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Michael Reuter | Kritik

Ode an die Natur#4
Aljosha


object 63, 2008, medium: acrylic, dimensions: 19 x 19 x 19 cm

Filigrane Strukturen und Architekturen aus Acrylfarbe (!) fertigt der 1974 in der Ukraine geborene und in Düsseldorf lebende Aleksey Alekseevich Potupin, aka Aljoscha. Die Arbeiten erinnern an transparente Bakterien, plastinierte Nervenstränge und Blutbahnen oder an Korallen, Schwämme und kristalline Feststoffe.
Aljosha hat für seine Werke den Begriff Bioism geprägt. Er träumt von einem biotechnologischen Zeitalter, in dem es keine unbelebten Gegenstände mehr geben wird. Der Mensch der Zukunft sitzt auf lebendigen Sesseln in einem lebendigen Haus und die Künstler können frei mit biologischer Materie arbeiten, um immer neue Lebensformen zu erschaffen. „Die Kunstmuseen der Welt werden sich in Zoologische Gärten verwandeln“, träumt Aljosha und betrachtet schon jetzt jedes seiner Objekte als lebendiges Wesen. Als Einzelstücke sind sie von fragiler Schönheit, in der Häufung sehen sie sich allerdings sehr ähnlich. Nachwuchs-Schöpfer Aljoscha sollte noch am Formenreichtum arbeiten – aber Gott hat in den sieben Tagen auch nicht alles perfekt hingekriegt.

28.03.09 | Permalink | Kommentare (1)

 

Konstantin Schneider | BERLIN weekly

Bunte Kreise, Kebab Monumente, Todsünden & more

In der KW 12 fragten wir bei einigen Künstlern und Galeristen nach. Bei Olaf Metzel z.B., wann er denn wohl seinen ersten Musenkuss am Bosporus erhalten habe? Oder Florian Pelka, warum es uns ähnlich sieht, dass wir insgeheim doch immer wieder nach Luxus streben? Den Galeristen Felix Brusberg, ob sich die Söhne ihre Väter aussuchen konnten? Und bei Niels Borch Jensen fragten wir uns selbst, ob bunte Kreise wirklich das höchste der Gefühle sind. Schliesslich hatte Olafur Eliasson letztes Jahr dem Stern noch zu Protokoll gegeben "Kunst soll schön sein und Spass machen!"

Da versteht wohl wieder mal jeder etwas anderes drunter. Wir finden z.B. gerade Unterwasservulkane in der Südsee so richtig schön. Ein Naturschauspiel der Extraklasse ist das. Aber dummerweise ganz schön weit weg.


BERLIN weekly No. 12:

Olafur Eliasson | The colour circle series | Niels Borch Jensen

Olaf Metzel | Kebap Monument | Schinkelpavillon

Florian Pelka | Die 7 Todsünden | TAMMEN Galerie

Ariane Boss | Gaulin&Partner

TRIP LIGHT | CAMILLE NORMENT | September

Wilhelm Mundt | Trashstones | Buchmann Galerie

Frank Neye | Come and see the Glam | Galerie Frenhofer Berlin

Väter & Söhne | Groupshow | Brusberg Berlin

Franziska Hufnagel | Shooting Stars II | Galerie Eva Bracke

Hard Left 2 | Groupshow | Merry Karnowski Gallery

Tim Stapel | Taken for Strangers 3 | Appartments

27.03.09 | Permalink | Kommentare (0)

 

Markus Wirthmann | Netz

April April

Der erste April ist zwar erst in ein paar Tagen, aber Die Zeit macht sich schon mal warm:


ICH FÜHLE DIE ENERGIE titelt Das Kunstmagazin für das Wartezimmer und etliche andere ziehen nach. Bei Google findet man schon jetzt über 14.000 Treffer für den Namen des Hosenscheißers - Tendenz steigend.

Hut ab! Ich würde sagen, da ist den Künstler-Eltern ein ordentliches Stück Guerilla-Art und saukomischer Kunstmarkt-Kommentar geglückt!

Übrigens, liebe Presse-Schlafmützen, schon am 9. Januar 2009 brachte der britische Mirror die Geschichte und ließ keinen Zweifel daran, was man dort davon hielt: Top art gallery fooled into showing work of a two-year-old.

26.03.09 | Permalink | Kommentare (0)

 

Gastbeitrag | Kritik

Schöne Aussicht

Von Silvia Beck

Zwei Ausstellungen von John Baldessari und den Berliner DAAD-Stipendiaten Allora & Calzadilla in den „Krefelder Häusern“

BRICK BLDG, LG WINDOWS W/XLENT VIEWS, PARTIALLY FURNISHED, RENOWNED ARCHITECT
Wie im Immobilienteil der Los-Angeles-Times die mondänen Villen der Hollywoodgrößen feilgeboten werden, annonciert der verschlüsselte Titel die aktuelle Ausstellung in Haus Lange. In einer genialen Kontextverschiebung versetzt – Santa Monica based artist – John Baldessari (*1931) die Krefelder Villa an die kalifornische Pazifikküste. Dort hat der „International Style“ von Bauhaus-Baumeister Ludwig Mies van der Rohe ja auch seine Spuren hinterlassen. In dem Krefelder Zwillingsbau Haus Esters – gleich nebenan – beziehen sich außerdem noch zwei Videoprojektionen von Jennifer Alora (*1974) und Guillermo Calzadilla (*1971) auf die Architektur ...

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25.03.09 | Permalink | Kommentare (0)

 

Gastbeitrag | Rückschau

One Meter Seventy Three

by R A Suri

Wang Tiande
One Meter Seventy Three
Contrasts Gallery, Shanghai

The conceptual exhibition, One Meter Seventy Three, staged at the Contrasts Gallery, Shanghai, revealed a coy polarization of environmental, historical and symbolic themes pertinent to the experience of contemporary China by the hands of Wang Tiande.
The title is an echo of the exact physical height of the artist, and a caustic reference to three mountains (the Chinese title with the character «Shan-Mountain» - sounding like «San-Three» is key to the tongue-in-cheek reference) which bear fruit in the exhibition. The title also denotes Wang Tiande’s attention and challenge to questions of standardization, demographic averages and common denominational typology. Occidental and Oriental physical status and the rudiments of scientific measure & qualification are set in paradox with internationalism and its’ impact on the psyche. He measures himself first in light of this quizical introduction to further conceptual works which lie beyond the entrance to the exhibition.

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25.03.09 | Permalink | Kommentare (0)

 

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STILL / MOVING / STILL

International Photo Festival Knokke-Heist
STILL / MOVING / STILL
29/3 - 7/6/2009


Cerith Wyn Evans

Participating artists: Robert Barry, Lothar Baumgarten, David Blamey, Marcel Broodthaers, Matthew Buckingham, David Bunn, Daniela Comani, Peter Downsbrough, Cerith Wyn Evans, Ceal Floyer, Andrea Geyer, Liam Gillick, Shumona Goel, Dan Graham, Tamar Guimaraes, Mischa Kuball, Hilary Lloyd, Mary Lucier, Anthony Mc Call, Simon Dybbroe Møller, Jonathan Monk, Dennis Oppenheim, Pablo Pijnappel, Wolfgang Plöger, Erik Schmidt, Billy Sullivan, Lisa Tan, Sofie Thorsen, Markus Wirthmann and Florian Zeyfang.

STILL / MOVING / STILL is the main exhibition of the International Photo Festival Knokke-Heist. This exhibition aims to initiate a debate on the history and contemporary status of slide projection. Continue reading >>

25.03.09

 

Michael Reuter | Kritik

Ode an die Natur #3
Stefanie Bühler


Galaxie, 2006, epoxy resin, perls, glitter, 94 x 160 x 165 cm, courtesy Galerie Birgit Ostermeier, Fotograf: Uwe Walter

Die 1976 geborene Stefanie Bühler studierte an der HfBK Dresden Bildhauerei und dreidimensionales Gestalten. Ihren Zugang zur Natur findet sie über detailliert ausgearbeitete Skulpturen, die an Objekte aus Lehrmittelsammlungen, barocke Wunderkammern oder Dioramen in Naturkundemuseen erinnern. Ihre Arbeit Galaxie, 2006, hat einen Durchmesser von 160 cm, ihr Urwald, 2006, aus Kunststoffen und Ölfarbe bringt es auf eine Höhe von 120 cm. Ein „tiefenräumliches Naturzitat“ sah die Berliner Zeitung darin, das einen „Hauch von Romantik“ verbreite, „umwehrt von dezent poppiger Ironie“.
Stefanie Bühlers Gewitterhimmel, der zurzeit an der Decke der Galerie Junge Kunst e.V. in Wolfsburg aufzieht, hat ein Gerüst aus Styropor. Die Wolkenstruktur besteht aus Watte, die durch gefärbten Kleister gezogenen wurde.
Der Kurator Marc Wellmann postulierte zur Ausstellung Skulptur heute! Die Macht des Dinglichen das Haptische, Konkrete, Abgeschlossene und Beständige als Schlüsselbegriffe für ein „Zurück zum Objekt“ und plädierte für eine Wiederentdeckung der materiellen Präsenz von Objekten. Stefanie Bühler würde das wohl sofort unterschreiben.

25.03.09 | Permalink | Kommentare (0)

 

Michael Reuter | Alles

Ode an die Natur #2

Hallo. Mein Name ist Alba. Ich bin ein Albinokaninchen. Ich mag Gras, Gemüse und Salat. Wenn ich mit Schwarzlicht angeleuchtet werde, leuchte ich hellgrün zurück. Krass, nicht? Es ist keine Krankheit und es liegt auch nicht am vielen Grünzeug: Ich bin das GFP Bunny! Ich bin das erste transgene Kunstwerk der Welt.
Sie wundern sich? Nun, die Schöpfung ist eine drollige Mischung aus Fehlerhaftem und Unvollkommenem. Es ist nur verständlich, dass der Mensch zu seinen Gunsten an der einen oder anderen Stellschraube im Getriebe der Natur dreht. Und auch für ein Kaninchen muss es doch mehr geben, als abends auf der Wiese … Sie wissen schon.

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18.03.09 | Permalink | Kommentare (0)

 

Konstantin Schneider | BERLIN weekly

Berliner Ballon- und Mauergarten-Blues

Wie schnell die Krise einen doch dazu verleitet, manchmal zuerst das Negative zu sehen und dann vielleicht das Morgenrot. Als wir am Samstagabend bei Johann König einfielen und die umgekippte Gondel des Heissluftballons T.Y.F.F.S.H. von Kris Martin sahen, konnte der natürlich nur abgestürzt sein und jetzt füllte er also die Galerieräume. Glücklicherweise sassen wir dieser "Fehlkonditionierung" aber nur ca. 5 Nanosekunden lang auf, begaben uns dann in den "Backstage-Bereich" wo uns ein Matterhorn empfing, die Bergspitze also, die ja schon vielen Lust gemacht hat, sie zu bezwingen. Und wer nicht gut klettern kann, der schaut sie sich zumindest ergriffen an, und darum geht es ja.

Die spacigen Effekte in der Ballonhülle waren allerdings auch nicht schlecht. Als wir später auf dem Weg von König zu Hetzler dann auch noch am Berliner Ballon- und Mauergarten vorbeikamen, wo die Werbewelt der "WELT" ja schon vor Jahren ein Denkmal in Form eines mit Helium gefüllten Riesenballons hingesetzt hat, konnten wir nicht umhin, das auch schnell festzuhalten, um es dem Beitrag voranzustellen. Denn eine Welt, in der die Lust am Fliegen kein Ende nimmt, die wünschten wir uns in diesem Moment. Also schnell über den Berg und dann ab durch die Mitte, schoss es uns fix durch den Kopf.

Aber natürlich fanden wir auch das Spiel mit dem Feuer von Rob Scholte bei SCALA grossartig. "Lucifer in Paradise", eine gigantische Fleissarbeit, in der auf unzähligen quadratischen Tafeln die gesamte Streichholzschachtelwerbung seit der Erfindung dieser nützlichen Haushaltshilfe archiviert zu sein schien. Die Streichhölzer dagegen, als Bodenarbeit zu Vulkanbergen aufgehäuft, liessen erahnen, dass der einfache Feuerzauber vielleicht doch für alle Zeiten vorbei sein könnte. Aber das ging schnell vorüber. Schliesslich gibt es ja so viele Möglichkeiten, zu neuen Einsichten zu gelangen.

FEEDBACKSTAGE | Groupshow Curated by Fiona Liewehr | Galerie Thomas Schulte

Rob Scholte | Lucifer In Paradise | Galerie SCALA

Christian Holstad, David Robilliard | Aurel Scheibler Mitte

Kris Martin | T.Y.F.F.S.H. | Galerie Johann König

Darren Almond | Galerie Max Hetzler

Ursula Arnold | Ursula Arnold zum 80. Geburtstag | Kunststiftung Poll

Steve Schepens | Horror 32 | brot.undspiele galerie

Schickeria | Groupshow | Strassburger 6-9

Erik Andersen | 22 Wochen | janinebeangallery

Anna Genger | Trick or Treat | upstairs berlin

16.03.09 | Permalink | Kommentare (0)

 

Markus Wirthmann | Alles

Worpswede geht den Bach runter ...

... und niemanden scheint´s zu interessieren.

Anscheindend sind die Würfel schon lange gefallen. Worpswede, die Mutter aller Wald-und-Wiesen-Stipendien, wird zum Jahresende abgewickelt. Die Fördergelder und Stipendienplätze werden nach Lüneburg an die Leuphana-Universität verlagert. Merkwürdig nur, dass ich das alles so nebenbei und lapidar auf ´ner Ausstellungseröffnung in der Niedersächsichen Landesvertretung bei üppigem Buffet und freier Getränkezufuhr erfahre. Merkwürdig auch, dass mich niemand zu Protest oder Spenden oder sonstwas aufgerufen hat, um irgendein Ruder doch noch rumzuwerfen. Die Kunst-Gemeinde ist doch normalerweise ziemlich wertkonservativ und reagiert auf jede Verwerfung der Strukturen mit vorauseilender Empörung.

Die Künstlerstätte Schloss Bleckede erwischt´s übrigens noch ein paar Monate früher. Da wird der Geldhahn schon im Herbst abgedreht.

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15.03.09 | Permalink | Kommentare (5)

 

Gastbeitrag | Essay

The Conceptual Nature of Liang Shao ji

by R A Suri

Amongst the first & foremost conceptual artists to have emerged from within the P.R.C., Liang Shao Ji continues with an avid exploration of themes derived from humanity and nature. Six years earlier, the celebrated conceptual artist decided to retreat from the noise of the urban sphere for the near monastic solitude afforded him by the peaceful atmosphere of the Tiantai mountains equally birthplace to distinct schools of indigenous Buddhist and Daoist practice.

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15.03.09 | Permalink | Kommentare (0)

 

Markus Wirthmann | Alles

(Die deutsche Version ...

... der Einladung finden sie im unteren Teil der Mail)

Wenn ich sowas in meinem Briefkasten finde, habe ich normalerweise schon gar keine Lust mehr weiterzulesen. Wo sind wir denn hier? In Internationalistan? Multikultingen? Can irgendwer eigentlich noch sprecken deutsch? Da regt sich sofort mein innerer Hausmeister und schwingt seine Gehhilfe. Ist mir dann auch sofort reflexhaft peinlich, und ich schäme mich ein bisschen. Aber nerven tut er trotzdem, dieser aufdringliche Internationalismus.

Genauso wie KuratorInnen (wobei mich hier das große I ja schon erregt), die bei pompös kathedraligen Ausstellungseröffnungen im Museum für Gegenwart englisch radebrechen und dafür anschließend auswärtige ArtworkerInnen in Deutsch daherholpern. Da kommt dann noch das Fremdschämen dazu, und ich kann mich nur noch mittels Getränkegutscheinen während der anschließenden Party beruhigen. Den Hausmeister sollte man halt nicht zu Ausstellungseröffnungen mitnehmen.

Der Hausmeister hat im Übrigen aus oben genanntem Grund die Einladung in die gelbe Tonne geworfen.

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15.03.09 | Permalink | Kommentare (1)

 

Esther Ernst | wo ich war

HULTEN SOFIA - GRAHAM DAN - SAMMLUNG HOFFMANN - VOM ETHOS DES SAMMELNS - NAGER BESSIE

 

HULTÉN SOFIA
Back to Back
Gaerie Konrad Fischer, Berlin
+ an der Wand lehnt ein Türblatt. Auf der einen Seite schön abgeschliffen und aufgearbeitet, auf der anderen, so wie sie in den meisten Altbauwohnungen zu finden ist, mit diversen Spuren des alltäglichen Lebens nämlich: mehrmals überlackiert mit Nasen natürlich, Aufklebern, Schraubenlöchern, Doppelklebebandresten und übersät mit hundert Einstichlöchern eines Dartspiels.
Zwei Videos dokumentieren im selben Raum sämtliche von Hulténs vorgenommene Arbeitsschritte und den Wandel des Türblatts. Von der perfekten Renovierung der verlebten Tür bis hin zur detailgenauen Rückführung aller Spuren. In ihrer Arbeit "Mutual Annihilation" muss man bereits schlucken, wenn sie nach stundenlanger Aufarbeitung einer zugeschmierten Holzkommode mit dem Zuschmieren beginnt. Geschichten aus dem Leben eines Möbels werden auch dort im Zeitraffer (und ähnlich wie bei der Sendung mit der Maus) durch die aufwendige und perfekt realisierte Nachahmung veranschaulicht. Spitzen Frau, diese Sofia Hultén.

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15.03.09 | Permalink | Kommentare (0)

 

Gastbeitrag | Essay

The Surreal Landscape of Yang Yong Liang

by R A Suri

Contemporary photography remains perhaps the least well represented form and medium amongst conceptual artistic practice in the mainland at present. Well over a decade earlier, the works of emergent conceptual photographers such as Hong Lei, perhaps the most acclaimed artist of his generation of photographic artists, this ground began to break and a new frontier open in the vocabulary of the younger generation. Unfortunately, very few avoided the pitfalls of copy-ism and mimetic works, conveying messages altogether too similar to those of the West, rather than embracing the evolution of an intrinsic, Oriental expression which would both reflect the modern era and the experience of Chinese culture in an age of radical transition.

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11.03.09 | Permalink | Kommentare (0)

 

Gastbeitrag | Interview

Interview with Yang Yong Liang

by R A Suri

Sroll down for the text in Chinese language.

RS The aesthetic quality of your work is quite prominent. Having known a traditional education in the arts yet embracing new technology both in content and form, what conflicts arose?

YY Concerning this question, for me, I am truly living in the contradictory environment. From my young age I was trained by Chinese traditional education, making me keep deep love for traditional culture in heart. And then I accepted western aesthetics and philosophy education. I may say the conflict impacted by this two definitely different education exist objectively, and even will be more obvious under Chinese present environment.

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11.03.09 | Permalink | Kommentare (0)

 

Michael Reuter | Alles

Ode an die Natur #1

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Naturfreunde und Wandervögel,

einfach mal in der Natur die Seele baumeln zu lassen, ist ein Wunsch, den sich der gestresste Großstädter gerne im verdienten Jahresurlaub erfüllt. Gemeint ist damit der romantische Blick vom Whirlpool auf majestätische Bergketten oder die fototaugliche Stampede einer Gnu-Herde, beobachtet aus dem gut gefederten Safari-Bus. Keinesfalls ist damit das leibliche Baumeln an einem Ast im Urwald gemeint, mit den Tatzen eines Leoparden im menschlichen Gekröse.

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11.03.09 | Permalink | Kommentare (0)

 

Konstantin Schneider | Alles

In Karlsruhe steckt viel Kraft

Während der internationale Kunstbetrieb in die Ferne schweifte, setzte die freundlichste Kunstmesse Deutschlands neue Bestmarken. Kein Wunder also, dass die art KARLSRUHE von Staatsminister Bernd Neumann künftig auf die Reiseroute der Bundes-Ankaufskommission gesetzt wird, eine Nachricht, die am Eröffnungstag der Messe natürlich die Sensation war. Basel, Berlin, Karlsruhe, Köln und London klingt ja auch nicht schlecht.

Die zielstrebige Hauptstadtanbindung der Karlsruher Macher ermöglichte es 15 der insgesamt 34 Berliner Galerien unter dem Label "ART FROM BERLIN" verschiedene Künstler, die in der Hauptstadt tätig sind, in Einzelpräsentationen vorzustellen. ZKM Leiter Peter Weibel mahnte allerdings, die Künstler in Berlin müssten aufpassen, dass sie nicht nur Feigenblatt blieben und dementsprechend auch Macht beanspruchen.


Unser weekly No. 10:

KUNSTKONTAKTER KONKRET | Konstantin Schneider im Gespräch mit Peter Weibel

art KARLSRUHE I | Kulturstaatsminister Bernd Neumann + erster Rundgang

art KARLSRUHE II | Zweiter Rundgang

Gregor Schneider im Gespräch mit Karlheinz Schmid | MP3

Peter Weibel im Gespräch mit Karlheinz Schmid | MP3

401 CONTEMPORARY | Katrin Weigel und Ralf Haensel im Gespräch mit Konstantin Schneider

10.03.09 | Permalink | Kommentare (0)

 

Michael Reuter | Region Stuttgart

Die Routine des Alltags durchbrechen. Im Künstlerhaus Stuttgart werden die Möglichkeiten einer zeitgemäßen Kunstvermittlung in Kunstvereinen und Museen untersucht

In Abwandlung eines Bonmots des Malers Ad Reinhardt könnte man sagen, dass Kunstvermittlung der Zwerg ist, über den man stolpert, wenn man zurücktritt, um ein Gemälde zu betrachten. Ganze Horden von Schulklassen und Kindergartengruppen werden regelmäßig – und zum Schrecken des dünnhäutigen Aufsichtspersonals – mit Buntstiften und Papier durch die Bildertempel der Post-Postmoderne getrieben. Die Museumspädagogik spricht hier von dynamischen Formen der Kunstpräsentation.
Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine bietet Mitte März im Künstlerhaus Stuttgart Vorträge und Workshops zur zeitgemäßen Kunstvermittlung an. Unter dem Titel VERMITTELN/VERHANDELN beschäftigt sich die zweitägige Tagung mit der Rolle des Publikums und gibt Einblicke in experimentelle Formen der Vermittlung. Wie kann es gelingen, die Besucher zu Co-Produzenten, Kritikern oder gar Komplizen zu machen?

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07.03.09 | Permalink | Kommentare (0)

 

Gastbeitrag | Alles

Spätpubertäre Krawallkartonagen ...

Kestnergesellschaft Hannover


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06.03.09 | Permalink | Kommentare (0)

 

Gastbeitrag | Kritik

Ink Games

by R A Suri

Ink Games
Retrospective Exhibition of Dai Guangyu
IFA Gallery, Shanghai

The recent retrospective exhibition of the seminal Chinese performance artist, Dai Guang yu, proved to the one of the foremost events of the winter season in the sphere of contemporary fine art in the Shanghai area. The Chengdu native, known as a core figure for the subversive 86’ movement, has not failed in his incessant pursuit of the question of the instance of performance, versatility and innovations which shatter form, in whatever direction.

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06.03.09 | Permalink | Kommentare (0)

 

Gastbeitrag | Kritik

Am hellichten Tag

Silva Agostinis Ausstellung in der Galerie Isabella Czarnowska, Berlin
noch bis 25. April

Zwei Fotos eines Bauprojekts hängen nebeneinander. Sie zeigen zwei Stadien der Fertigstellung, sie sehen aus wie Orte in denen etwas passieren soll, eine Theateraufführung vielleicht; doch hier sind keine Freilichtbühnen abgebildet, sondern Wohnhäuser. Ohne dass sich dieser Inhalt aufdrängt wird deutlich, dass es sich hier um Orte im Osten Europas handelt. Was stattfinden soll ist Alltagleben; Inszenierung des neuen Wohlstands. Die beiden Fotos sind menschenleer, wer hier einziehen soll ist noch nicht angekommen und ist vielleicht als Element dieses Projektes letztendlich nicht vorgesehen. Eine grüne Bauplane erscheint als farbspektral verschobener Theatervorhang, im anderen Bild ist fast fertig gebaut und das Meer blitzt durch zwei Aussparungen im Hintergrund. Tatort: am Menschen vorbei gebaut.

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05.03.09 | Permalink | Kommentare (0)

 

Gastbeitrag | Kritik

Exquisite Corpse

Guest Contribution by R A Suri

Exquisite Corpse
M97 Gallery, Shanghai

Despite the frequent associations made between the essentially subversive tendencies of contemporary Chinese art since the inception of the now global impact of the nation´s artists, the curatorial stance of an exhibition such as “Exquisite Corpse” proves to be provocative and acts as much as an examination of that of subversion in contemporary art itself rather than as a retroactive reference to the artistic school of Surrealism.

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04.03.09 | Permalink | Kommentare (0)

 

Konstantin Schneider | BERLIN weekly

Wenn Journalismus Kunst wird

Wir haben nie einen Hehl daraus gemacht, dass für uns auch Werbung oft Kunst ist. Dass es also für einen gelernten Kommunikationswissenschaftler nach all den Erfahrungen der letzten drei Jahre eine grosse Auszeichnung ist, wenn seine Arbeit als Kunst angesehen wird, wie die WELT zum dritten Geburtstag von BERLINER KUNSTKONTAKTER schrieb, hat uns daher ausserordentlich gefreut. Natürlich beherrschen wir das Handwerk der Aufmerksamkeitssteigerung. Und wir sind fleissig.

Deshalb konnten wir es trotz Riesenparty natürlich auch in der KW 09 nicht ganz lassen, uns in ein paar Galerien umzusehen, zumal das ZAGREUS in der Brunnenstrasse Süd ja perfekt in die Galerienzeile eingebettet ist. Also schauten wir dort ganz schnell bei Klemm´s, Pitrowski und Gillian Morris rein und wechselten bei Birgit Ostermeier mit Andre Tempel kurz ein paar Worte über seine Rauminstallation Visitors. Tags drauf stimmten wir bei Michael Schulz mit Helge Leiberg darin überein, dass kalt Baden derzeit nicht unbedingt schaden muss. Die Widerstandskräfte jedenfalls stärkt es. Gelohnt hat sich auch der Weg in den neuen Galerienkiez Schererstrasse im Wedding, der als Secondhome firmiert. Und natürlich dürfen Sie Philipp Geist´s Multi-Media-Installation "Tauchgänge" bei uns auch pur geniessen.


BERLIN weekly No. 09:

Drei Jahre BERLINER KUNSTKONTAKTER | Party @ ZAGREUS

KUNSTKONTAKTER on TOUR | Global Destination Mix I

Krise einer märchenhaften Schatzsuche | Peter Sloterdijk im Schweizer Fernsehen

KUNSTKONTAKTER on TOUR | Global Destination Mix II

Andre Tempel | Visitors | Galerie Birgit Ostermeier

Philipp Geist | Tauchgänge | ZAGREUS - Kochen/Kunst

Helge Leiberg | Time Break | Galerie Michael Schultz

BRUNNENSTRASSE SÜD | KLEMM´s, Pitrowski, Gillian Morris

Secondhome | temporary I | feat. Die Veränderer | Schererstrasse 9-11

02.03.09 | Permalink | Kommentare (0)

 

Gastbeitrag | Essay

Geiles Globales Gesicht

Guest Contribution by R A Suri

The artist Susanne Junker, has embraced themes of gender identification, the objectivization of women & mediatic perversion of feminine sexuality in her work. While the inherent violence and suppression of women in contemporary media, as a self-engendering dichotomy within an industry predominantly male, are far from original themes in contemporary photography, the debased and intimate self-portraiture of the artist denotes an ironic, grotesque treatment of the subject.

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02.03.09 | Permalink | Kommentare (0)

 

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