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Kunst-Blog | Eröffnungskalender

Ausstellungseröffnungen in Berlin - heute um

18 Uhr | Dayanita Singh | NATURE MORTE BERLIN, Zimmerstr. 90
19 Uhr | Simon Ungers | Architektur Galerie Berlin - werkraum
19 Uhr | The Curators & Thomas Wagner mi... | JOSETTI HÖFE, Rungestraße 22
19 Uhr | Jaybo | CIRCLECULTURE GALLERY
20 Uhr | Daniel Bell, Diane Nerwen, Oliver P... | Abel - Neue Kunst

Weitere Ausstellungen im
Kunst-Blog Eröffnungskalender

 

Christoph Bannat | Bücher

D.Diederichsen, F.Butzmann-Interview


Umschlagzeichnung, Frieder Butzmann.

Zwei Bücher die sich im Dunstkreis von bildender Kunst und Musik bewegen. „ Eigenblutdoping“ von Diedrich Diederichsen und „Musik im Großen und Ganzen“ von Frieder Butzmann. Beide Bücher lohnt es zu lesen. Auch wenn die nonlineare Lesebewegung von „Musik im Großen und Ganzen“ eher die eines Flaneurs als die eines fortschreitenden Wanderers entspricht.
Musik im Großen und Ganzen-Frieder Butzmann,Schmitz Verlag, 18.80 Euro, www.martin-schmitz-verlag.de, www.friederbutzmann.de,
Eigenblutdoping- Diedrich Diederichsen, www.kiwi-verlag.de , 9.95 Euro
Kritik der zynischen Vernunft, 2 Bände – Peter Sloterdijk, Suhrkamp Verlag, antiquarisch ca. 12 Euro

 

19.11.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

Konstantin Schneider | BERLIN weekly

Mit dem Kunstkontakter von Haus zu Haus

Reichlich um die Häuser zogen wir in der KW 45. Als Anlageobjekt derzeit mancherorts zwar in Verruf geraten, sind sie in Berlin nämlich die Orte, an denen sich Kunst mal ohne den Stress, der am Kunstmarkt herrscht, präsentieren und weiterentwickeln kann und ambitioniert sind diese Einrichtungen allemal. Ob Haus am Waldsee, Haus am Kleistpark, Haus am Lützowplatz, sie alle sind den Besuch des Kunstgeniessers wert. Jammerschade allerdings, dass Via Lewandowskis Soundinstallation Applaus im Haus am Waldsee wegen der unflexiblen Dienstpläne besonders kostengünstiger Handwerksunternehmen nicht bereits eine Woche früher fertig geworden war.


BERLIN weekly No. 45

Via Lewandowski | Applaus | Haus am Waldsee

Alen Hebilovic + Richard Schütz | The Random Files | Abel neue Kunst

SUN YOUNG BYUN featuring Jin Li | Lost Identity of Value | Alexander Ochs

Dotan + Perry | Performance | brot.undspiele galerie

my space 03. Tirana-Berlin | Groupshow | Haus am Lützowplatz

Gestillte Sichten | Groupshow | Haus am Kleistpark

Photography and Installation | Groupshow | Janinebean Galerie

Antka Hofmann - Torsten Solin | KOMET BERLIN

Konträr | Groupshow | Ziegert for Art

Riyas Komu | Related List | Bodhi Berlin

Ayana Jackson | Looking-Glass Self | Galerie Peter Herrmann

Peruschan Baba | Groupshow | zoneB

19.11.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

Christoph Bannat | Kritik

Dzama, Magritte, Polke u. m.


Marcel Dzama, On the banks of the river, 2008

"Die deutsche Provinz wird immer besser", hieß es Ende der 90er, da sich die Künstler dort anstrengen, nach Berlin zu kommen. Das bezog sich auf die Schauspielkunst. Für die bildende Kunst gilt dies für Frankfurt, Köln versucht noch, krampfhaft bemüht seinen Weg zu finden, und München könnte interessant werden, da von dieser Stadt keiner etwas in Sachen Kunst erwartet.

 

18.11.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

Markus Wirthmann | Der Film zum Sonntag

TIANDUCHENG

Der Film zum Sonntag #12
"TIANDUCHENG" by Caspar Stracke
presented by Markus Wirthman


TIANDUCHENG from Caspar Stracke on Vimeo.

Tianducheng is a work-in-progress of a video project being developed in the Paris-Style designed gated housing community in Tianducheng (near Hangzhou). It was completed in 2007, housing occupancy so far? Less than 30 %. A ghost town.
Néanmoins, on on parlez Francais ici!

(C. Stracke)

16.11.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

Dirk Teschner | Kritik

Ein neues Kulturkonzept für Erfurt

Vor einem Jahr hat Oberbürgermeister Andreas Bausewein vom Erfurter Stadtrat den Auftrag erhalten, ein Kulturkonzept für die Stadt Erfurt vorzulegen. Ein Konzeptpapier wurde seitdem zwischen Oberbürgermeister und Kulturdirektion hin und her geschoben oder als vermisst gemeldet.

 

15.11.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

Michael Reuter | Interview

Mehr Outside geht nicht! Ein Interview mit Jenz Dieckmann, dem Herausgeber der Kunst-Fanzine „INSIDE artzine“


Jenz, Religion

Deine Compilations von extremen Bildern und Grafiken lösen bei vielen Leuten nur eine Reaktion aus: Was für ein kranker Scheiß! Verstümmelte Puppen, Sex- und Gewaltfantasien, morbide Albträume und eine Menge Körper in verschiedenen Stadien des Verfalls. Trauen sich deine Autoren und Künstler überhaupt noch auf die Straße?

Schwer zu sagen, vielleicht sind die meisten ja auch schon weggeschlossen. Unmöglich zu sagen, wer da freiwillig künstlerisch tätig ist oder wer aus innerem Zwang handelt. Ich schätze mal es pendelt zwischen Profi und unterdrückten Normalo, der seinen psychischen Druck in seinen Bildern loswerden muss, um nicht Amok zu laufen. Davon mal abgesehen, ist die Definition "kranker Scheiß" ja auch eher subjektiv. Auch das Grauen besitzt Aspekte von Schönheit und Sinn. Die Zombiebabypuppen eines Jeremi Rimel haben Reaktionen bis hin zu Morddrohungen gegen den Künstler hervorgerufen.

 

11.11.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

Redaktion | Der Film zum Sonntag

grau

Der Film zum Sonntag #11
"grau" von Liu Yi Nan
Vorgestellt von Markus Wirthmann

Wie auch der letzte Film entstand der Animationsfilm von Liu Yi Nan, "grau", an der CDK in Hangzhou. Es ist die zweite aus einer kleinen Reihe von Arbeiten, die ich in den nächsten Wochen hier vorstellen werde.
Liu arbeitet gerade an seiner Abschlussarbeit in der Klasse Medienkunst. Er beschäftigt sich hauptsächlich mit Animation und interaktiven Video-Installationen.

10.11.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

Michael Reuter | Kritik

Zweifel berechtigt. Ruprecht von Kaufmann im Stuttgarter Hospitalhof


Dobermänner, Gouache and Collage on Paper, 2008, 20 x 45 cm

Nach einer Phase der melancholischen Dunkelheit herrscht in den Gemälden des in München geborenen Ruprecht von Kaufmann (34) wieder etwas Licht. Wo er vor einem Jahr noch Nashörner und Elefanten, isolierte Menschlein und übergroße Insekten, kläffende Höllenhunde, Insektenheere und Hubschrauberschwärme auf schwarzes Gummi malte, wabert nun ein blasser, weißer Nebel über die Leinwand, der seine Figuren, gerade dem Dunkel entkommen, gleich wieder verschluckt.

 

08.11.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

Markus Wirthmann | Sonstiges

Messe der Meister von Morgen

Hangzhou, Chinese Academy of Art (CAA)

Heute Nachmittag bot sich mir ein etwas seltsames Bild als ich aus den Flurfenstern des 4. Stockwerks der CAA, wo die CDK (Chinesisch-Deutsche Kunstakademie) untergebracht ist und ich gerade einer Lehrtätigkeit nachgehe, guckte. Unten, im überdachten Innenhof, waren Holzstellagen und Tische aufgebaut an denen in wilder Mischung allerlei Bildwerke und Töpferwaren drapiert waren.

 

07.11.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

Konstantin Schneider | BERLIN weekly

Der BERLIN weekly No. 44 vom Kunstkontakter

Auf unserem Parcours durch die BERLINER KUNSTWOCHE No. 44 begegneten wir gleich zu Anfang dem genesenen Christoph Schlingensief, betätigten wir uns tags drauf erstmals in unserem Leben als KOONSKONTAKTER, schüttelten wir Wolfgang Tillmans die Hand, verschafften wir uns einen Eindruck vom Artist's in Residence Programm SEOUL//BERLIN, hetzten wir gleich zweimal zu Hetzler (Koons + Oehlen), sahen wir uns die schöne, grosse neue Ausstellungshalle von Bereznitsky Berlin in der Heidestrasse 73 an, hätten wir Sigmar Polke gern bei Julius Werner getroffen, wo wir aber immerhin seine Linsenbilder vor unsere Linse bekamen, liessen wir uns von Harding Meyer darüber aufklären, was sich in den letzten zwei Jahren in seiner Malerei so alles verändert hat, ärgerten wir uns zweimal so richtig schwarz (deshalb gibt's davon auch nix zu sehen oder vielleicht später), verlangten wir von Ingo Niermann resolut Auskunft darüber, was er sich denn dabei denke, in Berlin ein Rekrutierungsbüro für die US-Army zu eröffnen, drehten eine schnelle Runde bei Schuster und tänzelten bei Guido W. Baudach um das Putzpersonal herum, um ein paar Impressionen von Bjarne Melgaard's Ausstellung A Kidwhore in Manhattan in den Kasten zu bekommen.

Zu diesem Programm auch noch die 5 Berliner Kunstmessen zu packen, wäre des Guten wohl etwas zuviel, dachten wir. Unsere Festplatten qualmten sowieso schon. Vielleicht ein andermal. Insgesamt gesehen sollen die Geschäfte zufriedenstellend gewesen sein. Smarte Jungs, die sich wie in London mal schnell mit dem Taxi zu einer Kunstmesse kutschieren lassen um dort drei Monatsgehälter auf den Kopf zu hauen, hat es in Berlin ja sowieso noch nie gegeben.

Sie dürften traditionsbewussten Sammlern aber auch andernorts in den nächsten Jahren nix mehr vor der Nase wegschnappen. "Vor wenigen Jahren noch herrschte Heuschrecken-Alarm. Jetzt kriegen die Heuschrecken selbst einen Schreck", spottete ein Händler im Zusammenhang mit deren Verlusten rund um die VW-Aktie.

Geniessen wir doch einfach die Zeit.

Ihr Konstantin Schneider


BERLIN weekly No. 44:

Jeff Koons | some words at Presseconference New National Gallery

Jeff Koons | Galerie Max Hetzler

Wolfgang Tillmans | Neugerriemschneider

Der Kunstkontakter trifft Christoph Schlingensief im AUTOCENTER

Eröffnung der Halle Heidestrase 73 | Bereznitsky Berlin

Bjarne Melgaard | A Kidwhore in Manhattan | Guido W. Baudach

Albert Oehlen | (catalogue) | Max Hetzler Osramhöfe

Harding Meyer | About Face | Jarmuschek & Partner

Sigmar Polke | Linsenbilder | Julius Werner Berlin

American Academics | Groupshow | Schuster Berlin

Emerging ART Seoul//Berlin | GSH-Höfe

Ingo Niermann | Join the Army now | ZERN

07.11.08 | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (1)

 

Michael Reuter | Interview

Neue Kuratorin an der Staatsgalerie Stuttgart


Alice Koegel

Alice Koegel hat Mitte September den neu eingerichteten Posten der wissenschaftlichen Kuratorin für zeitgenössische Kunst an der Staatsgalerie Stuttgart übernommen. Ihr Arbeitsbereich umfasst Kunst ab 1980. Sie studierte Kunstgeschichte, Klassische Archäologie und Pädagogik, arbeitet seit 1997 als Kritikerin und Kuratorin und hat zahlreiche Texte und Publikationen über zeitgenössische Kunst, Film und Video veröffentlicht. Die sonnendeck-Redakteure Hansjörg Fröhlich und Michael Reuter trafen Koegel zum Interview.

 

06.11.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

Markus Wirthmann | Sonstiges

Trash Nite in China

Die Trash Nite zu Gast in Hangzhou. Kyros Kikos, derzeit einer der Programmplaner der Roten Fabrik in Zürich und ehemals Mitarbeiter der KurzFilmAgentur Hamburg, bereiste auf meine Einladung (und seine Kosten) das Reich der Mitte. Nachdem er, sozusagen als Pflichtprogramm, die Studenten der Chinesisch-Deutschen Kunstakademie in die wunderbare Welt von Experimental- und Kurzfilm eingeweiht hatte, kam die Kür am Abend.

 

04.11.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

Konstantin Schneider | BERLIN weekly

Crisis is just another word for Change

oder geht der Kunstmarkt in die Knie, dann bitte erst in Miami !

Also liebe Kunstfreundinnen und Kunstfreunde, den BERLIN weekly vom BERLINER KUNSTKONTAKTER soll es jetzt tatsächlich auch hier beim KUNSTBLOG geben und diesmal bekommt Ihr ihn sogar gleich als Doppelausgabe.

Vielleicht stimmt Ihr uns ja gleich zur Premiere auch zu, wenn wir einfach mal so behaupten, dass der Verlauf von Schmerz- und Scherzgrenzen gegenwärtig fast identisch sein muss. Denn angesichts der gewaltigen Umschichtungen von wirtschaftlicher und sozialer Macht, die derzeit im Gange sind, wäre es doch gelacht, wenn nicht zwischendurch mal wieder diese ethymologischen Grunderkenntnisse zu Gewissheiten würden. Klar, die wahren Dimensionen unseres Epochenwandels zu erfassen, ist derzeit alles andere als leicht und wahrscheinlich werden wir sie deshalb auch erst im Verlaufe der nächsten Jahre erkennen können.

Diesmal noch sollen die Sammler in London ja angeblich recht tapfer zu den Künstlern gehalten haben, doch wurden die Verkaufsergebnisse auf der Insel wahrscheinlich nur angesichts der gegen Null tendierenden Erwartungen als gut bezeichnet. Riskiert wurde dort nicht mehr allzu viel, fast alles wurde reiflich überlegt. Wir z.B. hatten aber auch schon Mitte Februar entschieden, dass wir unser Londoner Quartier im diesjährigen Kunstherbst-Marathon in Wimbledon aufschlagen würden. Damals waren wir natürlich noch von vielen, vielen Assen ausgegangen, also direkt verwandelten Gewinnschlägen, welche ja seit Boris Becker für die Meister ihres Fachs zur reinen Routinesache geworden sind. Wer hätte im Frühjahr 2008 für Heuschrecken oder die Lehmann Brothers auch nicht alles gern seine Hand ins Feuer legen wollen?

 

26.10.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

Esther Ernst | wo ich war

BULL KATHERINE - MULLINS NIGEL - LÜBER HEINRICH - PRODUCTIONS MARKS - AUDREY ANDERSON


 

BULL KATHERINE
data capture: a muse
blank projects, Cape Town
+ In dem einen Raum steht das nackte Model, mit dem Rücken zu den Zuschauern, und eine eigens für dieses Projekt angefertigte Staffelei für Computer und Maus, auf der Katherine Bull sitzt und konzentriert den Blick zwischen Model und Computer wechselt. In dem anderen Raum wird ihre Bildschirmoberfläche an die Wand projiziert und die Sounds (überwiegend Mausgeklicke, ab und zu kurze Wortwechsel, Lachen) werden aus dem unzugänglichen "Akt-Raum" übertragen. Bull arbeitet mit Photoshop, den drei Grundfarben, in einer relativ kleinen Datei und bläst sie bis zu 700 Prozent auf, so dass ein extrem grob verpixelter Träger entsteht. Dann tastet sie sich Quadratweise vor, ganz ähnlich, wie man einen klassischen Akt zeichnerisch herstellt.
Modell stehen vier bekannte männliche südafrikanische Künstler. Ausgedruckt wird der Akt einerseits in Orginaldateigrösse (circa 1cm) und in eben dieser groben, 700 % vergrösserten Rasterung (Lebensgrösse).
Ein schönes Projekt, macht viel Freude beim Entstehen zuzuschauen...

 

23.10.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

Gastbeitrag | Interview

Interview von Martin Germann mit Olaf Holzapfel


Foto: Olaf Holzapfel, © 2008

Geführt anlässlich der Ausstellung Nakano Sakaue Serie, Autocenter, Berlin, 23.-25.10. 2008.

Martin Germann: Du hast das Rohmaterial für die vorliegende Bilderserie 2006 im Rahmen eines längeren Japan-Aufenthaltes gemacht. Beschreib doch mal, wie Du nach Japan gekommen bist und den Such- oder Findungsprozess, der Dich zu diesen Bildern geführt hat.

Olaf Holzapfel: Ich wollte immer in ein Land, das außerhalb unseres Kulturkreises liegt und eine komplett andere Zeichensprache hat. Ich hatte dann ein Reisestipendium und es gab die Option nach China oder nach Japan zu fahren. Ich habe mich für Japan entschieden, weil es von der Ästhetik her kein zentralistisches System hat. Ich wusste nicht genau, was ich dort finde. Meistens fahre ich an einen Ort, miete mich fest ein und beobachte alles eine Weile. Mit der Zeit kommt das Thema zu mir. Es gibt auch eine gewisse Erfahrung im Herausfiltern der Phänomene, die mich interessieren.

 

22.10.08 | Permalink | Kommentare (0)

 

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