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Gastbeitrag | Alles

Tim Berresheim und Markus Oehlen ...

... in der Kunsthalle Gießen

Gastbeitrag von Rüdiger Oberschür

Tim Berresheim und Markus Oehlen in der Kunsthalle Gießen

Mit „Radieschen und Erdnuss“ scheint Ute Riese vollständig in Gießen angekommen zu sein. Die erste Kuratorin, und das meint nicht den Gender-Aspekt, der neuen Gießener Kunsthalle hat nach Anke Doberauer mit Tim Berresheim und Markus Oehlen nun gleich zwei renommierte Gegenwartskünstler in die Universitätsstadt geholt. Zur Vernissage kam sogar Daniel Hug, Direktor der Art Cologne und manch prominenter Sammler. So wehte schon mit Rieses zweiter Ausstellung der Wind, den man sich von der Kunsthalle so erhofft hat: ein Wind aus überregionaler bis internationaler Richtung

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31.03.10 | Permalink | Kommentare (0)

 

Gastbeitrag | Alles

"Ich-AG" in Sachen Kunst

Timm Ulrichs zum Siebzigsten

Zum Beginn des neuen Ulrichs-Jahrzehnts* und zur Fortführung der Ich-AG* in Sachen Kunst"


Der Findling. Nordhorn, 1982. Foto: Ferdinand Ullrich (Im Jahr 1981 war Timm Ulrichs von dem 2. auf den 3.Mai während der Performance Der Findling 10 Stunden in dem passgenau auf seine Körperform gearbeiteten Stein eingeschlossen.

in großer Verehrung unsere Glückwünsche!

Gudrun Thiessen-Schneider,
Kunstverein Grafschaft Bentheim

*Karlheinz Schmid in: Kunstzeitung 163, März 2010 und Thomas Kriegisch, GN

31.03.10 | Permalink | Kommentare (1)

 

Gastbeitrag | Alles

Joburg Art Fair 2010

From the 26th to the 28th of March 2010
Sandton Convention Centre, Johannesburg

von Claudia Shneider


Art work by Ransome Stanley at Galerie Peter Herrmann, Berlin

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30.03.10 | Permalink | Kommentare (0)

 

Konstantin Schneider | BERLIN weekly

Zu Ostern noch 10 Eier

Die Berliner Kunst-Szene, die sich zwar nicht immer dankbar zeigt, vernachlässigten wir auch letzte Woche trotz grosser Reisepläne natürlich nicht. So könnt Ihr im KUNSTKONTAKTER KOMPAKT die Honigrutsche der Gebrüder Chapuisat sehen oder verfolgen, wie sich in der Forgotten Bar Künstler, Sammler, Kuratoren und Galeristen am Schachbrett duellierten, denn wie meinte Organisator Sexauer: Jeder Schachspieler ist ein Künstler aber nicht jeder Künstler ein Schachspieler, was manchen Leinwänden oder Fotografien ja leider häufiger überdeutlich anzusehen ist. Den Gedanken, dass Takeshi Makishima, zu sehen bei Luis Campana, mit Peter Doigs Malerei sympathisieren könnte, fanden wir dagegen zumindest für Augenblicke reizvoll. Und froh stimmte uns, dass wir es nach mehrmaligen vergeblichen Anläufen endlich mal zu einer Eröffnung von The East West Project schafften. Die Performance, bei der in Pete Townsend Manier 9 Gitarren zertrümmert worden waren, hatten wir zwar verpasst, doch klärte uns David Carson aka the Ghostfucker bei der Führung durch die Kellerräume der Galerie zumindest über die Zusammenhänge auf.

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30.03.10 | Permalink | Kommentare (0)

 

Markus Wirthmann | Kritik

BILD Dir Deinen Kunstverein

Hamburger Kunstverein - der echt alte* - auf Kuschelkurs mit Street-Art und Springer-Presse.

Stefan Marx
19. Dezember 2009 - 28. November 2010
im Foyer und

Uns Hamburg
27. März - 24. Mai 2010
Der Kunstverein, seit 1817. Hamburg

Seit langem war ich mal wieder in Hamburg und seit noch viel längerer Zeit habe ich eine Eröffnung im Kunstverein miterlebt. Machte ´nen merkwürdig gestrigen Eindruck, der Verein.

*Eine der ersten Amtshandlungen Florian Waldvogels, als er letztes Jahr die Leitung des Kunstvereins in Hamburg antrat, so erzählen mir Freunde, war die Neu- bzw. Wieder-Alt-Benennung des Kunstvereins durch den Zusatz „seit 1817“. Ne olle Kamelle also, der Hamburger hat sich schon daran gewöhnt - aber wie gesagt komme ich ja nicht so oft an den Hafen. Mit so ´ner Umbenennung wird gleich mal den Vorgängern ans Bein gepinkelt und die eigene Duftmarke hinterlassen. Riecht hier aber muffig wie von 1817.

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29.03.10 | Permalink | Kommentare (5)

 

Markus Wirthmann | Bücher

Harald Fricke: Texte 1990–2007

Harald Fricke
Texte 1990–2007

IMD 342 160 Seiten 14,- Euro ISBN 978-3-88396-280-1

Herausgegeben und mit Nachworten versehen von Bettina Allamoda, Jens Balzer, Detlef Kuhlbrodt und Cord Riechelmann

Der vorliegende Band versammelt ausgewählte Texte von Harald Fricke, der uns als Autor sowie Kulturredakteur der taz (aber auch manchmal: Kurator, DJ und Musiker) über zwei Jahrzehnte mit genauen, unmittelbaren Beobachtungen zu Kunst, Musik, Film, Pop, Architektur, Mode und deren Politiken versorgt hat.

»Jede Geschichte wird organisiert: Anfang, Verlauf und Ende. Ihr Ziel ist es, eine Form des Erzählens zu produzieren, in der möglichst vollständig Informationen geordnet und wiedergegeben werden. Das Prinzip der Ökonomie beherrscht die Darstellung. Ereignisse werden archiviert, selektiert und verwaltet. Doch die Unterscheidung in Fakten, Symbole und Modelle führt zwangsläufig zu einer Staffelung von Zeichenebenen, die sich im Glücksfall durch dringen können. Der Reiz liegt darin, die einzelnen Schichten zu durchwühlen, ständig neue Archive zu bilden und Modelle mit Fakten für eine kurze Zeit der Unordnung zu mischen, gerade um die Ordnung beständig in der Praxis zu prüfen. Auch Könige werden ab und zu umgebettet oder Museen nach aktuellen Gesichtspunkten neu organisiert.« Harald Fricke, Museum für Geschichte / Epilog

Quelle: Merve Verlag Berlin

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27.03.10 | Permalink | Kommentare (2)

 

Konstantin Schneider | BERLIN weekly

Spring Feelings with "Westwind"

Auch wenn Daniel Buren seine Installation bei Buchmann Westwind nannte, ist die Frage woher der Wind der Zukunft weht, noch lange nicht geklärt. Rein zufällig aber ist der 72 Jahre alte Buren einer der einflussreichsten lebenden Künstler Frankreichs und gilt zugleich als einer der schärfsten Kritiker zeitgenössischer Kunst. Ob es ihm deshalb recht wäre, wenn der Kunstbetrieb mit wehenden Fahnen untergehen würde, lässt sich aus seiner Arbeit allerdings nicht herausinterpretieren. Läge die Galerie woanders, hätte das Ganze sicher auch Nordwind oder Ostwind heissen können.

Hier nun also nach langer Zeit mal wieder ein BERLIN weekly, der auch monthly heissen könnte, denn irgendwie sind wir seit Jahresbeginn ja kaum noch zum Luftholen gekommen und haben uns hier deshalb rar gemacht.

Ganz fern von Berlin hielt sich auch die 90-Jährige Tätowierlegende Herbert Hoffman, der als weltweit ältester Künstler seiner Zunft gilt und rund 40000 Menschen tätowiert hat. Bei den Gebrüder Lehmann sind aktuell 50 "Kunden" sowie "Models" ausgestellt. Ein wunderbares Zeugnis der Zeitgeschichte. Weniger schön allerdings ist, dass Hoffman angeblich über den Tisch gezogen wurde, keinen Zugang zu seinen Bildern hatte und eben deshalb nicht nach Berlin kommen wollte. Das erfuhren wir in einem Beitrag von FAZ KULTUR. In unserem eigenen Beitrag hatten wir den Galeristen Frank Lehmann noch mit der Annahme konfrontiert, Hoffmann sei wegen seines Alters die Reise nach Berlin wohl zu beschwerlich gewesen. Was nun wahr ist werden wir die nächsten Tage ja vielleicht noch herausbekommen. Derweil viel Spass beim Schauen.


BERLIN weekly Mix:

Code Manipultor | brot.undspiele galerie

Daniel Buren | WESTWIND, ARBEITEN SITUES | Buchmann Galerie

Constantin Luser // Johannes Vogl | Galerie Jette Rudolph

Jakob Schaible | SAKAMOTO Contemporary

Herbert Hoffmann | ST. PAULI SOUVENIRS | Galerie Gebr. Lehmann

KUNSTKONTAKTER KOMPAKT | Janinebean Gallery, TWO WINDOWS PROJECT, CUC, September

Valentin Hertweck | verbindlich | Galerie Gitte Weise

Minimalism Germany 1960s | Daimler Contemporary

KARLSRUHE KOMPLETT

22.03.10 | Permalink | Kommentare (0)

 

Charlotte Lindenberg | Essay

Walk under Ladders

Hubert Kiecol streckt Fühler aus


Kiecol, Installationsansicht Galerie Grässlin Frankfurt 2010, Foto CL

Er-kunde statt Erd-kunde
Platz hätte er ja, in der Galerie Grässlin in Frankfurt, die nur (gefühlte) Zentimeter vom Hangarformat trennen. Dementsprechend gespannt war ich, wie sich Kiecols bodenständige Klötzchen inmitten der weitläufigen Halle behaupten.
Falsch. War mein Fehler. Hatte ich doch Kiecols Werk mit dem verwechselt, was mitteleuropäische Museen am liebsten ankaufen.

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21.03.10 | Permalink | Kommentare (0)

 

Charlotte Lindenberg | Essay

Dekorierst du noch oder glaubst du schon?

Jan Wagner "interpretiert Ostern" in der Frankfurter Galerie Jacky Strenz

Der Unterschied zwischen zeitgenössischer und Gegenwartskunst besteht darin, dass Gegenwartskunst in der Gegenwart stattfindet, d.h. in einem mit Anderen geteilten Jetzt. Wie lang diese Gegenwartskunst gegenwärtig ist, hängt von ihrem Verfallsdatum ab.


Jan Wagner Seil 1, Hanf, Gips, Galerie Jacky Strenz 2010, Foto CL

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20.03.10 | Permalink | Kommentare (0)

 

Markus Wirthmann | Alles

Was haben Stingel, Kirchner und Chaplin gemeinsam?

Moderne Zeiten.
Die Sammlung. 1900-1945.

Neue Nationalgalerie, Berlin
12. März 2010 - bis auf weiteres


Pressekonferenz zu Moderne Zeiten in der Installation von Rudolf Stingel

Hier erst mal ne Bilderstrecke. Ausstellungsrundgang kurz vor den Vertretern der Presse. Letzte Hand wird unten in der Sammlung angelegt und oben unterm Kronleuchter wird der Presse erklärt was es ...

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10.03.10 | Permalink | Kommentare (0)

 

Gastbeitrag | Alles

VOLTA NY 2010

Gastbeitrag von Martin Meyer

10.03.10 | Permalink | Kommentare (0)

 

Esther Ernst | wo ich war

DAS GOLDENE KLEEBLATT - FOR THE USE OF THOSE WHO SEE - GEMÄLDEGALERIE BERLIN - VON WULFEN AMELIE - WILSON ROBERT - WASMUTH CORNINNE - SELECTED ARTISTS 2009 - AUF DER MAUR STEFAN

 

DAS GOLDENE KLEEBLATT
Tina Z’Rotz, Lex Vögtli, Monika Dillier, Nele Stecher
Kasko, Basel
+"Vier befreundete Künstlerpositionen werden im Raum vereinigt und als Ausstellung gezeigt. In jeder Ecke eine Einzelausstellung." Und das Schöne ist, dass es eben nicht nach schnell-schnell-Kunsthochschulgruppenausstellung ausschaut. Vielmehr nimmt man die Freude und die Ungezwungenheit von den vier Künstlerinnen, mit der sie diese Ausstellung realisieren, wahr. Die Arbeiten haben streng genommen nichts miteinander zu tun und das ist auch entspannt. Besser es bleibt bei der Lust eine feine Freundinnen Ausstellung zu machen, als dass dann noch ein Rattenschwanz an Konzept oder, noch schlimmer, Bla-Bla-Theorie hinterher hinkt.
Schön präsentierte Skulpturen von Tina Z’Rot (Materialobjekte (ein aus Sägespänen geformtes Stück Ast, geschnitzte Holzbordüren in Baumstämmen) auf Sprühpunkt auf Wand und Boden), und mir war auch gar nicht so klar, dass die Zeichnungen von Monika Dillier so nahe an denen von Martina Gmür sind.

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09.03.10 | Permalink | Kommentare (0)

 

Markus Wirthmann | Netz

Verfollowungswahn!

Es hat mich schneller erwischt als ich dachte!

Das ist ein Twitter-Dialog zwischen Ian vom San Francisco Museum of Modern Art, Kommunikation und Marketing, und dem Twitterartist. Ich befürchte, Ian meint das ernst - und der Twitterkünstler auch ...

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04.03.10 | Permalink | Kommentare (1)

 

Markus Wirthmann | Alles

Perlen vor die ...

... Säue

Liebe Münsterländer,

entschuldigt! Ich konnte einfach nicht anders - aber die Tatsache, dass in Schöppingen auf 15.000 Einwohner 75.000 Schweine kommen, von denen fast alle über´s Jahr in Mastanlagen unsichtbar kaserniert sind, hat meine Feder geführt bzw. die Tasten von alleine springen lassen.

Einige Eingeweihte wissen, dass auf das Schweineheer auch, je nach Jahreszeit, 5-15 Bildene Künstler, Komponisten und Schriftsteller kommen, die in den zwei historischen Höfen des Künstlerdorfs für gewisse Zeit - teilweise in ehemaligen Schweineställen (sic!) - logieren und arbeiten.

Von Zeit zu Zeit finden dort auch Tagungen, Symposien und Ausstellungen statt. Derzeit hat Nikola Dicke, Künstlerin, ehemalige Stipendiatin und wohnhaft in Osnabrück, eine wunderbar poetische lo-tech-Lichtinstallation realisiert. Da würde sich auch mal ein Besuch im Schweinestall lohnen.

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03.03.10 | Permalink | Kommentare (3)

 

Markus Wirthmann | Aus dem Maschinenraum

Kunst-Blog macht voll auf Soziale Medien und ...

... twittert jetzt auch noch.

Bei dem ganzen followen und gefollowed werden läuft man einigem Sinn und Unsinn über den Weg. Zum Beispiel einer langen Katze:

Wen´s interessiert, was wir da im Orbit des Planeten Twitter noch so alles erleben, kann uns unter http://twitter.com/kunstblogdotcom followen, um dann eventuell von uns gefollowed zu werden. Wenn wir dann alle unter Verfollowungswahn leiden, fällt hoffentlich mal wieder jemandem was ein, mit dem wir uns dann auch noch beschäftigen können statt schön lieb abends Handarbeiten anzufertigen oder der Hausmusik zu frönen.

02.03.10 | Permalink | Kommentare (0)

 

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