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Esther Ernst | wo ich war

HILL CHRISTINE - HILLER SUSAN


 

HILL CHRISTINE
Revolution Fleamarket
Galerie Eigen + Art, Berlin
+ Hoppla, was ist denn hier passiert? Sind das wirklich Christine Hills Arbeiten, die normalerweise konzeptionell durchdacht sind und sich durch eine grosse Präzision, Sorgfalt und Feinheit auszeichnen?
In dem vorderen Raum steht ein Verkaufswagenobjekt, auf dem wahllos Dinge zu finden sind, die den Namen Revolution tragen, oder sich in irgendeiner Weise mit dem Thema beschäftigen. Na und jetzt?, dachte ich, und das dachte Christine wohl auch und bittet die Besucher um Mithilfe: In welche Richtung soll "Revolution Fleamarket" weiter bearbeitet werden, was fehlt, weitere Ideen...
An zwei Wänden im hinteren Teil der Galerie hängt eine für Hill sehr kleine (gerahmte) Serie von Zeichnungen. Abgezeichnete oder ausgedruckte Objekte, die man bei Google unter dem Stichwort "Revolution" findet, werden grob katalogisiert. Und dazu fällt mir nun wirklich gar nichts mehr ein, ausser dass ich mich über die gedankliche wie handwerkliche Schlampigkeit wundere und ärgere. Beliebiger und pfuschiger geht kaum, hier fehlt Hand und Fuss und Hirn.

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30.04.08 | Permalink | Kommentare (2)

 

Michael Reuter | Kritik

Garten Eden – Der Garten in der Kunst seit 1900


Luzia Simons, Stockage 45 (Triptyche), 2006, Ultrachrome auf Aludibond © VG Bild-Kunst, Bonn 2008

Die Sehnsucht nach ein wenig grünem Glück scheint groß zu sein. Nach der Ausstellung „Gärten – Ordnung, Inspiration, Glück“ Ende 2006 im Frankfurter Städel Museum schob die frisch umgebaute und erweiterte Kunsthalle Emden gleich ein Jahr später die nächste Pflichtveranstaltung für Kleingartenfreunde hinterher: „Garten Eden – Der Garten in der Kunst seit 1900“. Zurzeit und noch bis zum 06. Juli ist die Ausstellung nun in einer etwas veränderten und abgespeckten Version in der Städtischen Galerie Bietigheim-Bissingen bei Stuttgart zu bewundern.

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29.04.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

Gastbeitrag | Vorschau

Ressourcen und Visionen

Von Dirk Teschner

Nici Wegener
Ressourcen und Visionen
Eröffnung: 2. Mai, 21 Uhr
Cafe TogoErfurt

Jeder kennt sie, die Schaukästen in Innenstädten der DDR. Sie kündigten die neusten Theaterstücke oder je Standpunkt auch die Bademode der Saison an. In den letzten Jahren verschwinden sie immer mehr, in Berlin stehen sie noch vor dem Haus des Lehrers und auf der Karl-Marx-Allee.
In Erfurt, der Landeshauptstadt Thüringens, hat sich seit 2007 die Ressource Group dreier einsamer Kästen vor dem leerstehende Theater angenommen.


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28.04.08 | Permalink | Kommentare (1)

 

Gastbeitrag | Kritik

Anmerkungen zum Kunstwettbewerb Leonardo

Reinhard Franz
über den

Kunstwettbewerb Leonardo und die Kunstpreisvergabe des privaten Augsburger Kunstmuseums Walter zusammen mit der Galerie Noah, die er als eine Farce sieht. Die Jury tagte im März 2008.


als hochschullehrer an einer kunsthochschule freue ich mich immer, wenn es spezielle preise für junge aufstrebende künstlerinnen und künstler zu vergeben gilt. besonders dann, wenn der preis nicht nur eine anerkennung, sondern auch mit einen vernünftigen preisgeld ausgestattet ist. so hat es mich besonders gefreut, im letzten jahr von der auslobung des preises leonardo zu lesen (1. preis: 30.000 €; 2. preis: 15.000 €; 3. preis 5.000 €). selbstverständlich habe ich die ausschreibung auch entsprechend unter meinen ehemaligen studierenden kommuniziert. was sich aber nach der ersten ausschreibung bis zur endgültigen vergabe bzw. nennung der künstlerinnen von seiten des ausschreibenden kunstmuseums getan hat, ist schlicht eine farce.

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28.04.08 | Permalink | Kommentare (1)

 

Redaktion | Der Film zum Sonntag

Sieben bis zehn Millionen

Der Film zum Sonntag, eine neue Kategorie für Videos bei Kunst-Blog.com. In loser Folge, jedoch immer an einem Sonntag, stellen wir interessante Künstlervideos vor. Wir beginnen mit Sieben bis zehn Millionen von Stefan Panhans, entstanden 2005. Vorgestellt wird es von Markus Wirthmann.


Das Videomaterial wurde uns freundlicherweise von der Galerie Olaf Stüber zur Verfügung gestellt.

Jetzt hat uns allerdings Donnie Jeanty zugetextet. Und der kann ja anscheinend nicht anders. Tut er/sie in Deinem Video ja dann auch. Und zwar dauernd, die ganzen sechs Minuten lang ohne Punkt und Komma mit zungenbrecherischer Geschwindigkeit. N´ totaler Nervtyp. Markus Wirthmann im Interview mit Stefan Panhans vom Dezember 2005.

Alle Fime zum Sonntag

27.04.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

Gastbeitrag | Kritik

La deuxième nuit

von Nina Hoffmann

Anita Tarnutzer in der Galerie metro, Berlin
19. April bis 9. Mai

Kindheiten sind schöne Reisen, bunte Luftballons und weiche Plüschpullover, so das Stereotyp, so die Verblendung. Anita Tarnutzer lässt uns andere Wege beschreiten und gibt uns so einen Einblick in die Untiefen der Bewußtseinsfindung und führt uns zurück an den Ursprung.
Mit Kindheit hat die aktuelle Ausstellung der Schweizer Künstlerin vordergründig auch erst mal gar nichts zu tun.

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23.04.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

Markus Wirthmann | Sonstiges

Nachtrag: Kunst-Blog-Party

Der Austragungsort: Babette in der Karl-Marx-Allee 36 wo übrigens an diesem Wochenende die Benfiz-Versteigerung zu Gunsten des Kunstraums Glue stattfindet. Denen stand das Wasser bis zum Hals. Und zwar buchstäblich: Ein Wasserrohrbruch stellt die weitere Arbeit der beiden Glue-Betreiber DAG und Asim Chugthai auf die Probe. Also jetzt alle Kunst-Blog-Leser: Kunst kaufen im Babette. Nächsten Samstag! Dies ist ein Befehl höherer Mächte!

Und jetzt weiter im Text:

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22.04.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

Markus Wirthmann | Netz

90 €, die sich lohnen ...

... könnten

Thomas Wulffen kann besser bloggen als manch anderes! - und deshalb bietet er jetzt beim Bildungswerk des BBK einen Blogging-Kurs an:
"Das Seminar soll einerseits grundlegende Informationen über Internet und Web 2.0 für Künstlerinnen und Künstler zur Verfügung stellen; andererseits soll neben der Theorie auch die direkte Arbeit mit dem internet im Mittelpunkt stehen ..."
Die 90 € sind keine schlechte Investition wie ich meine, denn mit Thomas Wulffen hat man einen Fachmann mit langjähriger Kunst-Komplex-Erfahrung vor sich, dessen Blog THW AKTUELL zum Besten in Sachen Kunst und Netz zwo Null gehört.

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22.04.08 | Permalink | Kommentare (4)

 

Christina Zück | Kritik

Im Haifischtümpel

42. Art Cologne, 16. - 20. April


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19.04.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

Gastbeitrag | Kritik

Subjektivistisches Flanieren

Christine Lemke über
Andrea Winkler, Wir schaffen es von hier nicht mehr an die Erdoberfläche,
Galerie Kai Hoelzner

Luftballons in einen weißen Raum hineingelegt, mal hierhin, mal dorthin. Mal einzeln auf dem Boden verteilt, mal in Haufen zusammengebracht oder an manchen Stellen auch nebeneinander aufgereiht. Sie kommen als Phänomene der Farben und Formen vor, in unterschiedlichen Zuständen, berührt von der Zeit und ihren Wechselfällen. Von prall gefüllt bis kränklich geschrumpft sind sie groß, klein, länglich, herzförmig, mehrfarbig gemustert oder glänzend besprüht und greifen Raum in dem gleichmäßigen Licht der Galerie.

Das Problem der Wahl bleibt sichtbar. Ein ganzes Panorama des Schauens. Eine Vielzahl an Möglichkeiten. Was passt, was passt nicht? Was sieht gut aus, was weniger? Ausprobieren, arrangieren, überlegen, verwerfen. Wegnehmen oder wieder hinzufügen. Neu hinlegen, verrücken, drehen und weiterschauen. Etwas sehen, es so sehen wie es daliegt, wie es sich hingelegt hat, positioniert hat in diesem Raum, dieser ausgesuchten Umgebung für Augen und ihre Blicke.

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19.04.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

Gastbeitrag | Kritik

Eau de Cologne

Art d’Cologne: „teils konform, teils anarchistisch ...“

Silvia Beck
über die Art Cologne 2008

Schon im Vorfeld ging das Gerede wieder los – von der Krise in Köln. Ist der Standort noch zu retten? Darf die Mutter aller Kunstmessen wieder in der Oberliga mitspielen? Der Trainer-Wechsel von Goodrow zu Hug – quasi mitten in der Saison – startet eine neue Aufmerksamkeitskampagne und bedient einmal mehr die Spalte Klatsch und Tratsch in den Feuilletons. Dort steht die Kölsch-Connection wie die Wacht am Rhein und redet sich schöner denn je. Aber das ist nichts als Pfeifen im Wald. Zu dicht besetzt ist der Terminkalender der internationalen Zielgruppe, als dass man die Global Player mit dem Immergleichen noch an den Fluss locken könnte. Fehlen aber die glamourösen Namen des Kunstbusiness, bleibt auch der ersehnte Beutezug der Kollektorenelite aus. Ein Teufelskreis! Jetzt fordern wieder alle den Ruck: Bitte mehr! Mehr Qualität, mehr Profilierung, mehr Glamour.

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18.04.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

Christoph Bannat | Kritik

Plattenspieler Thomas Meinecke u. Daniel Richter

Thomas Meinecke und Daniel Richter legen nach dem Zufallsprinzip ihre Schallplatten auf. Ein gelungener Abend und ein feines Experiment von improvisierter Unterhaltung, leider mit 11 Euro Eintritt zu teuer.

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16.04.08 | Permalink | Kommentare (3)

 

Markus Wirthmann | Sonstiges

Der Lauf der Dinge

Irgendwie schon komisch. Vor Jahren hat man sich noch fast ein Bein ausgerissen, um an so eine exlusive Einladung zu kommen. Und heutzutage? Bringt sie der Briefträger, und man kann sie gar nicht mehr gebrauchen ...
Statt nach Köln zu fahren, wartet man getrost bis die Messe - oder wahlweise irgendeine Biennale oder Manifesta oder oder - an den eigenen Gestaden anlegt.

Falls Interesse besteht und man heute in Berlin, am Dienstag jedoch in Köln ist; ich bring sie mal heute Abend zur Party mit ...

11.04.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

Markus Wirthmann | Netz

Lumas macht den Beuys 2.0

"Ein 30 Jahre altes Versprechen wird endlich Realität." Und damit meint die Avenso AG, Betreiberin der überaus erfolgreichen Lumas-Kette, das olle und mittlerweile schon arg durch den Kakao gezogene Beuys Zitat, das mittlerweile oft lauten könnte: "jeder Depp ist ein Künstler".
Es hat schon bei anderen Gelegenheiten nichts genutzt, aber ich sag es trotzdem noch Mal: Nein, so hat er´s nicht gemeint!


Was ist das eigentlich für ein seltsamer Gegenstand da unten links auf der Seite? Der Türgriff?

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11.04.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

Redaktion | Vorschau

3 Jahre Kunst-Blog - Party!

Kunst-Blog Party
Freitag, 11. April 2008, ab 19 Uhr
Bar Babette (KMA 36)
Karl-Marx-Allee 36
10178 Berlin

Programmübersicht unter Kunst-Blog.com/Party

07.04.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

Markus Wirthmann | Netz

Miese Rendite

Wenn’s um’s Geld geht sind die Künstler ziemlich weit hinten dran - so im Durchschnitt. Wussten wir schon immer aber jetzt haben’s Wissenschaftler mal für uns zusammengeforscht. Die Ökonomen Prof. Dr. Mark Wahrenburg und der Dipl.-Kfm. Martin Weldi von der Goethe Universität Frankfurt haben untersucht wie sich die Rendite eines Studiums hinterher in Euro und Cent entwickelt.

"So machen beispielsweise Künstler oder Agrarwissenschaftler mit dem Uni-Studium häufig ein schlechtes Geschäft: Agrarwissenschaftler kommen auf eine magere Verzinsung von 2,6 Prozent; Künstler erleiden gar ein Minus, das heißt, sie können das ins Studium investierte Geld im Schnitt nicht mehr herausholen." schreibt der Unispiegel auf Spiegel-Online.
Wäre noch interessant wie sich’s mit dem Ausbildungsgängen des Kurators, des Galeristen oder anderer, der Kunst naher, Berufe verhält, aber hier die Rendite nachzuvollziehen dürfte schwierig werden da kein einzelner Studiengang in diese Berufslaufbahnen mündet ...

06.04.08 | Permalink | Kommentare (1)

 

Christoph Bannat | Kritik

Berlin Biennale im Schnelldurchlauf


Pushwagner, Soft City 1969-75, Kunst-Werke.

Mit der 5. Biennale ist die Provinz endgültig in Berlin angekommen. Diese sieht aus wie eine UdK-Jahresausstellung. Wobei eine Funktion von Kunsthochschulen bekanntlich darin besteht, dass nicht alles, was dort gemacht wird, in die Öffentlichkeit gelangt.

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04.04.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

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