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Dirk Teschner | Bücher

Skulpturenpark Berlin_Zentrum

Südwestlich des Alexanderplatzes, dort, wo Berlin-Mitte und Kreuzberg aufeinander treffen, gibt es eine Gegend, die man stadtplanerisch gerne als bauliches Mischgebiet mit geschlossener Blockrandbebauung sehen würde. In der Realität entspricht sie aber eher dem Typus einer nicht oder gering bebauten Grün- und Freifläche.

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17.11.10 | Permalink | Kommentare (1)

 

Markus Wirthmann | Netz

Der futurologische Kongress

Der Schriftsteller Ingo Niermann und der Künstler Erik Niedling haben unter dem Titel "The Future of Art" einen Interviewfilm gemacht, den man sich in mundgerechten Häppchen von 3 Minuten auf der Plattform 3min ansehen kann. Die beiden haben es damit geschafft, fast sämtliche Klischees über Kunst, -Markt und -Betrieb in ein kompaktes, leicht verdauliches Paket zu schnüren. Bezeichnenderweise ist TFoA bei 3min in die Kategorie "Lifestyle" eingeordnet.

Hier >> hat sich Kito Nedo schon einige Gedanken über TFoA gemacht und kommt unter anderem zu dem Schluss: "Dem Film "The Future of Art" fehlt ein echtes Ziel. Wo andere ähnlich gelagerte Filme wie die Kunstmarkt-Dokumentationen "Die Millionenblase – Zerplatzte Träume am Kunstmarkt" (2008) von Ben Lewis oder "Super Art Market" (2009) von Zoran Solomun versuchen, die inneren Mechanismen des Kunstmarktes zu ergründen, scheinen die Macher von "The Future of Art" von keinem spezifischen Erkenntnisinteresse getrieben. Stattdessen wird man das Gefühl nicht los, hier würden von zwei wichtigtuerischen Jungfilmern nur eine Handvoll wichtiger Kunstleute vorgeführt."

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17.11.10 | Permalink | Kommentare (9)

 

Markus Wirthmann | Alles

Vorschlag für´s Logo der offiziellen Leistungsschau ...

... der Berliner Kunst und der umfassenden Künstlerzählung Berlin 2011.
Ich hoffe, die Message kommt rüber: Dabei sein ist alles! Der olympische Gedanke zählt!

15.11.10 | Permalink | Kommentare (2)

 

Markus Wirthmann | Alles

Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung

Rat der Künste ruft zur Teilnahme auf

Als der energische Aufruf zur Teilnahme an der großen Wowereitschen Leistungsschau vom Rat für die Künste in meinen elektrischen Briefkasten geflattert kam, ergriff sofort ein inneres Kopfschütteln Macht über mich: Sind die denn von allen guten Geistern verlassen, sowas unkommentiert stehen zu lassen?! Mittlerweile befanden sich nämlich schon einige Exemplare des Original-Aufrufs in meinem Briefkasten. Versendet von den gleichen lieben Künstler-Kollegen, die sich neulich auch schon an der "Schmutzig und dreckig" Kettenbrief-Ausstellungskiste beteiligt hatten. Und niemand legte auch nur virtuell die Stirn in Falten und fragte sich oder mich was das alles soll.

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11.11.10 | Permalink | Kommentare (0)

 

Dirk Teschner | Kritik

Berliner KünstlerInnen bewerbt Euch für die große „Leistungsschau“

Der Rat für die Künste ruft auf: Berliner KünstlerInnen bewerbt Euch für die große „Leistungsschau“ Unterstützt Klaus Wowereit – Regierender Bürgermeister und Kultursenator – in seinen Bemühungen zu erkennen, dass Berlin eine Stadt der KünstlerInnen ist! Ja zur KünstlerInnenzählung in Berlin! Verlängerung der Fristen für das Einreichen der Unterlagen!

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09.11.10 | Permalink | Kommentare (3)

 

Gastbeitrag | Kritik

Sankt Gentrifizian

Andrej Holm

Kunst und Aufwertung ist ja oft ein vermintes Themenfeld mit vielen Stolperfallen und komplizierten Verstrickungen. Das Pionierdilemma der Künstler/innen, die ein Viertel symbolisch aufwerten und später von den steigenden Mieten selbst verdrängt werden, ist so was wie ein Klassiker unter den Gentrification-Beschreibungen. Doch immer öfter setzen sich Künstler/innen mit ihrer verzwickten Rolle auseinander oder versuchen sogar in ihren künstlerischen Arbeiten selbst Positionen zur Gentrification zu beziehen.

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08.11.10 | Permalink | Kommentare (0)

 

Markus Wirthmann | Alles

Neue Temporäre Kunsthalle ...

... für´s Berliner Künstler-Casting.

Alles von vorne und nocheinmal: Wie die B.Z. weiß - und es ist mir eine Freude endlich einmal dieses Sprachrohr der Berliner Kultur zitieren zu dürfen - soll "Im Sommer 2011 ... nun am Humboldthafen eine neue temporäre Halle für die Leistungsschau junger Berliner Kunst errichtet werden. Mit der Ausstellung, die u. a. von Experten wie Klaus Biesenbach (New York) und Christine Macel (Paris) kuratiert wird, möchte der Regierende Bürgermeister die Notwendigkeit einer dauerhaften Lösung demonstrieren. Wie Wowereit am Montag im Abgeordnetenhaus ankündigte, wird für die Kunsthalle auf Zeit ein Architekturwettbewerb ausgerufen. ..."
Hier kann man den ganzen Artikel in der B.Z. lesen >>

Was es mit dem Künster-Casting auf sich hat beleuchtet Kito Nedo in einem Artikel in der Berliner Zeitung: "Endlich will Klaus Wowereit also sehen, was in den Ateliers der Stadt so produziert wird: Eine "umfassende Bestandsaufnahme" der künstlerischen Produktion soll es sein. Jeder in Berlin lebende und arbeitende Künstler kann in den ersten beiden Dezemberwochen sein Portfolio im Podewil'schen Palais einreichen. Alles wird begutachtet. Alles? Spätestens hier reibt man sich die Augen: Meinen die das ernst?"
Und hier gibt´s den Artikel von Kito Nedo: Wowereits Denkmal

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08.11.10 | Permalink | Kommentare (0)

 

Adib Fricke | Der Film zum Sonntag

Filme von Heinz Emigholz bei 3Sat

In dieser Rubrik diesmal kein Link auf ein Video im Netz, aber ein interessanter Programm-Hinweis:

Vom 9. bis 17. November 2010 sendet 3SAT einen Programmschwerpunkt mit sieben Filmen von Heinz Emigholz:

• Dienstag, 9. November 2010, 23:25 Uhr: LOOS ORNAMENTAL (2006/08, 72 Minuten)
• Sonntag, 14. November 2010, 11:20 Uhr: SCHINDLERS HÄUSER (2006/07, 99 Minuten)
• Montag, 15. November 2010, 0:25 Uhr: GOFF IN DER WÜSTE (2002/03, 105 Minuten)
• Dienstag, 16. November 2010, 0:25 Uhr: SULLIVANS BANKEN (1993-99, 38 Minuten)
• Dienstag, 16. November 2010, 1:00 Uhr: D'ANNUNZIOS HÖHLE (2002-05, 52 Minuten)
• Mittwoch, 17. November 2010, 0:25 Uhr: MAILLARTS BRÜCKEN (1995-99, 24 Minuten)
• Mittwoch, 17. November 2010, 0:50 Uhr: BAUINGENIEURSKUNST UND ARCHITEKTUR – Gespäche mit David P. Billington, Christian Menn und Jörg Schlaich (2005, 36 Minuten)

Die Reihe startet am Dienstag, 9. November 2010, um 22:25 Uhr mit dem einstündigen Film HEINZ EMIGHOLZ – DIE GEZEICHNETE WELT von Claudia Schmid.

07.11.10 | Permalink | Kommentare (0)

 

Gastbeitrag | Kritik

Afrika ist schwarz – Europa ist weiß

Wolfgang Müller

Könnte solch proto-normalistischer Gegensatz ein Fundament sein, auf dem ein Künstler sein Kunstgebäude errichtet? Carsten Höller zählt zu den begehrten Superstars des Kunstbetriebs, die für spektakuläre Ereignisse stehen. Ob die Installation eines riesigen künstlichen Wasserfalls in New York (Olafur Eliason), tausend lebende Schmetterlinge (Damien Hirst) oder eine große Metallrutsche in der Tate Gallery (Carsten Höller): der „Event“-Charakter großformatiger Kunst-Inszenierungen verbindet sie: Dies verspricht dem Publikum Aktivität und exklusive Inklusion.

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06.11.10 | Permalink | Kommentare (0)

 

Gastbeitrag | Bücher

Riechen und Stinken im alten Dresden

von Wolfgang Müller

An einem Sonntagmorgen im Jahre 1988 reist der Verleger Martin Schmitz von Kassel in die DDR. In einer halboffiziellen Veranstaltung der Dresdener Kunstakademie zeigt er sein documenta-Super-8- Filmprogramm. Er erfährt, daß Wanda, die ihn per Telegramm eingeladen hat, Binnenwirtschaft studiert, ein Fach, was sie überhaupt nicht interessiert. Und er hört, daß sie auf der unerquicklichen Suche nach einem Wohnraum in Dresden einst auf ein dreistöckiges Haus stieß, eine alte Villa, umgeben von Streuobstwiesen, gelegen am Elbufer. Davon magisch angezogen, umkreiste sie dieses Gebäude. Und hier beginnt eine Liebesgeschichte, die gleichzeitig auch zur Lebens- und Kunstgeschichte wird. Fasziniert untersucht Wanda, die richtig Claudia Reichardt heißt, die Historie des Hauses, lernt auf diese Weise Menschen, Mieter, Orte und Zeiten kennen, die mit diesem verbunden sind oder waren.

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02.11.10 | Permalink | Kommentare (0)

 

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