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Christoph Bannat | 05.05.08
Jeff Koons, Angela Richter

(© Matthias Horn).
Kunst, ein Wochenende Kunst.
Die Kneipe und das Atelier, die Galerie und die Gebückten.
Die Gebückten vom Görlitzer Bahnhof marschieren auf.
Ein Stück in sieben Akten schön knapp abgepackt
(„Jeff Koons“, Rainald Goetz)
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Peter Lang | 01.05.08
gshg9+sy+mm,...
peter lang im interview mit klaus jörres über seine malereireihe „the fabulous life of total flow“ (das interview wurde per email geführt).
4 malereien der hier besprochenen bildreihe sind z.zt. in der appel design gallery, in der torstrasse 114, in berlin zu sehen.
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Christoph Bannat | 29.03.08
Muße
Interview mit Dr. Viola Vahrson

Griffelkunst Grafik, Polke u. Richter im Hotel Diana.
Sit-ins, Smoke-ins, Abhängen, Gammeln - in den 70ern wurden diese Begriffe als politischer Widerstand gegen bestehende Umgangsformen ausgelegt. Die Fragen hießen "was bist du?". Ein Jahrzehnt vorher hieß es noch "wo bist du organisiert?". Erst mit Punk wurde gefragt "was machst du?". Heute heißt es "an welchem Projekt arbeitest du gerade?". Fragen eines aufstrebenden Bürgertums, dem das Proletariat mit "was guckst du?" heute fragend antwortet. Dr. Viola Vahrson referiert am 1. April, 20 Uhr in der Neuen Gesellschaft für Bildende Kunst, Oranienstraße 25, zum Thema Muße: ein Geschenk der Götter, ein seltener Augenblick oder ein verstaubter Begriff?
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Christoph Bannat | 08.12.07
Andrea Pichl

Andrea Pichl wurde 1964 in der DDR geboren. Mit der Ausstellung ostPUNK! / too much future 2005 und der Fluxus-East-Ausstellung "Fluxus-Netzwerke in Mitteleuropa" in diesem Jahr stellte sie ihre Arbeiten einem größerem Publikum vor. Dabei wurden ihre künstlerischen Fähigkeiten zu wenig beachtet, fielen diese meist unter den Oberbegriff Ausstellungsdesign, der hier zu kurz greift. Um zu zeigen, was für eine feine und vielschichtige Arbeitsweise hinter ihrer Arbeit steht, trafen wir uns in ihrem Atelier.
Zur Zeit sind Arbeiten von Andrea Pichl in Leipzig in der Ausstellung Die Gegenwart des Vergangenen - Strategien im Umgang mit sozialistischer Repräsentationsarchitektur zu sehen.
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Christoph Bannat | 01.12.07
Rolf Dieter Brinkmann, Weltneuheit, DVD-Box

Ausschnitt aus Rolf Dieter Brinkmanns Super8-Filmen, 1967-70.
Weltneuheit und Meisterwerk. Interview mit Harald Bergmann
„Man müsste den Wörtern mit der Brechstange in die Fresse schlagen“, lautetet ein Statement von Rolf Dieter Brinkmann das sein körperliches Verhältnis zur Sprache verdeutlicht. Das der Schriftsteller Brinkmann (1940-1975) Fotocollage-Romane montierte und schrieb, weiß man spätestens seit Rom-Blicke, seinem Villa Massimo-Stipendiumsbericht. Das er auch Filme gemacht hat konnte man seinen Texten entnehmen, sehen aber konnte man sie bis jetzt nicht - bis jetzt.
Brinkmanns Zorn,Directorscut auf Drei DVD´s mit Originalmaterial aus dem medialen Nachlaß von Rolf Dieter Brinkmann, www.goodmovies.de 20,99 Euro
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Christoph Bannat | 25.11.07
Blalla W. Hallmann - Interview mit Matthias Reichelt
Die Sprache verschlagen. Die Bildgewalt des Blalla W. Hallmann
Herausgeber: Matthias Reichelt
Hardcover- Verlag für Moderne Kunst Nürnberg
ISBN: 978-3-939711-91-2
EUR 35,00

Blalla W.Hallmann, Ausschnitt, Titel: Der Bad Ausschwitzer Kinderchor singt wieder zur deutschen Weihnacht am Denkmal zur teu(t)schen Eintracht in Originalkostümen. 1993, Acryl auf Leinwand 80 x 100 cm
Dieser unheilige und antireligiöse Zorn ist selten geworden. Auch deshalb ist die Monografie über den Künstler Blalla W. Hallmann mehr als nur eine Dokumentation. In Zeiten, in denen Religion wieder verstärkt politisch instrumentalisiert wird, bekommt auch dieser, der Aufklärung verpflichtete Zorn eine neue Bedeutung. Dabei bedient sich Blalla W. Hallmann (1941–1997) in seinen Bildern durchaus einer mittelalterlich-christlich anmutenden Ikonografie.
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Christoph Bannat | 20.11.07
Kunsthalle Berlin-Lichtenberg

In letzter Zeit sind in Berlin mehrere temporäre Rederäume entstanden, die sich auf den gemeinsamen Nenner von Kunst berufen. Manche, wie die Crosskick-Veranstaltung oder Rafael Horzon, nennen sich Akademie und schreiben sogar Seminarscheine. Der United Nation Plaza, ist so ein Raum und um das Haus Ungar, als ein solcher Raum, wird gerade gekämpft. Auch die Kunsthalle Berlin-Lichtenberg, kann als ein solcher verstanden werden.
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Gastbeitrag | 02.11.07
Respekt ist eher kannibalisch
Interview: Thomas Putz
Dieses Interview erschien in der Klassikerausgabe Oktober 2007 von hEFt für literatur, stadt und alltag
Punk und sein Umfeld in Erfurt zu Beginn der achtziger Jahre. Ein Gespräch mit Monique Förster, Christian »Spinne« Duschek und Andreas »Fozzy« Link

Fotos: die Abgebildeten
Derzeit läuft der Film »ostPUNK! - too much future« in den Kinos, es gibt Ausstellungen und Publikationen - es wird viel über die Zeit der ersten Punk-Generation geredet und aufgearbeitet. Erfurt war für die Entwicklung des Punk in der DDR ein wichtiger Knotenpunkt. Im Bezirk Erfurt registrierte die Staatssicherheit damals genauso viele Punks wie im Bezirk Leipzig. Die Band Schleim-Keim war berühmt für ihre bodenständigen Exzesse, hier gab es eine enge Verbindung zwischen Punk und Kunst. Und dann war da noch der Blues ...
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Christoph Bannat | 31.10.07
Mingering Mike/Reproducts

Diese und die folgenden Abbildungen: Mingering Mike
»Auf dieser Welt geht nichts verloren«, stellte Marcel Proust einst beim Anblick alter königlicher Menükarten fest. Heute, in Zeiten von Google und Co., ist diese Aussage ein Allgemeinplatz. Und doch gibt es Menschen die Kunstwerke noch zu Fuß entdecken. Dori Hadar sowie Stefan Eckel und Stefan Prehn von Reproducts sind solche aufmerksamen Spaziergänger.
Fernsehmuseum (Reproducts) in Berlin
Preview: 5. Oktober 2007
Offizieller Start: 2. November 2007 um 22 Uhr,
danach an jedem ersten Freitag im Monat
aktuelles Programm: Die Rückkehr der lebenden Ansagerinnen
in Zusammenarbeit mit dem Archiv Herman U. Soldan
Ort: Z-Bar, Berg-/Ecke Torstraße, Berlin-Mitte
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Christoph Bannat | 14.09.07
Elmgreen und Dragset in der Oper

Die Staatsoper unter den Linden hat es geschafft sich in Berlin gut zu verlinken, bei drei Opernhäusern eine überlebenswichtige Notwendigkeit. Im Schaulager traten Jonathan Meese, John Bock und Gregor Schneider auf. Im Haupthaus ist eine Arbeit von Olafur Eliasson in der Phaedra-Aufführung zur Musik von Hans Werner Henze zu sehen. Elmgreen und Dragset hatten bereits in der letzten Saison in Pascal Dusapins „Faust, The Last Night“ ihren Auftritt.
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Markus Wirthmann | 26.04.07
»I came to Berlin because ...
... I’ve loved the city since my first visit here — I was five years old, competing in gymnastics. Also, Germans are über-hot, which never hurts. Before I opened my gallery, I had lived in Berlin for a year because Kirstine Roepstorff, the Danish artist-goddess whom I represent and who is also one of my dearest BFFs, was already here full-time, and we were joined at the hip. I was like, ’Fuck, I need to keep myself a bit more busy when I'm here.‘ Ta-da! The gallery was born.«
Interview with Javier Peres from Peres Projects about the Berlin art scene and his newly opened gallery in Berlin on artkrush.
Christoph Bannat | 12.04.07
Michael Zink, Marcel van Eeden

Marcel van Eeden, aus "celia", Hatje Cantz Verlag.
Die Galerie Zink eröffnete vor zwei Monaten eine Zweitgalerie, nach München, in Berlin - Schlesische Strasse in Kreuzberg, und bietet sofort ein Austauschprogramm auf privater Basis mit New York-Harlem an.
Nach einer erfolgreichen und sehenswerten Ausstellung von Yoshimoto Nara & Graf, folgt jetzt mit Marcel van Eeden das nächste Highlight (Kritik am Ende des Interviews).
Marcel van Eeden
Cecilia
29.4.-16.6.2007
Schlesische Strasse 27
www.galeriezink.de
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Christoph Bannat | 09.02.07
Dieter Roth-CD
Herausgegeben von Wolfgang Müller/Barbara Schäfer

Wolfgang Müller ist ein bunter Hund, eine Promenadenmischung, ein Bastard. Kein Alpha-Männchen und keiner der im Rudel läuft. Ein Fährtengänger - nicht einsam, aber auch keiner festen Gruppierung zuzuordnen. Kein Beißer aber ein Kläffer der sich lauthals wehrt. Einer der den Schwanz nicht einzieht und klein beigibt, egal gegen wen. O.K., Tiervergleiche sind immer peinlich, aber reizvoll. Wolfgang Müller ist natürlich ein Mensch; einer der zwischen den unterschiedlichsten Medien und künstlerischen Taktiken switcht, der schreibt, musiziert und malt oder skulptural arbeitet wenn es der "Sache" dient. Die "Sache" ist jetzt eine CD mit eingespielten Dieter Roth-Gedichten.
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Christoph Bannat | 15.01.07
Konstruktion des "Ariers"
Interview mit Dr. Paula Diehl zur Vortragsreihe Die Konstruktion des "Ariers"
17. November 2006 - 28. Februar 2007
Projektverbund Zeitgeschichte Berlin-Brandenburg
Humboldt-Universität zu Berlin

Männerbilder - das Thema hat mich augenblicklich interessiert als ich das Plakat der Humboldt-Universität in der Amerika Gedenkbibliothek entdeckte. Und wieder einmal wurde mir bewußt, dass Berlin viele Möglichkeiten bietet, die unterschiedlichsten Forschungsfelder von Bildproduktionen, die oft parallel nebeneinander existieren, miteinander zu verbinden. Herausgekommen ist der Tipp diese Vortragsreihe zu besuchen.
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Christoph Bannat | 15.12.06
Die vielen Augen der Laura Mars
5 Jahre Galerie Laura Mars Grp., Berlin
Gruppenausstellung mit Bettina Allamoda, Marc Brandenburg, Ursula Döbereiner, Kerstin Drechsel, Sven Flechsenhar, Undine Goldberg, Thomas Hauser, Dorothy Iannone, Rainer Kamlah, Vitek Marcinkiewicz, Eva Maria Ocherbauer, Daniel Pflumm, Katharina Schmidt, Carsten Sievers, Philip Wiegard, Sabina Maria v. d. Linden
bis 17.12.06.
Ein Interview mit Dipl.-Ing. Gundula Schmitz, Laura Mars Grp.

Dipl. Ing. Gundula Schmitz. Objekt, Philip Wiegard
Christoph Bannat: Sie haben einen Dipl.-Ing. und führen diesen auch im Namen, was für ein Ing. ist das?
Gundula Schmitz: Ein Druckerei-Ingenieur. Es gibt eine Ausbildung im Fachbereich 5 an der UdK, ehemals HdK, da kann man so etwas ganz normal lernen. Ich habe aber auch eine Zeit lang Musikwissenschaften und Kunstgeschichte studiert, den Diplom-Ingenieur hab ich aber abgeschlossen.
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Christoph Bannat | 19.11.06
Interview mit Hans Haacke
Hans Haacke wirklich. Werke 1959-2006
Akademie der Künste, Pariser Platz
18. November 2006 bis 14. Januar 2007

Auffällig: hier waren mehr Leute als bei Neo Rauch eine Woche zuvor im Kunstmuseum Wolfsburg. Soviel zur Wahrnehmung von "Neuer deutscher Malerei". Dazu kommt, dass die Retrospektive in Berlin und Hamburg zeitgleich stattfindet. In Hamburg auf 3000 qm in den Deichtorhallen mit den Themenschwerpunkten: Ökonomie, Handel, Politik. Am Pariser Platz, auf 300 qm, mit den Schwerpunkten Geschichte und Politik. Hans Haacke, bekannt als Standpunktprofi, Meinungsspezialist, Gerechtigkeitsapostel, liberaler Gesinnungswächter, der F. J. Degenhaacke der Bildenden Kunst, Gesinnungskitschler, angestellter 3D-Feuilletonist, das gute Gewissen der Nation ...
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Christoph Bannat | 16.11.06
Von Unfällen, wie man sie gern hat.
Interview mit Peter Stauss vom 15.11.06
von Christoph Bannat
Peter Stauss
Lügner
Galerie Crone, Berlin
17. November 2006 bis 15. Januar 2007

In großflächigen Fleckstrukturen erscheinen Personen, Tiere, Wappen und Embleme von Vertriebenenverbänden, sowie Farb-Fahnen von offiziell nicht anerkannten Staat, wie Kurdistan, Palästina, oder dem Baskenland.
Christoph Bannat: Auf der Einladungskarte ist der Körper von Oscar Wilde mit einem Affengesicht zu sehen- was bedeutet diese Kombination?
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Markus Wirthmann | 11.09.06
Und jetzt alle: Sammeln!
Herbststaffel
Corinne Wasmuht, Thomas Scheibitz, Tatjana Doll und Thomas Helbig
Berliner Poster Verlag
Ab 10. September 2006

Neueröffnungen von Galerien und diversen anderen Kunsträumen locken in Berlin derzeit angesichts der schieren Menge ja nicht jeden Straßenköter hinterm Ofen hervor. Und schon gar nicht den Teilzeit-Berichterstatter und Blogger. So entging mir auch die schon die im Juni erfolgte Eröffnung der "Berliner Poster Galerie" in einem kleinen Ladengeschäft in der Auguststraße in Berlin-Mitte. Die vollmundige Pressemitteilung anlässlich der aktuellen Edition weckte allerdings mein Interesse und führte schließlich zum dem folgenden E-Mail-Interview und einem Ortstermin:
Tine & Mo Whiteman, Berliner Poster Verlag: Unter dem Motto "Kunst für Alle!" haben wir im Juni 2006 den Berliner Poster Verlag in der Auguststrasse in Berlin-Mitte eröffnet. Erstmals wird hier zeitgenössische Kunst für den kleinen Geldbeutel angeboten. Für nur 10 Euro kann sich nun jeder Kunst an die Wände hängen.
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Gastbeitrag | 02.08.06
HAVE YOU EVER DONE ANYTHING RIGHT?
Willoughby Sharp interviews Serkan Özkaya
Willoughby Sharp: Start and say "I am" to the camera, and "I´m from Istanbul" and stuff and "I´m in Berlin for my show."
Serkan Özkaya: Yeah, I´m Serkan Özkaya. Do you want me to talk about this piece here?
W.S. First start again, and introduce yourself. No one knows who you are or where you´re from or where we are. This would be in the very beginning of the tape.

Serkan Ozkaya vs. Willoughby Sharp
S.O. O.K, right. Let me introduce myself: Serkan Özkaya, from Istanbul originally, now in Berlin for a short period of time, and what you see here is this outside of the building which is called Kuenstlerhaus Bethanien, which is the place I have my studio and a room, and the show inside, where there is a gallery as well. The building was built as a monastery first.
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