Markus Wirthmann | Krosspost

Kasperltheater an der Emscher

Interessantes Portrait/Interview mit Stephan Huber zu einem Kasperltheaterprojekt. Gegen Ende des Videos folgt eine ziemlich bittere Abrechnung mit der Kunst im öffentlichen Raum - sehr sehenswert und hörenswert!

Stephan Huber hat für die Ausstellung EMSCHERKUNST.2010 drei kurze, ca. zehnminütige Kasperltheaterstücke entwickelt, die auf einer mobilen Bühne täglich an verschiedenen Orten im Ruhrgebiet aufgeführt werden. Die derben, surrealen Stücke stehen eher in der Tradition des zynischen „Punch and Judy“-Theaters aus Großbritannien, als in der Überlieferung des oftmals erzieherisch anmutenden Kasperltheaters, wie es in Deutschland seit dem frühen 19. Jahrhundert aufgeführt wird.

Das Stück Kasperl wird Galerist spielt mit den platten und gängigen Klischees des internationalen Kunstmarkts, mit Geschäftemacherei der Galeristen und mit der Korruptheit der Kunstkritiker, aber eben auch mit der Kunst als Spekulationsobjekt und mit dem Künstler als malendem Affen.

Ganzer Beitrag bei >> 2010LAB

Markus Wirthmann, 04.07.10 | Mehr von dieser Autorin/diesem Autor

 

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Kommentare

Hört ihr was? Ich nich.
Schade.
Schuld is wahrscheinlich wieder meine Hardwehr-Unverträglichkeit.
Hm.

ChaLi | 04.07.10

 

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