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Esther Ernst | wo ich war

ISRAEL JACOB - HASSAN KAY - WITS SCHOOL OF ARTS - WINKLER HANS - SACK JONAH / SAAYMAN WILHELM

 

ISRAEL JACOB
Berlin-Bar, Johannesburg
+ Die Berlin-Bar, in der einzigen Ausgehmeile (Bar an Bar an Club an Restaurant) in Melville, macht ihrem Namen alle Ehre. Zusammengestückeltes lässiges Mobiliar, grosse unvergitterte Glasscheibenfensterfront (für hier gar nicht üblich...), billig Bier trinken und eben der elektronischen Krach-Musik-Performance von Jacob Israel zuhören. Obwohl es eigentlich gar nicht krachig war, eher unglaublich laut und sehr popig, jazzig, halt für den Club gedacht. Israel, ein Bastler, ein Technik-Freak, steht hinter seinen selbstgebauten Maschinen und mixt verschiedene eigene Sounds mit den Gängigen im "live-Programm" zu einem angenehmen Clubgedröhne zusammen. Verdutzte Blumenverkäufer schauen durch die grossen Fenster rein, draussen wird getanzt. Ob diese Veranstaltung in Südafrika eher was Neues, Unkonventionelles ist? Ob es hier eine " Neue-Musik-Szene" gibt? Klar ist, dass wir in Berlin natürlich sehr verwöhnt werden und dank mehrerer Festivals auf hohem Niveau ein grosses Spektrum an "Neuer Musik" geniessen.

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31.07.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

Markus Wirthmann | Vorschau

Nebelhörner!

Heute fand sich eine Einladung zum Casting in meinem elektronischen Briefkasten. Deutschland sucht hier nicht den Superstar sondern Tilman Künzel talentierte Nebelhorn-Spieler.
Da ich selbst gerade keine Zeit habe mich am orchestrierten Lärm Verursachen zu beteiligen, möchte ich die Möglichkeit allen Kunst-Blog-Lesern eröffnen:

Sehr geehrte Damen und Herren,
für die Aufführung einer Komposition für Schiffshörner von Tilman Küntzel werden noch Mitspieler gesucht.
Ort: Bärwalder See nahe Dresden Zeit: 29.-30. August 2008.
Sechs Spieler (und sechs Zähler) werden um den See herum verteilt. Eine Leuchtrakete signalisiert den Beginn, woraufhin die Zähler die Sekunden zählen und die Spieler nach der Partitur die Hörner betätigen.

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29.07.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

Dirk Teschner | Kritik

Fürstliche Kunstförderung


Die Nägel der Geschichte in den Domtreppen von Erfurt

Auf die Artikel „Die Wüste wächst“ im Kunstblog und „Erfurter Raufasertapete“ vom 11. Juli 2008 in der taz über die kulturelle Wüste in Erfurt, gab es in der dortigen Medienlandschaft prompte Reaktionen, die lokalen Radio- und TV-Stationen berichteten darüber und die Tageszeitung „Thüringer Landeszeitung (TLZ)“ veröffentlichte einen größeren Artikel unter der Überschrift „Totsparen der Kleinen?“.

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21.07.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

Michael Reuter | Kritik

Galerietaugliche Kapitulationen


Ausstellungsansicht mit der Arbeit »Tumbleweeds« von Manuela Tirler

Volles Haus im Stuttgarter »Kunstbezirk«. Die Absolventen des Diplomstudiengangs Bildende Kunst der Kunstakademie Stuttgart präsentieren hier seit gestern auf 400 qm ihre Arbeiten. Eine Ausstellung, die sich auch dem kunstfernen Betrachter erschließt, da allerlei Figürliches und gut Vorgekautes zur Ansicht kommt.

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16.07.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

Dirk Teschner | Kritik

Die Wüste wächst

Dass der Kunstmarkt auch hierzulande boomt ist bekannt, auch wenn davon nur 10% der Künstler partizipieren, aber wie sieht es mit der Kunstszene jenseits des Marktes aus?
Zum Beispiel Erfurt. Eine Stadt zum verlieben. Die Landeshauptstadt Thüringens mit 200.000 Einwohnern besitzt einen der am besten erhaltenen und größten mittelalterlichen Stadtkerne Deutschlands mit einem Dom, 25 Kirchen und drei Synagogen. Die Krämerbrücke in der Altstadt ist die längste komplett bebaute und bewohnte Brücke Europas. Erfurt hat eine Universität, eine Oper, IKEA und einen Flughafen, in Erfurt befinden sich das Bundesarbeitsgericht und der Sitz des Kinderkanals KI.KA von ARD/ZDF sowie das Landesfunkhaus des MDR.

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12.07.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

Christina Zück | Sonstiges

In meinem Herz ist noch mehr Discoschmerz

Die Anthropologin Elke Mader auf der Jagd nach Shah Rukh Khan


Autor: Gandhi, der Wiener Bollywooddealer von Elke Mader

Wir befinden uns am Flughafen Wien Schwechat. Shah Rukh Khan, der Avatar der Supermodernität, steht total auf Michael Ballack und ist mal kurz nach Wien gejettet, um sich das EM-Endspiel anzusehen. Shah Rukh liebt Sport, erst vor kurzem hat er sich eine Hockeymannschaft gekauft, was ihm erlaubt, nach dem Spiel unverdächtig in der Umkleidekabine der Jungs abzuhängen. Jetzt steht er, etwas enttäuscht über die Niederlage seines Idols, am Eincheckschalter, wie immer umringt von Fans, und versteckt sich hinter einer dunklen Sonnenbrille und einer Jogi-Löw-Frisur. Er hält eine Arbeit von mir in der Hand und versucht, mit einem Gelschreiber "Love Shah" darauf zu kritzeln. Es klappt nicht, er muss das Bild nochmal wenden.
Elke Mader ist quer durch Europa gereist, an jeden Ort, an dem Shah Rukhs Erscheinen vermutet wurde, und hat einige Versuche unternommen, ein Autogramm zu bekommen. Sie hat Tage an Bauzäunen, hinter Absperrgittern, in Tiefgaragen und sogar im Zoo wartend verbracht. Der schwindelerregende Parallelzustand eines euphorischen Fans ergriff sie gelegentlich. Elke Mader betreibt Feldforschung. Sie ist Professorin für Kultur- und Sozialanthropologie and der Universität Wien, ihr Forschungsgegenstand ist der interkulturelle "Mohabbat Man" Shah Rukh Khan und die Extase, die er beim Publikum auslöst, man könnte das Phänomen auch als postglobalisierte Minne bezeichnen. Als sie im Februar bei der Recherche auf meinen Artikel im Kunst-Blog stieß, erkannte sie nicht sich selbst, sondern ihr Foto auf einem meiner Fotos wieder: ein Fall von synchromystischer Mise en abyme.

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12.07.08 | Permalink | Kommentare (1)

 

Christoph Bannat | Kritik

Frank Hesse. Neue Arbeit von Duchamp entdeckt!


Foto: Frank Hesse.

Frank Hesse, SUPPLEMENT, 10. Juli — 24 August 2008
www.kunstvereinleipzig.de
www.frankhesse.com

Neuer Duchamp entdeckt. Um seinen Lieblingsort im Garten seines Geburtshauses zu markieren, ritzte Marcel Duchamp im Alter von 12 Jahren in eine Buche seinen Namen und die Jahreszahl ein: Duchamp Marcel 1901. Der derzeitige Besitzer des Anwesens musste den Baum 1993 fällen, da er umzustürzen drohte. Der Teil mit der Inschrift wurde jedoch aufbewahrt und befindet sich seitdem in seiner Garage.

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08.07.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

Christoph Bannat | Kritik

Silke Wagner

Silke Wagner - Neueröffnung n.b.k.
Neuer Berliner Kunstverein
5. Juli 2008


Ausstellungsansicht

Eröffnung gelungen. Und das ist wörtlich zu nehmen. Der Neue Berliner Kunstverein, mit dem Wechsel des künstlerischen Leiters nun in Kleinbuchstaben n.b.k. genannt, öffnet sich. Zu sehen ist, was in ihm steckt. Die Frankfurter Künstlerin Silke Wagner (geb.1968) hat dafür im Videoarchiv des n.b.k., das über 1000 Arbeiten umfasst, recherchiert.

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07.07.08 | Permalink | Kommentare (1)

 

Michael Reuter | Bücher

Tomma Abts

Abstrakte Kunst ist bald wieder angesagt und die 1967 in Kiel geborene Tomma Abts ist mit dem 2006 gewonnenen Turner-Preis und der gerade beendeten Einzelausstellung im New Museum in New York gut aufgestellt. Der FAZ-Rezensent Niklas Maak schimpfte herzhaft über die weichgespülte „Feel-good-Moderne“ der Turner-Juroren und titelte: „Die Seligsprechung der Tapete zur Kunst“. Die im stets gleichen Format von 48 x 38 cm gemalten Bilder seien nur Design, „sie entstehen in einem formal aufwändigen Prozeß, an dessen Ende elegante Formen und geschmackvolle Farben stehen, die gut zu einem Art-déco-Teppich und einem alten Freischwinger passen, mehr aber auch nicht.“

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06.07.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

Gastbeitrag | Kritik

Berlin Past it’s Zenith …

… Next Stop Brussels?

by Melinda Deitch

BERLIN (AP) – Adam Tarrigon once loved going out for dinner and drinks in Berlin, feeling far wealthier in the German capital than he did at home in the United States. With the dollar now worth about 20 percent less than when he first arrived in 2005, the 30-year-old freelance artist has a leaner lifestyle.
“I used to be able to brag that Berlin was really affordable but now my rent actually works out on par with Washington and New York. It’s pretty terrible,” said Tarrigon, whose income is almost exclusively in the devaluing currency. “I do everything to try to spend fewer euros now and am looking for a place in Brussels, there’s more value for your money there.” Not only weak dollar is hurting many of the Americans who live in Berlin, many come for the art scene; which for only those lucky few, can support themselves with their earnings.


Standort-Bashing der besonderen Art: Carlier Gebauer tauschte seine Galerieräume einfach mit einem Computergroßhändler. Seine ehemaligen Nachbarn an der Jannowitzbrücke freuen sich wohl nur bedingt über die neue Einkaufsmöglichkeit. Foto: von hundert

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05.07.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

Markus Wirthmann | Sonstiges

Don´t mess ...

... with Texas

Statt Armadillos jagen: Streifzug durch die Kunst in San Antonio, Texas
bei 39° C im Schatten.

04.07.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

Adib Fricke | Sonstiges

54 Wörter auswählen

Zur Abwechslung mal ein persönlicher Wunsch (der nichts mit Kunst-Blog zu tun hat). Anlässlich eines neuen Projekts experimentiere ich mit englischen Substantiven. Grundlage für das Projekt sind 54 Wörter. Zur Zeit gibt es eine Wortliste mit 220 Wörtern, daraus sollen 54 ausgewählt werden. Alle Kunst-Blog-Fans sind herzlich eingeladen, sich daran zu beteiligen. Auf einer dafür eingerichteten Webseite können die Wörter durch Anklicken von Markierungsboxen einfach ausgewählt werden. Je mehr Leserinnen und Leser mitmachen, umso besser wird schließlich die Auswahl. Alle Einreichungen werden Teil einer Gesamtauswertung.

54words.com/select/
(Die Wörter können bis zum 1.8.08 ausgewählt werden.)

04.07.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

Adib Fricke | Sonstiges

Lasst euch nicht erwischen!

Manche Kunst-Blog-Besucher wunderten sich schon. Seit einiger Zeit taucht in vielen älteren Beiträgen eine kleine Grafik auf, die mitteilt, dass die Abbildungen, die dort mal zu sehen waren, nicht mehr angezeigt werden dürfen.

Erklärt ist die Sache relativ schnell: Urheberrechtliche Regelungen sehen vor, dass Abbildungen von urheberrechtlich relevanten Arbeiten online nur eine bestimmte Zeit kostenlos als Ergänzung zu aktuellen Texten/Beiträgen genutzt werden dürfen. »Aber in Zeitungen ...« mag schnell als cleverer Einwand kommen. Doch der gilt nicht, denn da ist die Natur des Mediums einfach eine andere, gedruckt bleibt gedruckt. Bei Online-Nutzung kann auch später eine Veränderung herbei geführt werden, die dann auch nach vorherrschender Rechtsauffassung erfolgen muss.

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03.07.08 | Permalink | Kommentare (1)

 

Markus Wirthmann | Sonstiges

Können Kuratoren ...

... Kunst machen?


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02.07.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

Markus Wirthmann | Sonstiges

Verpasst

Was ich wieder alles verpasst habe nur weil ich eine Weile wilde Armadillos in Texas zugeritten habe!
Da veröffentlicht der Neue Berliner Kunstverein in seiner Pressemitteilung beispielsweise PinUp-Fotos seiner KünsterInnen die Thomas Wulffen zusammen mit einigen aufschlussreichen Bemerkungen in seinem Blog veröffentlicht.

Hänge ich mir hiermit in den Spind!

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02.07.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

Markus Wirthmann | Vorschau

Und weiter geht´s: 6. berlin biennale ...

... für zeitgenössische kunst, 2010

Kathrin Rhomberg zur Kuratorin berufen

Die KW Institute for Contemporary Art in Berlin freuen sich, die Berufung von Kathrin Rhomberg als Kuratorin der 6. berlin biennale für zeitgenössische kunst bekannt zu geben. Die 6. berlin biennale wird im Frühjahr 2010 stattfinden.

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01.07.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

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