium derselben kommen mir immer mehr seemännische Fachausdrücke in den Sinn: Seelenverkäufer, Schanghaien, Seemannsgarn, Kalfatern, Pilotenspiel - ach nee, das ist jetzt was anderes ...
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29.07.07 | Permalink | Kommentare (9)
Markus Wirthmann | Vorschau
Die Stapelstadt
La Ville Spatiale
Yona Friedman
DEsign Island, Second Life, Culturegion (141, 215, 61)
September bis Dezember 2007

Motnok Willis vor einer Fotografie von Yona Friedmann
Yona Friedman ist Architekt, Architekturtheoretiker, Stadtplaner und – Visionär.
Friedman wurde 1923 in Budapest geboren, lebt und arbeitet seit den fünfziger Jahren in Paris und veröffentlichte dort die Manifeste "L’Architecture Mobile" und "La Ville Spatiale". Mit diesen Texten aus den sechziger Jahren und den darin entwickelten Entwürfen hat er sich den Ruf des Visionärs zurecht erworben. Eine weltweite Fangemeinde feiert sein Werk in zahlreichen Ausstellungen und Symposien – und das nicht nur in Architektenkreisen: 2002 war er zur documenta 11 eingeladen und 2003 war seine Arbeit bei der Biennale in Venedig zu sehen.
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26.07.07 | Permalink | Kommentare (0)
Christoph Bannat | Bücher
Künstlerbücher

Johannes Jansen
Diese abgewrackten Tabus,
Sie schlagen eine Seite in einem beliebigen Buch auf und der Text trifft sie ins Herz. Aphorismen, Sprüche und Fragmente. Der Text erfasst mit wenigen Sätzen ihre Situation und dann ist er nie wieder der gleiche.
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24.07.07 | Permalink | Kommentare (0)
Esther Ernst | wo ich war
FELDMANN HANS-PETER - KELLEY MIKE - LEHANKA MARKO - DOKUMENTA 12 - SCHNEIDER GREGOR - KUNSTHALLE MANNHEIM

WC-Anlagen am Domplatz
Skulptur Projekte Münster 07
24.07.07 | Permalink | Kommentare (1)
Martin Conrath | Kritik
XIV. ROHKUNSTBAU ®
Lieber R.
wie Du weißt, beobachte ich gerne kuratorische Kür-Einlagen im Pflichtprogramm Kunst und so bin ich am Samstag nach Sacrow zur Eröffnung der Abteilung Bildende Kunst des XIV. Rohkunstbau®-Festivals ins Grüne gefahren. Das wurde nötig, weil mir die vorab vermittelte Thematik "Drei Farben – Weiß" in Kohärenz mit "Gleichheit, Demokratie und Individualität" in der Bildenden Kunst nicht zwingend einleuchten wollte.
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16.07.07 | Permalink | Kommentare (1)
Markus Wirthmann | Netz
Documenta-Service
Hier wieder was neues zum Thema documenta - und weiterhin gilt: Für Hinweise, Anregungen und noch mehr Links sind wir dankbar und gegebenenfalls werden sie an dieser Stelle veröffentlicht.
- documenta-dock.net
- documenta12blog
- Docooning-Camp
- documenta-zimmer.de
- Buergelmaschine
- Initativteilnahme der Arbeiterwohlfahrt
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08.07.07 | Permalink | Kommentare (4)
Gastbeitrag | Kritik
Utopischer Retroschick
von Andreas Koch
„die stadt von morgen“
Beiträge zu einer Archäologie des Hansaviertels Berlin
Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, 16.5–15.7.2007
Oliver Croy, Mark Dion, e-Xplo, Sabine Hornig, Sofia Hultén, Kaltwasser/Köbberling, Annette Kisling, Korpys/Löffler, Dorit Margreiter, Ute Richter, Eran Schaerf

„Die Stadt von morgen“ lautet der Titel einer Ausstellung über das Hansaviertel und übernimmt damit streng das Motto der „Interbau“ 1957 zu welcher das Viertel eingeweiht wurde. Utopien der Moderne wieder auszugraben ist mangels Alternativen in den Nuller-Jahren eine der Hauptbeschäftigungen, der sich vor allem konzeptuell arbeitende Künstler widmen. Nicht nur die Documenta fragt sich, ob die Moderne tatsächlich unsere Antike ist. Die Kuratorinnen Annette Maechtel, Christine Heidemann und Kathrin Peters gehen der Frage nach, was von dem Anspruch der damaligen Städteplaner, besseren Wohn- und Lebensraum für den modernen Menschen zu schaffen, heute noch übrigbleibt.
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04.07.07 | Permalink | Kommentare (0)
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