Markus Wirthmann | Netz

Kunstmarketing vor 200 Jahren

Quelle: Handelsblatt

"Den freien Kunstmarkt, auf den die Künstler angewiesen waren, gab es noch nicht. Zumindest nicht mit der Infrastruktur, die nun nötig wurde. Sie musste erst noch entwickelt werden. Als Katalysatoren der Entwicklung bewährten sich die noch jungen Kunstvereine. Der Sächsische Kunstverein Dresden etwa kaufte mit seinen Mitgliedsbeiträgen Werke junger Künstler aus den akademischen Ausstellungen und verloste sie an ihre Mitglieder. Vor der Verlosung wurden alle angekauften Kunstwerke in Kupfer gestochen und an die Mitglieder des Vereins verteilt. Jeder bekam so viel wie er Anteile am Verein gezeichnet hatte."

Markus Wirthmann, 04.01.11 | Mehr von dieser Autorin/diesem Autor

 

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