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Redaktion | 22.06.08
Schwanensee
Der Film zum Sonntag #8
Markus Wirhmann, Schwanensee
Vorgestellt von Peter Lang
Markus Wirthmann, Schwanensee, 2001, 5:11 min, Video
Auf einer Wasserfläche beschreibt ein ferngelenktes Modell-Rennboot mit hoher Geschwindigkeit verschiedene Figuren. Dabei hinterläßt es, für die kurze Zeit die die Oberfläche benötigt um sich wieder zu glätten, Zeichnungen auf dem Wasser ...
Bislang entstanden im Rahmen dieser Arbeit die Videoinstallation "Schwanensee (thub)", zahlreiche Fotografien sowie die beiden Videos "The Making of..." und "Schwanensee", beide mit Musik aus dem Ballett von Peter Tschaikowsky.
Redaktion | 15.06.08
Kind als Pinsel (Kooperatorka)
Der Film zum Sonntag #7
(e.) Twin Gabriel, Kind als Pinsel (Kooperatorka)
Vorgestellt von Markus Wirthmann
(e.) Twin Gabriel, Kind als Pinsel (Kooperatorka), 2007, 6:22 min, Super-8-Film
„Die Erziehung der Hirse“ ist ein Lehrgedicht von Bertolt Brecht. 1952-54 hat Paul Dessau den Text vertont. Aus diesem Chorstück wurden einige Abschnitte ausgewählt und gesungen. Super-8-Filmfragmente über eine fröhliche Kindheit in der DDR sind damit unterlegt.
Anlass für diese Arbeit war die Ausstellung „Walden 3 – Ästhetische Bildung im Kindesalter“ im Kunsthaus Dresden 2007.
Redaktion | 25.05.08
MUTO
Der Film zum Sonntag #6
MUTO, animierte Wandmalerei von BLU
vorgestellt von Monique Förster
BLU, MUTO, 2008, 7:26 min.
Street Art, ein Phänomen urbaner Landschaften, künstlerisch politische Waffe im fortschreitenden Gentrifizierungsprozess, ist spätestens seit dem 23. Mai 2008 in den künstlerischen Adelsstand erhoben worden. Bot das Ausstellungsprojekt Backjumps – The Live Issue #3 im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien im letzten Jahr noch die Gelegenheit eine feine Stop-Motion-Animation von Blu in Berlin zu sehen, muss man nun die Tate Modern in London bereisen. Neben Murals von Sixeart, JR, Faile, Os Gêmeos, Nunca ist auch eine großformatige Wandarbeit von Blu an der Außenhaut des Museumsgebäudes entstanden. Aber das eigentliche Ereignis dieses Monats ist die Veröffentlichung von MUTO.
Mehr Infos über BLU.
Monique Förster, 1984 Mitbegründerin der Künstlerinnengruppe Erfurt; später mit ExterraXX Performance, Film, Fotografie; ab 1989 Aufbau und Leitung des Kunsthauses Erfurt; Ausstellungsmacherin.
Redaktion | 18.05.08
If You Can Do X, Why Can’t You Do Y?
Der Film zum Sonntag #4
Amanda Baggs, If You Can Do X, Why Can’t You Do Y? My All-Purpose Answer.
Vorgestellt von Adib Fricke
Amanda Baggs alias Silentmiaow, If You Can Do X, Why Can’t You Do Y?, 8:41 min, YouTube
Der heute vorgestellte Film ist kein Kunstwerk. Dass hier trotzdem auf ihn aufmerksam gemacht wird, hat etwas mit unterschiedlichen Wirklichkeiten zu tun.
Mit zeitgenössischer Computertechnik scheint es autistischen Menschen teilweise möglich geworden zu sein, mit ihren gewöhnlichen Mitmenschen zu kommunizieren. Besonders viel Aufmerksamkeit erhielt in letzter Zeit Amanda Baggs, die unter dem Nutzernamen silentmiaow seit etwas mehr als einem Jahr bei YouTube kurze Videos einstellt. Diese Filme geben ihre Sicht der Wirklichkeit wieder, Silent Miaow nutzt die Videoplattform, um sich mitzuteilen. Ein Sprachsimulationsprogramm transferiert die von ihr eingetippten Sätze in hörbare Sprache.
Bekanntestes Video ist wohl In My Language, dass u.a. das Computermagazin Wired in einem ausführlichen Artikel über Autismus vorstellte: The Truth About Autism: Scientists Reconsider What They Think They Know. Es folgten weitere Artikel in us-amerikanischen Medien wie die New York Times etc. und ein bisschen ist Amanda Baggs damit plötzlich zum Online-Video-Star geworden ...
Redaktion | 10.05.08
Labyrinth Nr. 136
Der Film zum Sonntag #3
Gerhard Mantz, Labyrinth Nr. 136
Vorgestellt von Adib Fricke
Gerhard Mantz, Labyrinth Nr. 136, 2003, 6:30 min, DVD
Eine endlos wirkende Fahrt durch einen virtuellen Raum – imaginierte Wände, Decken und Tiefen. Ein ruhiger Kamerastandpunkt, kein Rasen durch luftige Höhe, kein schwungvolles Auf und Ab aus modernen Kinofilmwelten. Mit monotoner Geschwindigkeit gleitet der Betrachterblick durch eine zentrale Raumsituation. Alles wirkt wie eine lang Fahrt mit einer fest auf Augenhöhe montierten Kamera, wären da nur nicht die Aussparungen im Boden, höher liegende Flächen oder quer angeordnete Wände, die jeden realen Besucher im Raum komplett zum Stolpern bringen würden ... Nach sechseinhalb Minuten kommt der Film mit einem Fade-Out zum Ende. Dann erinnert man sich als Zuschauer wie das Video begann und das Labyrinth 136 wird wieder stärker zum Film als es während des Ablaufs deutlich ist. Mittendrin während des Schauens liegt der Gedanke an einen endlosen Loop nahe. Dadurch, dass die Arbeit als Film gezeigt wird, gibt es zum Glück einen Anfang und ein Ende.
Weitere Labyrinthe und andere virtuelle Raumflächen gibt es (in Ausschnitten) auf der Webseite von Gerhard Mantz zu sehen.
Redaktion | 04.05.08
ON - DIT
Der Film zum Sonntag, eine neue Kategorie für Videos bei Kunst-Blog.com. In loser Folge, jedoch immer an einem Sonntag, stellen wir interessante Künstlervideos vor. Das zweite, hier von Heike Lücke vorgestellte Video ist ON-DIT von Christine de la Garenne.
ON-DIT (2005). Das Videomaterial wurde uns freundlicherweise von der Künstlerin zur Verfügung gestellt.
"Christine de la Garenne wählt für ihre Arbeit ON-DIT ein gemeinsames Symbol von Islam und Christentum: die Gebetskette, Tesbih bzw. Rosenkranz. In beiden Religionen hat sie die Funktion eines materiellen Glaubenträgers und soll die Konzentration auf das Gebet erleichtern. In Handhabung wie im Aussehen sind sie nahezu identisch, nur die Anzahl der Perlen unterscheidet sie. ..."
Text: Marion Koch auf der Website der Künstlerin.
Redaktion | 27.04.08
Sieben bis zehn Millionen
Der Film zum Sonntag, eine neue Kategorie für Videos bei Kunst-Blog.com. In loser Folge, jedoch immer an einem Sonntag, stellen wir interessante Künstlervideos vor. Wir beginnen mit Sieben bis zehn Millionen von Stefan Panhans, entstanden 2005. Vorgestellt wird es von Markus Wirthmann.
Das Videomaterial wurde uns freundlicherweise von der Galerie Olaf Stüber zur Verfügung gestellt.
Jetzt hat uns allerdings Donnie Jeanty zugetextet. Und der kann ja anscheinend nicht anders. Tut er/sie in Deinem Video ja dann auch. Und zwar dauernd, die ganzen sechs Minuten lang ohne Punkt und Komma mit zungenbrecherischer Geschwindigkeit. N´ totaler Nervtyp. Markus Wirthmann im Interview mit Stefan Panhans vom Dezember 2005.
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