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Gastbeitrag | Bücher

Tust du mich lesen?

Neue Buch- und Magazinläden in Berlin

von Barbara Buchmaier

Dieser Artikel erscheint auch in der neuen von hundert 09
(von hundert ist das Review-Heft über Kunst in Berlin, 44 Seiten, 5 Euro, Auflage 100+80, erscheint alle drei Monate im redaktion und alltag Verlag)

Release am Donnerstag, dem 28.05.2009,
ab 21 Uhr im Prassnik, torstraße 65 / Ecke Angermünder Straße

Was erwarten, wünschen, wollen wir als Käufer, als Leser von einem Magazin, von einem Buch? Suchen wir nach Inspiration, nach Inhalten? Oder nutzen wir Printerzeugnisse als Accessoires, als Fetische, durch deren offensiven Besitz wir uns repräsentiert, gar einem angestrebten Image oder Kontext näher gerückt fühlen?

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27.05.09 | Permalink | Kommentare (0)

 

Christoph Bannat | Bücher

Kunst und Comic 3


Art Spiegelman,Breakdowns.

Es gibt Leben die ständig bearbeitet werden müssen.

Art Spiegelman, Breakdowns-Porträt des Künstlers als junger Mann.
S.Fischer-Verlag 29.90 Euro
Ben Katchor, Der Jude von New York. Avant-Verlag,19.95 Euro

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26.05.09 | Permalink | Kommentare (0)

 

Dirk Teschner | Kritik

Kunstlawine

Erste Kunstlawinen-Staffel im alten Innenministerium in Erfurt beendet.
Die Kunstlawine ist ein neues Kunstprojekt, welches in unregelmäßigen Abständen stattfinden soll. Die Idee dahinter: Es werden Räume in leerstehenden Gebäuden in Erfurt temporär angemietet und diese mit Kunst und Musik zum Leben erweckt.

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26.05.09 | Permalink | Kommentare (2)

 

Markus Wirthmann | Kritik

Knoebel, Wille und Dorn bei THW

Nachzulesen bei THEORETISCHES-HILFS-WERK, dem Blog von Thomas Wulffen.

Imi Knoebel
Zu Hilfe, zu Hilfe...
Neue Nationalgalerie, Berlin
23. Mai - 9. August 2009

"... Tatsächlich ist die Ausstellung eine Ikone zeitgenössischer Kunst und zeitgenössischen Ausstellungswesen. Einerseits eine Huldigung an den Raum der Neuen Nationalgalerie, von innen und von aussen. Andererseits eine überzeugende Retrospektive, insbesondere durch die Arbeit 'Raum 19' , die in gelungener Weise die schrecklichen Garderoben und Kassen zum Verschwinden bringt: Institutionskritik und Kunstausstellung zugleich. ..."

Barbara Wille & Bruno Dorn
Motive und andere Vorlieben
Finissage der Ausstellung:
Samstag, 30.05.2009, 17.00 Uhr

"Keine Fissimatenten kann man sicherlich bei der Galerie "Visite ma tente" im Wedding sagen in der Ausstellung "Motive und andere Vorlieben" mit Barbara Wille & Bruno Dorn. ..."

Imi Knoebel auch auf Video bei art-in-berlin.

25.05.09 | Permalink | Kommentare (0)

 

Michael Reuter | Interview

Trend und Hypes #1
„Junge Künstler sind wieder interessierter an gesellschaftspolitischen Fragen"


Foto: Boris Schmalenberger

meint Petra von Olschowski, Geschäftsführerin der Kunststiftung Baden-Württemberg, im Gespräch mit Michael Reuter.

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„Junge Künstler sind wieder interessierter an gesellschaftspolitischen Fragen"« weiterlesen ...

 

23.05.09 | Permalink | Kommentare (0)

 

Redaktion | Netz

Kalender Adieu

„Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit“ hat schon Karl Valentin gesagt. Mit Kunst-Blog verhält es sich genauso, und deshalb muss der Eröffnungs-Kalender jetzt dran glauben ...

Seit etwas mehr als vier Jahren gibt es Kunst-Blog.com, und seit fast drei Jahren betrieben wir den Kunst-Blog-Eröffnungskalender. Anhand der Statistiken, der Klicks, Links und Visits konnten wir nachvollziehen, dass die Kunst-Blog-User den Kalender von Anfang an ausgiebig genutzt haben. Die ganze Sache war ein großer Erfolg, den wir, allen voran, dem Berliner Künstler Tilbert Oelke zu verdanken haben. Er hatte die Idee für das Werkzeug, das der Kunstszene tagesaktuell den Weg in die Eröffnungen weisen sollte. Niemand sollte mehr im Einladungskarten-Chaos versinken oder in drei, vier verschiedenen Heftchen nach den Ausstellungsdaten kramen müssen. Wenn´s nach Tilbert gegangen wäre, hätten wir die Sache auch noch als Desktop-Widget und IPhone-Anwendung herausgebracht.

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17.05.09 | Permalink | Kommentare (16)

 

Gastbeitrag | Alles

Kleine temporäre kunsthalle II. Teil

von Ulrich Diezmann

Während die temporäre Kunsthalle in letzter Zeit mehr durch Personalwechsel und Indoor-Events von sich reden macht, konzentriert sich das Kuratorium der "kleinen temporären kunsthalle", gleich gegenüber mit großen und gewagten Schritten auf Open Air Projekte.

"Landart" ist im Kommen und Gerry Schum hätte seine wahre Freude daran.

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16.05.09 | Permalink | Kommentare (0)

 

Michael Reuter | Alles

Liebe Leserinnen und Leser,
verehrte Innovatoren, frühe Anwender, frühe Mehrheit, späte Mehrheit und Trödler

Mit neuen Hypes und Trends im Betriebssystem Kunst ist es so eine Sache. Wer sich zu früh aus der Deckung traut, riskiert, dass sein musengeküsster Jungkünstler von der Konkurrenz verlacht oder, schlimmer noch, aufgekauft, oder, worst case, im linksliberalen Feuilleton besprochen wird. Verwandelt sich doch auf wundersame Weise jeder noch so frische Hype in eine peruanische Hock-Mumie, wenn die kalte Hand des Zustellers die Zeitung frühmorgens in den Briefkasten zwängt. So wenig der weltgewandte Individualtourist in der versteckten florentinischen Trattoria auf seine deutschen Kollegen treffen möchte – den Insider-Tipps im Marco-Polo-Reiseführer sei Dank –, so wenig möchte der Sammler oder Galerist seine Geheimfavoriten in der Zeitung sehen, bevor nicht ein ansehnliches Konvolut der noch preiswerten Arbeiten im Kohlenkeller lagert oder zum Abverkauf an den Galeriewänden hängt.

Erst jetzt schlendern die Saatchies, Gagosians oder Wirths dieser Welt durch die Szene und lassen hie und da wie beiläufig die Namen der künftigen Malerstars fallen. Alternativ lassen sich so auch kommende Kunsthochburgen wie Brüssel oder Istanbul, der Siegeszug von Abstraktion und Skulptur oder das „Wagnis Wirklichkeit“ vermarkten, das die Wuppertaler Galerie Epikur zur Art Karlsruhe als Synonym für biedere Malerei entdeckte. Kleiner Tipp: Kunst aus Kuba!

Andererseits ist zu fragen, ob sich nach der Hirst-Auktion "Beautiful Inside My Head Forever", dem Ground Zero des Kunsthandels, nicht alle Marktbedingungen drastisch verschoben haben. Dass heuer die „Qualität“ wieder zähle, kann der interessierte Leser allerorten erfahren, wobei zu fragen wäre, ob vor Jahresfrist nur mit Katzengold gehandelt wurde. Kunstwissenschaftler Wolfgang Ullrich konstatiert weiterhin den erfolgreichen Schulterschluss zwischen Kunst und Kapital und erteilt romantischen Vorstellungen über Kunst als Gesellschaftskritik eine klare Absage. Dagegen sieht Petra von Olschowski, Geschäftsführerin der Kunststiftung Baden-Württemberg, die ersten zarten Knospen eines neu aufkommenden Interesses für politische Fragen beim künstlerischen Nachwuchs. Hans D. Christ vom Württembergischen Kunstverein hält allerdings die Suche nach neuen Trends für ein „regressiv konservatives“ und mithin langweiliges Unterfangen, da Trends an schon bekannte Standards geknüpft sind und so keine Überraschungen zu bieten haben.
Immerhin beobachtet die Berliner Galeristin Birgit Ostermeier einen neuen Trend zur Präsentation schwierig zu verkaufender Arbeiten und auch in Stuttgart werden trotz Krise erstaunlich viele Galerien und Off-Spaces eröffnet. Vielleicht findet sich hier der beste aller Trends: der neue Mut zum Erforschen künstlerischer Möglichkeiten.

Die angesprochenen Statements werden in den nächsten Tagen im Kunstblog veröffentlicht. Diskussionsbeiträge und Meinungen sind ausdrücklich erwünscht.

Der Beitrag erschien zuerst in der Stuttgarter Kunstzeitschrift Sonnendeck, Ausgabe 69, April 2009


15.05.09 | Permalink | Kommentare (1)

 

Michael Reuter | Region Stuttgart

Freies Verprügeln

Apropos Haue für Alle: Anbei ein kleiner Schnupperclip zu Justyna Koekes Performance “Schlag auf Schlag”, gegeben am letzten Freitag zur Preview des neuen Projektraumes “White Heat” im schönen Stuttgart.
Die Kostüme waren wie immer erste Sahne, an der Choreografie könnte sie noch arbeiten.
Die Zielgruppe vom “White Heat” scheint weniger das klassische Kunstpublikum zu sein, sondern die vom Trunke geröteten Gesichter der nahgelegenen Partypeopleverwahranstalten und Abzappeltempel der Theodor-Heuss-Straße. So würden sich zumindest die Öffnungszeiten erklären: Donnerstag 18:00 - 01:00, Freitag 18:00 - 1:00, Samstag 16:00 - 01:00 :-)

11.05.09 | Permalink | Kommentare (0)

 

Michael Reuter | Interview

Neues Leben aus alten Pelzmänteln


© NEOZOON 2009

Die animalischen Cut-Outs der Künstlergruppe NEOZOON können in Berlin und Paris hinter jeder Straßenecke lauern. Einzelne Tiere oder ganze Herden von Schafen, Rehen, Hasen und Bären, dazu in den Bäumen hängende faultierartige Wesen. Sie alle haben eine gemeinsame Herkunft: Es sind alte Pelzmäntel, die von NEOZOON künstlerisch bearbeitet und im Großstadtdschungel aussetzt werden. Michael Reuter führte ein Mailinterview mit den anonymen „Rekreationisten“.

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11.05.09 | Permalink | Kommentare (0)

 

Michael Reuter | Essay

Früchte der Krise
Was haben Benzingestank und Revolte miteinander zu tun und warum es manchmal schlecht ist, keine Feinde zu haben.

Gastautor Hansjörg Fröhlich zur aktuellen Ausstellung des Künstlerduos Flammen Commando (FLCO) im Bahnwärterhaus in Esslingen bei Stuttgart


© FLCO 2009

Im 70er Jahre Roadmovie Vanishing Point (dt.: Fluchtpunkt San Francisco) (kursiv) wettet ein weißer Amerikaner namens Kowalski, einen weißen Dodge Challenger R/T unter Zuhilfenahme von rauen Mengen Speed, innerhalb von 15 Stunden von Denver nach San Francisco (ca. 1300 Landmeilen) zu überführen. Trotz Unterstützung des schwarzen Radio-DJs Super Soul, einiger Hippies und anderer Vertreter der damaligen amerikanischen Gegenkultur, erreicht der von Redneck-Bullen verfolgte Kowalski sein Ziel nicht, sondern fährt volle Kanne in eine Straßensperre. Sein Dodge explodiert und Kowalski geht in die Ikonengalerie der Protestbewegung ein. Nach Easy Rider (kursiv) war Vanishing Point (kursiv), von Regisseur Richard C. Sarafian im Jahr 1971 mit knapper Kasse gedreht, der zweite bedeutende amerikanische Roadmovie. In beiden Filmen waren die Helden stark motorisiert und lebten so den alten amerikanischen Traum von Freiheit, dem Drang nach Westen und Selbstverwirklichung am Lenkrad; gleich dem Trapper auf einem Gaul des Pionier-Zeitalters, nur eben mit deutlich anderen Zielen. Der Versuch ein neues Wertesystem zu etablieren, gegen die Normen einer Konsum- und Kirche-Gesellschaft zu rebellieren, fand stets auf 2 oder 4 Rädern statt. Diese merkwürdige Verbindung von Benzinverbrauch und banaler Kritik an einer Gesellschaft, deren wirtschaftliche Schwungräder gerade die Öl- und Autoindustrie sind, fällt im Jahr 2009 auf noch fruchtbaren Boden:

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Was haben Benzingestank und Revolte miteinander zu tun und warum es manchmal schlecht ist, keine Feinde zu haben.« weiterlesen ...

 

08.05.09 | Permalink | Kommentare (2)

 

Konstantin Schneider | BERLIN weekly

60 Jahre 60 Werke im Martin-Gropius-Bau



Laut Ex-Regierungssprecher Bela Anda das beste Kunstwerk der Ausstellung


Heute mal was "Wichtiges" vorweg. Denn BILD feierte sich in Berlin und die "Kandesbunzlerin" gleich mit. Deshalb schon heute alles rund um die Ausstellung "60 Jahre 60 Werke".

Dass man unser Deutschland immer noch wenigstens als "künstlerische Weltmacht" (FOCUS) präsentieren kann, hat den Machern der Ausstellung 60 Jahre 60 Werke Flügel verliehen. Und in der Tat war es ein Kunststück, dass der im Prinzip unverleihbare Flügel von Joseph Beuys aus den 60ern, doch noch die Reise vom Centre Pompidou an die Spree antreten konnte. Ursprünglich hatten sich die Organisatoren nämlich bereits einen Korb eingefangen. Doch da unsere "Madame-Non" bei Nicolas Sarkozy offensichtlich noch etwas Gut hatte, sprach sie ihn am Rande des NATO-Gipfels in Strassburg einfach auf den Flügel von Beuys an und erreichte damit letztendlich die Freigabe.

Wir konnten fast mithalten, erschienen wir doch ausnahmsweise mal in den Bundesfarben, allerdings in der Abfolge GELB, ROT, SCHWARZ. Schliesslich waren wir ja erst vor Kurzem in Belgien gewesen.

Beiträge zur Ausstelllung im Martin-Gropius-Bau:

60 Jahre 60 Werke | Martin-Gropius-Bau Berlin

60 Jahre 60 Werke | Stimmen von Staeck, Anda, Diekmann, Falckenberg, Goodrow, Lüpertz, Merkel

60 Jahre 60 Werke | Rede Kai Diekmann | MP3

60 Jahre 60 Werke | Rede Angela Merkel| MP3


Den BERLIN weekly No. 18 gibts dann heute Nacht

03.05.09 | Permalink | Kommentare (1)

 

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