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Gastbeitrag | Kritik

Zwischen Freizeit und Freiheit - Über das Coming-Out als Künstler

Zwischen Freizeit und Freiheit
Über das Coming-Out als Künstler
von Wolfgang Müller

Wie wird ein Mensch zum Künstler? Gibt es dafür eine Art Coming-out? In manchen Familien sind vom Großvater bis zum Enkel fast alle Künstler. Zum Beispiel meine Freundin Carola Regnier. Sie ist eine wunderbare Schauspielerin, ihr Vater Charles war es ebenfalls. Carolas Opa ist Frank Wedekind und ihre Mutter Pamela Wedekind, die berühmte „Lulu“.

Martin Kippenberger, Dialog mit der Jugend, 1978; courtesy Galerie Gisela Capitain, Köln/© Estate Martin Kippenberger – Es gefiel der Punkerin „Ratten-Jenny“ überhaupt nicht, als der Künstler Martin Kippenberger als zeitweiliger Pächter des Punkclubs „SO 36“ in Kreuzberg die Bierpreise erhöhte. Sie prügelte den Künstler krankenhausreif. Punk trifft Kunst. Kippenberger dokumentierte sein lädiertes Gesicht als Gemälde und nannte die Arbeit „Dialog mit der Jugend“. Der Altersunterschied zwischen Kippenberger und „Ratten-Jenny“ betrug allerdings gerade mal vier Jahre.

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31.12.07 | Permalink | Kommentare (0)

 

Gastbeitrag | Alles

Ein Weihnachtsmärchen

von Klaus Jörres

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20.12.07 | Permalink | Kommentare (0)

 

Christoph Bannat | Kritik

Heinz Emigholz


Ausstellungsansicht

Heinz Emigholz - "Die Basis des Make-Up"
Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin

Werkraum 24. bis 24.Februar
www.hamburgerbahnhof.de

Denken in Bildern, wie geht das?

Bilder sehen heißt sie zu gebrauchen. David Hockney

Diese Ausstellung sieht aus, als basiere das Lebenswerk von Heinz Emigholz auf dem Tod, und seine Kunst ist die Schminke, das Make-Up auf der Basis des Totenschädels.

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12.12.07 | Permalink | Kommentare (0)

 

Michael Reuter | Region Stuttgart

Der Schrank - Wissensgehäuse oder Grab der Erkenntnis?

Wer glaubt, sich in der Ausstellung »auf/zu. Der Schrank in den Wissenschaften« des Museums der Universität Tübingen durch ein Labyrinth wunderbar verschnörkelter Solitäre bewegen zu können, deren Geheimfächer und wundersame Geschichten überraschen und schockieren, dürfte enttäuscht sein. Keine Schreckgespenster, die aus barocken Truhen hüpfen, und keine zusammengerollten, vergessenen Weltformeln, die es zwischen Spinngewebe zu entdecken gilt. Im doppelten Wortsinn ein »sperriges« Thema, definiert sich doch der Schrank als Schranke zwischen einem Innen und einem Außen.

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09.12.07 | Permalink | Kommentare (1)

 

Christoph Bannat | Interview

Andrea Pichl

Andrea Pichl wurde 1964 in der DDR geboren. Mit der Ausstellung ostPUNK! / too much future 2005 und der Fluxus-East-Ausstellung "Fluxus-Netzwerke in Mitteleuropa" in diesem Jahr stellte sie ihre Arbeiten einem größerem Publikum vor. Dabei wurden ihre künstlerischen Fähigkeiten zu wenig beachtet, fielen diese meist unter den Oberbegriff Ausstellungsdesign, der hier zu kurz greift. Um zu zeigen, was für eine feine und vielschichtige Arbeitsweise hinter ihrer Arbeit steht, trafen wir uns in ihrem Atelier.

Zur Zeit sind Arbeiten von Andrea Pichl in Leipzig in der Ausstellung Die Gegenwart des Vergangenen - Strategien im Umgang mit sozialistischer Repräsentationsarchitektur zu sehen.


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08.12.07 | Permalink | Kommentare (0)

 

Christoph Bannat | Kritik

Schirn und Gmür

Zwei Malerei- Ausstellungen die unterschiedlicher kaum sein könnten, auf den ersten Blick. Die eine in der Schirn Kunsthalle in Frankfurt, die andere in der Ladengalerie Gmür in Berlin- Prenzlauerberg.

TURNER HUGO MOREAU, ENTDECKUNG DER ABSTRAKTION, 06. OKTOBER 2007 - 06. JANUAR 2008 www.schirn-kunsthalle.de

BONJOUR MONSIEUR ENSOR, bis 15.12.2007, Sa. u. So. 16 – 20.00 Uhr nach Vereinbarung Tel. 0176.700726, GMÜR , Christburgerstrasse 29 D- 10405 Berlin
Plus Interview mit Marcus Weber, Peter Stauss, Sebastian Hammwöhner

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02.12.07 | Permalink | Kommentare (1)

 

Christoph Bannat | Interview

Rolf Dieter Brinkmann, Weltneuheit, DVD-Box


Ausschnitt aus Rolf Dieter Brinkmanns Super8-Filmen, 1967-70.

Weltneuheit und Meisterwerk. Interview mit Harald Bergmann

„Man müsste den Wörtern mit der Brechstange in die Fresse schlagen“, lautetet ein Statement von Rolf Dieter Brinkmann das sein körperliches Verhältnis zur Sprache verdeutlicht. Das der Schriftsteller Brinkmann (1940-1975) Fotocollage-Romane montierte und schrieb, weiß man spätestens seit Rom-Blicke, seinem Villa Massimo-Stipendiumsbericht. Das er auch Filme gemacht hat konnte man seinen Texten entnehmen, sehen aber konnte man sie bis jetzt nicht - bis jetzt.

Brinkmanns Zorn,Directorscut auf Drei DVD´s mit Originalmaterial aus dem medialen Nachlaß von Rolf Dieter Brinkmann, www.goodmovies.de 20,99 Euro

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01.12.07 | Permalink | Kommentare (0)

 

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