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Konstantin Schneider | BERLIN weekly

Ist denn echt schon Weihnachten?


Hallo! Merry Christmas alle zusammen! Fühle mich ausgezeichnet. Hab's gerade so geschafft.

Liebe Kunstfreundinnen und Kunstfreunde,

ein Jahr, in dem ausserordentlich intensiv am Glücksrad gedreht wurde, viele von uns mittels jeder Menge neuer Ideen die Glücksgöttin Fortuna regelrecht herbeizwingen wollten, geht nun zu Ende. Mir hat's gefallen. Gehe mit sattem Erkenntnisgewinn in die Weihnachtspause. "Je ne regrette absolument rien" hätte der olle Fritz gesagt. Also merry Christmas und juten Rutsch. Ach ja, meine MIAMI-Impressionen könnt Ihr Euch mitsamt all den anderen Messeevents 2008 unter ARTFAIRS-EXTRA 2008 anschauen. Den Rest findet Ihr bei mir. Ich schaff das heute sonst nicht mit der Bescherung und dem Gänsebraten. Also tschüssi, kommt gut durch die "Stillen Nächte". Bis bald.

24.12.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

Charlotte Lindenberg | Rückschau

Creating Awareness instead of Emotions

Martha Rosler
Location Location Location
Portikus, Frankfurt am Main
12.7. – 14.9.08

Creating Awareness instead of Emotions

So what? Is there anybody who would not prefer awareness compared to emotions? The answer is: Yes. Almost everybody. Finally the better part of current art draws heavily on feelings, sensation, the heart – you name it.
Martha Rosler´s last show in Frankfurt am Main, Germany, is about the past and present of a Central European city. Largely free from the intention to divide history in culprits and victims Rosler does not venture to participate in a debate which continues for over half a century by now, hinging on notions of guilt and shame. Instead she concentrates on the immediate situation with a kind of X-ray vision, looking intensely at the very place she shares with the audience, thereby penetrating the layers of history. This way Rosler makes past and presence available simultaneoulsy.

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22.12.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

Michael Reuter | Region Stuttgart

Weich gespülte Souveränität in Schwäbisch Hall


Ornamentmann (Remix), 2008, Öl auf Leinwand, 300 x 250 cm, Sammlung Würth, Inv. 11478

Als Kurator in eigener Sache agiert Georg Baselitz (*1938) in der Kunsthalle Würth und bastelte aus den rund fünfzig Werken des Baselitz-Blocks der Sammlung Würth und diversen Leihgaben eine Ausstellung mit dem unbescheidenen Titel „Georg Baselitz ↑ Top“. Schön ist sie geworden. Fast zu schön, um wahrhaftig zu sein.

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19.12.08 | Permalink | Kommentare (1)

 

Dirk Teschner | Alles

Prada goes Nord

Kunstaktion des Klub 500 in der Erfurter Magdeburger Allee. Dort eröffneten am letzten Wochenende mehrere fiktive Luxusgeschäfte. Die angesagten bekannten und teuren Marken siedeln sich bewusst im Erfurter Norden an. Der Norden als künftiges Trend-Quartier? Die Händler der City werden nervös…

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11.12.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

Michael Reuter | Region Stuttgart

In der Dunkelheit hinterlässt das Licht Spuren


© Ralf Spieß

Grundlage der Arbeiten von Volker Schöbel (64) sind fotografische Abfälle. Probestreifen oder misslungene Abzüge unterschiedlicher Schwarz-Weiß-Papiere landen in einem dunklen Mülleimer, in dem die Entwickler-, Stopp- und Fixier-Chemikalien zwischen den Schnipseln weiter wirken. Auf zufälligem, fotochemischem Weg entstehen im Laufe der Zeit abstrakt anmutende Farbcollagen in erdigen Tönen. Aus unzähligen dieser Puzzleteile – als Leiter der Freien Fotoschule Stuttgart sitzt der Künstler an der Quelle – hat Schöbel über die Jahre etwa zweitausend besonders interessante Fragmente herausgefiltert, die als Grundlage für unterschiedlich große Bildtableaus dienen. Eine komplette Arbeit kann aus fünf oder aus über hundert einzelnen Teilen bestehen.

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10.12.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

Gastbeitrag | Kritik

Licht und Schatten im Schloss Wolfsburg

Von Ulrich Diezmann

2. Verleihung des arti-Kunstpreises

arti 2008
Der Kunstpreis für Wolfsburger Künstler
03/12/2008-08/02/2009

Wolfsburg hat etwas, was Berlin nicht hat, ein Schloss – und das ist sogar echt
und eines der ältesten Gebäude dieser jungen Industriestadt im östlichen Niedersachsen.


Schloss Wolfsburg am Abend des 2.Dezembers

Um das Image eines bloßen Industriestandortes abzulegen, wird viel getan. Ein Kunstpreis, der die lokale Szene zeigt und würdigt, ist ein weiterer Schritt in diese Richtung.

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10.12.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

Gastbeitrag | Alles

Jetzt ist er weg ...

... der Palast der Republik. Tilman Schwarz war einer der letzten, der die Möglichkeit hatte, aus den Fenstern des Palasts zu schauen - bzw. zu fotografieren.

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09.12.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

Redaktion | Der Film zum Sonntag

火车 - Eisenbahn

Der Film zum Sonntag #13
"火车 - Eisenbahn" von Mei Jian
Vorgestellt von Markus Wirthmann

"Eisenbahn" ist ein Kurzfilm des chinesischen Künstlers Mei Jian.
Die Stimme, die durch den leeren Waggon schallt, zählt Dinge auf, die ein "ordentlicher Chinese" zu tun oder zu lassen hat. Diese Art von Anweisungen wurden gerade vor den olymischen Spielen in China verstärkt verbreitet.
Die Untertitel sind mit Hilfe eines Übersetzungsprogramms erzeugt. Auch dies eine in China weitverbreitete "Unsitte", die es eigentlich angesichts der skurrilen Ergebnisse, so Mei Jian, zu vermeiden gilt.

07.12.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

Dirk Teschner | Bücher

Gegenbilder

Über die Super-8-Filmszene im Osten, wahlweise als DDR-Film im Untergrund oder autonomen Künstlerfilm bezeichnet, wurde schon einiges geschrieben. Vor kurzen erschien bei „absolut MEDIEN“ „Gegenbilder – DDR-Film im Untergrund 1983-1989“, eine von Claus Löser herausgegebenen DVD mit Super-8-Filmen von Cornelia Schleime, Helge Leiberg, Gino Hahnemann, Via Lewandowsky und anderen. In einem beiliegendem Booklet beschreibt Claus Löser treffend die Situation in den 70er und 80er Jahren, als diese Filme entstanden und warum es in den Filmen immer um alles ging.


Filmstill aus "action situation" von Helge Leiberg

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04.12.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

Markus Wirthmann | Netz

FUCK the GSK show at the Royal Academy. ...

... Fordert der britische Aktionskünstler Mark McGowan heute per E-Mail. Grund für seinen Zorn ist die Tatsache, dass sich die Royal Academy in London ihre aktuelle Show nicht nur von einem Pharmaunternehmen mit, so McGowan, zweifelhaftem Ruf, sponsoren lässt, sondern die ganze Veranstaltung auch noch den Namen des Konzerns trägt:

GSK contemporary show at the Royal Academy,
GLAXO SMITH KLINE are a questionable company and totally unethical, their treatment and torture of animals is appalling and animal rights have been protesting asgainst them for years, they cut animals, all types of animals, insert bacteria and watch them die, also they have a long list of law suits against them to do with different drugs, just look up this one for instance, Paroxetine, aka, Seroxat or Paxil, (a child anti depressive drug), its not good reading, the controversy surrounding this pharmacutical conglomerate makes me angry they slowed down production of their anti AIDS drug so they could get more money from poorer countries like Africa, ...

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03.12.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

Markus Wirthmann | Kritik

Der lange Marsch zu den chinesischen Kunstfabriken

Apartment Art in China 1970s-1990s (1)
The Ecology of Post-Cultural Revolution Frontier Art
Shuimu Contemporary Art Space, 798 Art District, Peking
Oktober 2008

"Apartment Art" is a term, which I put forward to summarize a very important phenomenon in Chinese contemporary art during the former three or four decades.“ Gao Minglu

Im Westen wundert man sich schon seit geraumer Zeit über das scheinbar plötzliche Auftauchen der Kunstfabriken in Chinas Großstädten - und den damit einsetzenden Boom der zeitgenössischen Kunst im Reich der Mitte. 798, eigentlich die Bezeichnung einer einzigen Fabrikhalle im weitläufigen, ehemals militärisch genutzten Industriegelände von Dashanzi in Peking und, nicht ganz so bekannt, M50 in Shanghai, sind mittlerweile zum Synonym für diese Agglomerationen von Künstlerateliers, Galerien und Projekträumen geworden.

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03.12.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

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