Konstantin Schneider | BERLIN weekly
Brüssel, Kreuzberg, Mommsenstrasse
Unheimlich fix waren wir letztens mal wieder unterwegs gewesen, hatten Berlin sogar für ca. 26 Stunden den Rücken gekehrt, jedoch nur um uns ganz in der Nähe des Atomiums in Brüssel davon zu überzeugen, dass die Kernschmelze am Kunstmarkt bei einigermassen pfleglichem Umgang mit den Zeitgenossen nicht unbedingt in einen GAU ausarten muss.
Eine grossartig besuchte Vernissage, auf der sich viele treue Sammler versammelten, vermittelte ein schönes Gefühl davon, dass die Menschen im sicher ebenso geplagten Belgien, über ausreichend Selbstvertrauen verfügen müssen, welches sie davor bewahrt, in der Krise grobe Fehler zu machen.
Doch auch in Berlin war tags drauf zu spüren, das sich die Kunstwelt was einfallen lässt, völlig neue Raumressourcen auftut und sogar massenhaft hinfindet. Es mögen wohl mindestens 2000 Besucher gewesen sein, die sich am Moritzplatz einfanden um dort die Ausstellung "Das Unheimliche" anzuschauen und danach auf der KUNSTMAGAZINPARTY noch bis in den frühen Morgen hinein zu feiern und sich auszutauschen.
BERLIN weekly No. 17:
ARTBRUSSELS contemporary art fair 27 I | BRUSSELS EXPO
ARTBRUSSELS contemporary art fair 27 II | BRUSSELS EXPO
ARTBRUSSELS contemporary art fair 27 | Berlin Galleries | BRUSSELS EXPO
Das Unheimliche | Groupshow curated by Florian Müller-Klug | Modulorhaus
Natalija Ribovic | Verschwindlichkeit | Zweigstelle Berlin
Vanessa von Heydebreck | Papercuts Can Hurt, Too | Janinebeangallery
LUXUS, RUHE, WOLLUST | Groupshow | schultzcontemporary
Kristina Girke | Das siebente Ornament | Galerie Michael Schultz
Tierperspektiven | Die Kunstkammer im Georg-Kolbe-Museum, No. 2: Sabine Gross | Georg-Kolbe Museum
ARTISTS ON HORSES live | Konzert mit Kunst | Jarmuschek & Partner
Verantwortung und Risiko | Das Philosophische Quartett | ZDF
29.04.09 | Permalink | Kommentare (0)
Esther Ernst | wo ich war
CARDIFF JANET & MILLER GEORGE - VON PLATEN EVA - BOROS COLLECTION - REESE KIRSTEN

the murder of crows
Hamburger Bahnhof, Berlin
Was ist denn nur los plötzlich? Das ist doch Scheiss mit Reis.
28.04.09 | Permalink | Kommentare (0)
Michael Reuter | Region Stuttgart
Die Antipoden
Oliver Ross und Hendrik Lörper zeigen die Extrempunkte
zeitgenössischer Skulptur

Hendrik Lörper: Zelle mit Organ (Projekt 3), 2007, Folie, PC-Lüfter, Kabel, Klebeband, Zeitschaltuhren, Installationsansicht Stadtgalerie Kiel
In der Städtischen Galerie Bietigheim-Bissingen lief bis Mitte April die Ausstellung „Sculpt-O-Mania“ mit zwölf jungen bildhauerischen Positionen. Im obersten Stockwerk des Erweiterungsbaus trafen zwei Künstler aufeinander, die als Antipoden funktionieren. Hendrik Lörper (*1977) zeigt eine Kojen füllende Plastikfolie, die sich mithilfe einiger PC-Lüfter langsam aufplustert, um dann wieder in sich zusammen zu sinken. Oliver Ross (*1967) präsentiert einige seiner psychedelischen Material-Module, deren Farbigkeit und reichlicher Besatz mit trashigen Fundstücken wie Erdnüssen, Schwämmen, Pflasterstreifen, Rinde oder Schrott das genaue Gegenteil der kontemplativen Arbeit Lörpers sind.
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28.04.09 | Permalink | Kommentare (1)
Markus Wirthmann | Alles
Die können auch anders!
Artists on Horses live in der Galerie Jarmuschek+Partner
Am Samstag richtig schöner Gitarrenkrach von den vier Künstlern auf ihren Pferden. Klasse Konzert! War gleichzeitig die Ausstellungseröffnug von Oliver Gröne. Aber dazu war ich ja gar nicht eingeladen und hab´s erst hinterher erfahren. Deshalb Schwamm drüber und gut Holz für die Ausstellung. Der Krach war eine Reise wert und deshalb hier und an dieser Stelle mal keine Ausstellungsbesprechung o.ä. sondern meine Händy-Bootlegs vom geilen Konzert.
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27.04.09 | Permalink | Kommentare (1)
Christoph Bannat | Bücher
Kunst und Comic 2

Manu Larcenet, Die wundersamen Abenteuer von van Gogh.
Comics waren immer schon ein Dankbares Medium für Männermythen. Orpheus und Eurydike ist so ein Männer-Mythos.
„Hector Umbra“, von Uli Oesterle (Carlsen-Verlag, 24.90 Euro) und „ An Vorderster Front- Die wundersamen Abenteuer von Van Gogh“ von Manu Larcenet ( Reprodukt-Verlag, 12 Euro) erzählen von solchen Untergrund-Männermythen.
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26.04.09 | Permalink | Kommentare (0)
Gastbeitrag | Kritik
The Übermensch And The Deep Storage Project
Wolf-Guenter Thiel on Christian Hornsleth´s Deep Storage Project
Please click here for a Chinese version of this text >>
In December 2009 an iron sculpture measuring 5x5x5 meter will be placed in the Pacific Ocean in the 11.000 meter deep Marianer Trench, 200 miles off Guam Island between Japan and the Philippines.
The sculpture will contain 5000 blood drops and hair samples collected from people visiting Deep Storage events 30 locations around the world.
Deep Storage Project Shanghai
Stageback Gallery, Wednesday 6th May
Deep Storage Project Beijing
798 SPACE, Dashanzi Art District, Friday 8th May
Deep Storage Project Hamburg
BN24 Galerie, 2nd - 26th April
Deep Storage Project Lausanne
Galerie de Grancy, Thursday 28th May
What does it mean when artists begin to define themselves by collecting objects, rather than creating them? Artists simulate scientific research by exhibiting things they have gathered, categorized, documented, counted, archived, stacked and stored by analogical thinking as Michel Foucault puts it.

Others are documenting, counting, and archiving aspects of their lives and making objects that record these processes. Kristian von Hornsleth plays on this idea and deconstructs it by mystification of the act of archiving as well as the way of storing the archives. The idea is to create a story like Homers Illiade and make people part of a story which people may tell in the future to understand our times from a future perspective. Hornsleth claims the position of an artist as an "Übermensch".
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23.04.09 | Permalink | Kommentare (0)
Gastbeitrag | Alles
Rätsel gelöst
Hallo Kunst-Blog,
Endlich - ein weiteres Rätsel der Berliner Kunstszene ist gelöst - die große schwarze Wandmalerei in der Zimmerstraße macht endlich Sinn.

Die deutsche Milchwirtschaft steckt dahinter.
siehe Bild - kein Montage ! Der Mann im Vordergrund ist wahrscheinlich ein Landwirt der den Boden prüft.
Ulrich Diezmann
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21.04.09 | Permalink | Kommentare (0)
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3 Jahre KUNST MAGAZIN BERLIN und ...
Hallo liebe Kunstblogger,
für unsere '3 Jahre KUNST MAGAZIN PARTY' am 24. April (mit Ausstellung 'Das Unheimliche') möchte ich Euch gerne 20 Gästelistenplätze für Eure User zur Verfügung stellen. Die ersten 20 Mails die bei der Adresse info@kunstmagazinberlin.de eingehen, mit dem Stichwort 'Kunstblog' und Namen des Absenders, bekommen einen Gästelistenplatz+1.
Infos zur Party und Ausstellung unter www.kunstmagazinberlin.de
21.04.09 | Permalink | Kommentare (0)
Konstantin Schneider | BERLIN weekly
Die "unheimlich" hohe Kunst der Selbsthilfe
Dass öffentliche Aufgaben in Sachen Kultur mit Leichtigkeit zu privatisieren seien, dieser Traum scheint fürs Erste einmal geplatzt zu sein, meinte Peter Dittmar neulich in der WELT. Sponsoren wechselten vermehrt von der globalen Unterstützung des Ausstellungsprogramms zur gezielten Projektförderung.
So musste das Düsseldorfer Museum Kunst Palast mitteilen, es habe keine Sponsoren für die Ausstellung "Dressed! Art en vogue" gefunden, die am 4. April beginnen sollte, wird die Albertina in Wien auf die geplante Immendorff-Ausstellung verzichten oder lässt die Stiftung Villa Hügel in Essen uns wissen, die für nächstes Jahr geplante Ausstellung "Menschenbilder in der deutschen Kunst 1450-1550" werde nicht stattfinden.
Wir dürfen also gespannt sein auf die nächsten zwei Wochen, wie es in Brüssel, Köln und Berlin weitergeht und ob sich der Wind vielleicht noch mehr dreht. Hier gibt es allerdings erstmal 14 Features, die wir in den letzten 14 Tagen zusammengetragen haben, zu sehen, denn in den Berliner Kunstszenen, ist nach wie vor die Hölle los. In der "unheimlich" hohen Kunst der Selbsthilfe sind wir eben unschlagbar.
BERLIN weekly No. 15 + 16:
Katharina Grosse | Shadowbox | Temporäre Kunsthalle
Heiko Blankenstein | metaflora & kryptofauna | Galerie Alexandra Saheb
Seb Koberstädt | Nein | Campana Berlin
Paul Rascheja | HOMECOMING | FRIDEYMICKEL
Euan Macdonald | The Field | Galerie Zink Berlin
Don't follow me, I'm lost too | Groupshow | SUBSTITUT
Wolfgang Lugmair | ZWEI GRAD ÜBER NULL | KWADRAT
Das Weiche | Groupshow | FotoShop Berlin
Anna Ferrer Carne, David Sanches-Burr | fragile | Loris
Barry McGee, Ed Templeton, Raymond Pettibon | CIRCLECULTURE GALLERY
Sven Kalden | RESCUE US | Abel Neue Kunst
Martina Goldbeck | DESIRE Enjoy | Scotty Enterprises
Judith Stern | Döner Dimensions | nogallery
Revolution 7 | Groupshow | SevenStarGallery
21.04.09 | Permalink | Kommentare (0)
Christoph Bannat | Bücher
Kunst und Comic 1

Kunst ist die Ausschöpfung aller Möglichkeiten. Eine Möglichkeit ist die Kunst“, Joseph Beuys.
In unregelmäßigen Abständen möchte ich hier Comics besprechen die das Feld der bildende Kunst berühren: Künstler und Kunstwerke, sowie Orte an denn Kunst produziert- und ausgestellt wird.
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21.04.09 | Permalink | Kommentare (0)
Markus Wirthmann | Kritik
Amtsschimmel
Maria Luisa Stock, Roos Versteeg
Schachteldenken
Galerie oqbo, Berlin
17. April - 20. April 2009

Das Büro „Schachteldenken“ bietet kompetente Leistungen im Bereich verschachteln! Lassen auch Sie sich überzeugen!
Besuchen Sie uns in der Brunnenstraße 63 und bringen Sie einen Gegenstand zum Verschachteln mit.
Am liebsten hätte ich mich sofort von den beiden Protagonistinnen verschachteln lassen. Aber nein, erst mal ne Wartenummer ziehen. Dann ...
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16.04.09 | Permalink | Kommentare (0)
Gastbeitrag | Alles
Noch ne temporäre Kunsthalle

Zur Information, falls Ihr es noch nicht wisst, es gibt eine zweite temporäre Kunsthalle in Berlin, etwas kleiner, aber genau gegenüber, vor dem Dom. Auf den Fotos sieht man´s.
Grüße
Ulrich Diezmann
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09.04.09 | Permalink | Kommentare (0)
Gastbeitrag | Essay
Sandra Kunz/Sandra Kunz
by R A Suri
The series, ¨Sandra Kunz¨, evolves from a creative principle of identification and multiplicity. The artist, Sandra Kunz undertook the initiative to develop a photographic series which would context themes of personal identity, indicate the absurdity and alienation involved in the registrations of names and titles and act as a frontier for visual experimentation.

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09.04.09 | Permalink | Kommentare (1)
Gastbeitrag | Kritik
Der russische Linienrichter in London
von Martina Schmücker
Marc Wallinger kuratiert
The Russian Linesman*
Frontiers, Borders and Thresholds
The Hayward Gallery, London
18. Februar - 4 Mai
Die Treppe hoch, der schrecklichen Ausstellung von Anette Messager entkommen, wird man freundlich begruesst: Joseph Beuys am Anfang, die Twin Towers als heilige Männer Cosmas und Damian in einem kleinen goldgelben Druck. Wie schön, wenn man an der Tür von einem alten Freund begrüsst wird. Die Erwartung steigt.
Beim nächsten Schritt wird das schon anders, es folgt eine schnelle Orientierung im 20ten Jahrhundert:
Hier baut Sturtevant eine Tür in die Galerie, Duchamp 11 Rue Larrey. Duchamp revisited in der Ecke zum Ausgang aufs Dach der Hayward. Gegenueber ist Giuseppe Pennone wieder jung und arbeitet im Wald, hier hängen schöne schwarz/weiss Fotos von kleinen Arbeiten die er als zweiundzwanzigjähriger an Bäumen gemacht hat und die jetzt wahrscheinlich schon lange mit den Bäumen verwachsen sind. Weiter im ersten Raum, im nächsten Jahrhundert, gibt es Berliner Filme in der dunklen Box. In Berlin Remake zeigt Amie Siegel was einmal war und was grade ist nebeneinander: DDR Filme nachgefilmt in der Gegenwart. Hier die Faszination der Zeit fuer die Künstlerin und für den Kurator die Faszination der lange schon nicht mehr geheimen Verbindung:
Der Krieg, die Zeit, die interessante Stadt. Im Titel ist die Verbindung über den Kanal auch schon enthalten, der Russian Linesman als vielleicht antideutscher kriegsgeschichts-beeinflusster Entscheider der englischen Fussballgeschichte.
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07.04.09 | Permalink | Kommentare (0)
Gastbeitrag | Alles
Kunstmarkt am Boden
von Raymond Unger

Der Gedanke war ernst gemeint, eine Kunstmesse im Miniformat! Alle Kojen sind im Maßstab 1:10 verkleinert. So braucht man für eine ganze Messe keine Fabrikhalle - sie passt leicht in einen Souterrainkeller. Eine Kojenwand von 7 Metern hat in der Verkleinerung demnach 70 cm. Und eine Wandhöhe von 3 Meter entspricht 30 cm im Modell. Und wer die Ausschreibung eines realen Messezitates ernst nahm - und dies waren durchaus viele Aussteller - musste ein Bild von 1,60 Meter Breite auf 16 cm verkleinern - dies entspricht einem normalen Fotoabzug. Hieraus ergibt sich allerdings eine simple physikalische Realität: Ein Senkrecht auf dem Boden aufgestelltes kleines Foto ist aus der Perspektive eines normal großen Erwachsenen in stehender Position nicht zu erkennen, denn: Alle Boxen, Kojen oder Logen waren direkt auf dem Boden montiert - und nicht in Augenhöhe. Ergo: Für alle aufgehängten Bilder im Hasenstall musste man sich schon flach auf den Bauch legen - mindestens aber so tief wie möglich hinhocken und den Kopf zur Seite neigen, kein leichtes Unterfangen, zumindest am Vernissageabend.
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07.04.09 | Permalink | Kommentare (0)
Konstantin Schneider | BERLIN weekly
Heulst Du noch oder schrumpfst Du schon ?
Trotz der Beteiligung von BERLINER KUNSTKONTAKTER am Kunstszene-Event Nummer 1, dem von Edmund Piper organisierten "Zirkus Minimus" bei Walden Kunstausstellungen, begaben wir uns auch diese Woche wieder mitten hinein ins Kunstgeschehen von Berlin. So sprinteten wir am Freitagabend noch schnell durch die Brunnenstrasse, entdeckten dabei den uns bis dahin gänzlich unbekannten AusstellungsOrt BURJUAR, dessen Name eine typisch berlinische Verhohnepipelung von Bourgeois sein soll, machten Halt bei KLEMM's, Birgit Ostermeier, Martin Mertens, invaliden 1, schauten kurz bei Rosalux und KOMET rein und begaben uns dann mit der Strassenbahn wieder zurück in die Kastanienallee 86.
So um die 1000 Neugierige schlenderten höchst achtsam zuerst durch die schmalen Gänge der dort im Massstab 1:10 aufgebauten Kunstmesse und delektierten sich danach im Hof an Sushi, Suppe und anderen Leckereien sowie der von Aussenborder ausgesuchten Mucke. Leider aber hatten einige empfindliche Anlieger wohl mal wieder zuviel "Krawall-TV" aus London gesehen, verwechselten deshalb fröhliches Miteinander mit Radau und verständigten so gegen Mitternacht noch den starken Staat, unseren Freund und Helfer. Völlig unnötig eigentlich, aber Beschäftigung ist nun mal Trumpf.
Londons Bürgermeister Boris Johnson bezichtigte die Protestler an der Themse übrigens des "Selbstekels", denn "die Menschen finden alle, dass sie zu viel ausgegeben haben. Sie haben ein schlechtes Gewissen, weil sie über ihre Verhältnisse gelebt haben. Das führt sie jetzt zu einem großen Zornesausbruch gegen eine winzige Minderheit. In der Wut auf die Banker äußert sich Selbstekel." siehe =>>FAZ
Was dazu wohl Nicolas Cage zu sagen hätte? Der Schauspielstar verkaufte sein Schloss Neidstein bei Etzelwang nämlich angeblich aus Geldnot. Aber wer weiss das schon genau...
BERLIN weekly No. 14:
Zirkus Minimus | Walden Kunstausstellungen
Maix Mayer | autofiktion | Galerie Eigen + Art
Sergei Sviatchenko | Mirror by Mirror | photo edition berlin
Karen Oostenbrink | Die Heiligen, die Möwen und das Meer | Komet Berlin
Mike Auerbach | terzio tiempo - die dritte Halbzeit | AusstellungsOrt BURJUAR
Jang Young | TAGESSCHU | Rosalux
Carly Fischer Finissage | KWADRAT
Form versus Inhalt | Karl-Hofer-Stipendiaten | Haus am Kleistpark
PERPETUUM | KEINE TRICKS | SAKAMOTO contemporary
KLEMM'S | Birgit Ostermeier | Martin Mertens | invaliden 1
temporary II | second home projects | Kulturstandort Wedding
06.04.09 | Permalink | Kommentare (0)
Markus Wirthmann | Kritik
Ganz groß im Kleinen
Zirkus Minimus
von großen Visionen
in geschrumpften Märkten
04. – 12. April 2009
Walden-Kunstausstellungen, Berlin

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04.04.09 | Permalink | Kommentare (1)
Markus Wirthmann | Vorschau
Neue Kunstmesse in Berlin

Seit gestern wird in der Kastanienallee aufgebaut. Die Zeiten werden schwieriger, trotzdem sind Edmund Piper, Künstler und Organisator u.a. des Kunstsalons Berlin, und Walden-Kunstausstellungen das Wagnis eingegangen eine weitere Kunstmesse aus der Taufe zu heben. Bis dahin ist noch einiges zu tun für die 47 Teilnehmer an der ...
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02.04.09 | Permalink | Kommentare (0)
Konstantin Schneider | BERLIN weekly
Partisanen, Anlagen und Artworkaholics
Nicht nur die Prekarier sind angesichts der Finanzkrise ohnmächtig, sondern auch das Bürgertum, weshalb Diedrich Diedrichsens Befund von vor knapp einem Jahr, dass auch das Bürgertum nur aus Subkulturen bestehe, topaktuell bleibt. Andererseits scheint das subkulturelle Vokabular immer noch geeignet, Tendenzen und Zustände zu beschreiben, mit denen wir es bald überall auf der Welt zu tun bekommen könnten. So meinte z.B. Michael Schindhelm neulich im Spiegel angesichts des Endes der Grandiosität am Persischen Golf, "im Übrigen müssen wir jetzt improvisieren, von Master-Planern sozusagen zu Partisanen werden: Auch in Soho, in Berlin-Mitte, im Ruhrgebiet sind aus Brachen Kulturstätten entstanden. Vielleicht geht dieser Prozess in Dubai sogar schneller als anderswo."
Wie rasend schnell sich die Geschichte im "Übermorgenland", als welches die Golfstaaten schon bezeichnet wurden, doch dreht.
Und bei uns? Der Historiker Timothy Garton Ash gibt auf die Frage, ob 2009 zu einem Revolutionsjahr werde, zu bedenken, dass die Millionen junger Menschen, die eine Hochschulbildung haben und trotzdem keine Jobs finden, wie Sprengstoff seien und skizziert lässig den Phänotyp der "roten Erika".
Hier eine kleine Steuererhöhung und da ein kleines nationales Arbeitsbeschaffungsprogramm, das würde die "rote Erika" nicht befriedigen. Es sei für sie keine Lösung innerhalb des Systems vorstellbar.
Hoffentlich nicht!
Der BERLIN weekly No. 13:
Kenno Apatrida | Wilde Gallery
Artur Zmijewski | Democracies | DAAD
Künstler der Galerie | Galerie Deschler Berlin
Kerstin Schaefer | Blitzgeist | Elly Broese-Eiermann
Päivi Takala | Window Seat | Bourouina Gallery
Anlage | Groupshow | Galerie Mario Mazzoli
Alvar Beyer | Hohes Land | Realace
Martin Noll | silva | Galerie Jarmuschek und Partner
DISCOVER US | Groupshow | Uferhallen
Folter in der Kultur - Kultur der Folter | Artneuland
Folter in der Kultur - Kultur der Folter | Artneuland | Brockrede
Paco Knöller/Tan Ping | Two Energies | Alexander Ochs
01.04.09 | Permalink | Kommentare (0)
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