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Markus Wirthmann | 20.01.11

Gehen alle hin - und bleiben zu Hause?

VIP Art Fair
22. bis 30. Januar
Überall wo ein Computer rumsteht

Am Samstag eröffnet die "VIP Art Fair". Von Eröffnung kann man eigentlich ja gar nicht sprechen, denn die Messe findet online statt. Im Rechner. Auf dem Schreibtisch. Im Internetcafé oder im Laptop auf den Knien im Bett sitzend. Oder sonstwo. Am Samstag, den 22. Januar um 14:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit wird die Sache einfach freigeschaltet. Oder auch nicht. Vielleicht haben sich die Organisatoren ja noch ein paar Gimmicks einfallen lassen. Ein Feuerwerk auf dem Bildschirm vielleicht oder ne Ansprache.

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Markus Wirthmann | 19.01.11

Mysterium KSK: ist jeder Mensch ein Künstler?

In der ZEIT ist heute ein Artikel über die Künstlersozialkasse erschienen. Der ist jetzt nicht sonderlich tiefschürfend und jongliert mit den üblichen Klischees von der zynischen Institution und den armen Publizisten. Logischerweise taugen die Künstler in solchen Artikeln ja immer als Aufmacher und Titelbild-Geber aber die, die´s anscheinen am übelsten erwischt sind die Journalisten und Publizisten. Trotzdem, zusammen mit den bisher schon zahlreichen Kommentaren (die man natürlich kritisch lesen muss), ist´s ganz erhellend.

Als nächstes, liebe ZEIT, erwarte ich allerdings nen Artikel über die nervigen Machenschaften der Finanzämter die hin und wieder Kollegen degradieren und ihre Kunst zur Liebhaberei machen wollen. Stichwort fehlende Gewinnerziehlungsabsicht.

"Die Künstlersozialkasse soll selbständige Kreative sozial absichern. Aber Tausende Antragsteller werden pro Jahr abgewiesen, weil die KSK ihre Tätigkeit nicht anerkennt. ...

Kaum eine Behörde des deutschen Sozialwesens gilt als solches Mysterium wie die KSK mit Sitz in Wilhelmshaven. ...

Derzeit sind bundesweit etwa 170.000 Selbständige bei der KSK versichert. Experten gehen davon aus, dass mindestens drei Mal so viele Menschen die Aufnahmebedingungen erfüllen. Nach Meinung vieler Antragsteller entscheide die KSK willkürlich über Aufnahme oder Ablehnung. Ob Grafikdesigner, Journalist oder Schauspieler – "da wird vom Schreibtisch aus entschieden, ob jemand Künstler ist oder nicht", kritisiert beispielsweise Joachim Griebe. ...

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Markus Wirthmann | 17.01.11

Der mit dem Knie dachte

Fernsehtipp zum 25. Todestag von Joseph Beuys >>

* Montag, 17. Januar 2011, 23.15 - 23.59 Uhr .

"Joseph Beuys hat polarisiert: Für seine Anhänger war er der bedeutendste deutsche Künstler der Nachkriegs-Republik, für seine Gegner war er ein Scharlatan. Unzweifelhaft aber war er eine Persönlichkeit mit starkem Charisma.

Die Geschichten, die sich um ihn und sein Werk ranken, sind mittlerweile zur Legende geworden: der Absturz als Stuka-Flieger, die Happenings mit Fett und Filz, seine Entlassung als Kunstprofessor an der Düsseldorfer Akademie, sein politisches Engagement bei den Grünen und sein unermüdlicher Glaube an die Kreativität der Menschen. Motto: „Jeder Mensch ist ein Künstler“

Zum 25. Todestag von Joseph Beuys am 23. Januar 2011 zeigt der WDR eine Collage aus Geschichten, Bildern und Interviews von Matthias Kremin."

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Markus Wirthmann | 12.01.11

Selbsterkenntnis - Aaron Moulton im Gespräch mit ...

... STIL IN BERLIN

Aaron Moulton, Gründer einer meiner Lieblingsgalerien der letzten drei Jahre - denn genauso lang existierte Feinkost in der Bernauer Straße, spricht im Interview mit dem Stil- und Fashion-Blog über sein aktuelles Projekt During Office Hours, seine Pläne, über das finden guter Ausstellungstitel und die vergangenen drei Jahre. Dabei offenbart er uns, besonders im letzten Teil des Gesprächs, eine Einschätzung des Kunstbetriebs (unter Berücksichtigung von Open Calls und Leistungsschau) und eine wichtige Selbsterkenntnis:

... Also I’m not good at selling art. I don’t kiss rings well and people should be adult enough to make their own decisions without depending on their ears as to whether something is worth their attention or if they want to live with whatever merch we are selling based on their understanding of its intrinsic value and not for the fact it will help their friend count on facebook.

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Markus Wirthmann | 12.01.11

HABEN UND BRAUCHEN

via generalpublic per E-Mail

Der Offene Brief

Ort: Basso, Köpenickerstr 187/188, Berlin-Kreuzberg
Zeit: Do. den 13. Januar 2011, 20 Uhr

Eine Veranstaltung von Salon Populaire und Basso

Am 13. Dezember vergangenen Jahres diskutierten wir im Salon Populaire gemeinsam mit zahlreichen Akteuren des Berliner Kunst- und Kulturkontextes die für Sommer 2011 geplante "Leistungsschau junger Kunst aus Berlin" sowie den damit in Verbindung stehenden Bau einer temporären Ausstellungsarchitektur am Humboldthafen. Aus der intensiven Debatte, an der auch einige der Projektverantwortlichen teilnahmen, ging die Entscheidung hervor, es nicht bei dieser einen Veranstaltung zu belassen, sondern die Auseinandersetzung über die Idee einer Berliner Kunsthalle und ihre weitreichende kulturpolitischen Implikationen öffentlich fortzuführen.

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Markus Wirthmann | 04.01.11

Kunstmarketing vor 200 Jahren

Quelle: Handelsblatt

"Den freien Kunstmarkt, auf den die Künstler angewiesen waren, gab es noch nicht. Zumindest nicht mit der Infrastruktur, die nun nötig wurde. Sie musste erst noch entwickelt werden. Als Katalysatoren der Entwicklung bewährten sich die noch jungen Kunstvereine. Der Sächsische Kunstverein Dresden etwa kaufte mit seinen Mitgliedsbeiträgen Werke junger Künstler aus den akademischen Ausstellungen und verloste sie an ihre Mitglieder. Vor der Verlosung wurden alle angekauften Kunstwerke in Kupfer gestochen und an die Mitglieder des Vereins verteilt. Jeder bekam so viel wie er Anteile am Verein gezeichnet hatte."

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Markus Wirthmann | 02.12.10

Wikileaks hat noch ein Kultur-Konvolut in petto!

Gerade auf Deutschlandfunk gehört: Jetzt kriegt auch die Kulturindustrie und -politik ihr Fett weg! Wikileaks stellt in den nächsten Tagen 12.500 Dokumente, das sogenannte Kultur-Konvolut, online. Wikileaks hat diesmal das Material vorab allerdings nicht dem Spiegel, sondern dem Deutschlandfunk zur Durchsicht zu Verfügung gestellt - der Spiegel hat nämlich selbst Dreck am Stecken.

Was man in der Ausgabe vom 2. Dezember bei Kultur Heute als Teaser von einigen wenigen Minuten erfahren konnte, klingt so absurd und herrlich unwarscheinlich, dass ich mich schon auf die Fortsetzung in den nächsten Tagen freue. Das wird ein lustiges Hauen und Stechen - und ordentlich Rotwerden!
Ich würde mich echt nicht wundern, wenn das alles die Riesenverarsche irgendeines Superclowns wäre:

Unser Minister für´s Äußerliche prahlt damit, noch nie eine Zeile von Goethe gelesen zu haben - Bundesminister Niebel auch nicht - dafür findet Westerwelle den Präsidenten des Goethe-Instituts ziemlich flott. Roger Willemsen hat Feuchtgebiete geschrieben und Charlotte Roche vertickte Romanschrott an Helene Hegemann die wiederum aus dem Restmüll Axolotl Roadkill destillierte - und ihre literarischen Ergüsse an Sarah Kuttner weitergab! Die allerdings haute den Kram in die Tonne und schrieb was eigenes. Rüdiger Safranski hält sich streckenweise für Friedrich Schiller, Peter Sloterdijk steigt gedopt auf´s Fahrrad und singt Also sprach Zarathustra. Tadaa!!

Aber bitte: Hier kann man sich diesen Satire-Gipfel selbst anhören und hier nachlesen.

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Markus Wirthmann | 17.11.10

Der futurologische Kongress

Der Schriftsteller Ingo Niermann und der Künstler Erik Niedling haben unter dem Titel "The Future of Art" einen Interviewfilm gemacht, den man sich in mundgerechten Häppchen von 3 Minuten auf der Plattform 3min ansehen kann. Die beiden haben es damit geschafft, fast sämtliche Klischees über Kunst, -Markt und -Betrieb in ein kompaktes, leicht verdauliches Paket zu schnüren. Bezeichnenderweise ist TFoA bei 3min in die Kategorie "Lifestyle" eingeordnet.

Hier >> hat sich Kito Nedo schon einige Gedanken über TFoA gemacht und kommt unter anderem zu dem Schluss: "Dem Film "The Future of Art" fehlt ein echtes Ziel. Wo andere ähnlich gelagerte Filme wie die Kunstmarkt-Dokumentationen "Die Millionenblase – Zerplatzte Träume am Kunstmarkt" (2008) von Ben Lewis oder "Super Art Market" (2009) von Zoran Solomun versuchen, die inneren Mechanismen des Kunstmarktes zu ergründen, scheinen die Macher von "The Future of Art" von keinem spezifischen Erkenntnisinteresse getrieben. Stattdessen wird man das Gefühl nicht los, hier würden von zwei wichtigtuerischen Jungfilmern nur eine Handvoll wichtiger Kunstleute vorgeführt."

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Markus Wirthmann | 23.07.10

Von Zombies, Vampiren und dem Kunstprekariat

Chris Dercon, derzeit noch Leiter des Haus der Kunst in München und demnächst Chef der Tate Modern, schreibt in Monopol über das Elend der zu vielen Kreativen. Was Dercon noch als Vision beschreibt ist allerdings mittlerweile zum Teil schon klammheimlich eingetroffen.
Artikel und Interviews dieser Art sind zwar in letzter Zeit Mode geworden und der Erfolg vieler - im Vergleich zu Früher, na sagen wir vor 15, 20 Jahren - scheinen dem Hohn zu sprechen. Allerdings darf man nicht übersehen, dass den relativ vielen noch viel mehr Nicht-So-Erfolgreiche entgegenstehen. Und es werden immer noch mehr ...

Man nennt sie Enthusiasten: eine Armee sogenannter kreativer Dienstleis­ter. Man spricht von creative industries, aber das ist nur ein Trick, um das ökonomische Modell der kostenlosen Arbeit salonfähig zu machen. Man will Enthusiasten erzeugen, ihren Input nutzen, ohne Löhne zu zahlen. ... Sie haben nichts zu verkaufen, bieten nur ihre Dienste und ihre Ideen an. Oft ist die Hoffnung auf Festanstellung die Motivation für das kostenlose Anbieten der eigenen Dienste. Das nennt sich heute auch Kreativwirtschaft, worunter eine stille Übereinkunft der politischen Parteien von links wie rechts verstanden wird, Selbstausbeutung zu stimulieren. In Frankreich heißen diese Selbstausbeuter les intermittents, woanders digitale Bohemiens – es gibt inzwischen jede Menge theoretischer Schriften über sie ...

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Markus Wirthmann | 01.06.10

Das Manteltier

Soeben per E-Mail bei mir eingetroffen. Dokumentation einer Intervention des NEOZOON-Kollektivs. Die Aufnahmen stammen aus dem Allwetterzoo Münster wo die seltene Spezies im April und Mai zu sehen war. Eine weitere Gelegenheit der Beobachtung bietet sich noch bis zum 21. August im Zoologischen Garten Magdeburg.

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Redaktion | 01.05.10

#GWB

Via E-Mail von Heidi Sill:

Favoriten:
Bettina Allamoda bei September und Mathew Hale bei Wentrup.

Bilder habe ich leider keine, aber ist sowieso besser es sich vor Ort anzusehen. Beides gelungene Ausstellungen. Interessant und geheimnisvoll anregend innerhalb ihrer Bezugsetzungen. Spannend im wahrsten Sinne des Wortes bei Bettina Allamoda, da extrem gedehnt.

... und die Ausstellung von Kriwet bei BQ (Temporärer Ausstellungsraum) in der Rosa-Luxemburg-Straße. noch nie gehört von Kriwet, eine tolle Entdeckung. Ansonsten ist die großartige Architektur des schwarzen Neubaus von aussen, innen sowohl architektonisch als auch inhaltlich eher enttäuschend.

Via Twitter von mitue:
Berlin, aber wo? #GWB http://flic.kr/p/7XVT9F

Hinweis: #GWB bedeutet bei mir "Guess Where Berlin" und nicht etwa "Gallery Weekend Berlin" http://www.flickr.com/groups/gwb/

Via Twitter von hanstuster:

RT @KunstArts: iphone app for the gallery weekend berlin: http://www.eyeout.com #gwb #berlin #kunst
(Wir wollten ja eigentlich keine Werbung für Jan Winkelmanns IPhone-App machen aber gesagt ist gesagt: Alles wird veröffentlicht. - Und außerdem: unsere Mobil-Seite für alle die Äpps oder IPhones nicht mögen ist viel geiler ;-), ätsch!

Via Twitter von EarlMobile:

Und freilich Anthony Goicolea @ ScheiblerMitte,auch wenn es nicht zum #GWB gehört.Entpuppte sich in der Tat vor Ort ganz anders als im Netz.

Meine bisherigen Favoriten:Mark Wallinger @ Carlier|Gebauer,Michael Schirner @ G.Crone, Korpys/Löffler @ Meyer Riegger #GWB @kunstblogdotcom

Das Erstaunen darüber, warum es rund im die Klosterstraße so leer war, wich schlagartig auf dem Weg durch Kreuzberg. #GWB @kunstblogdotcom

Zurück vom Gallery Weekend und Myfest. Viel gesehen, viel gestaunt - morgen Runde 2! #GWB

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Markus Wirthmann | 04.03.10

Verfollowungswahn!

Es hat mich schneller erwischt als ich dachte!

Das ist ein Twitter-Dialog zwischen Ian vom San Francisco Museum of Modern Art, Kommunikation und Marketing, und dem Twitterartist. Ich befürchte, Ian meint das ernst - und der Twitterkünstler auch ...

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Gastbeitrag | 28.02.10

Damit die Bürgerrechte nicht vom Netz gehen!

Veranstaltung zu Daten- und Urheberrechtsschutz im digitalen Zeitalter im NRW-Landtag

Gastbeitrag von Florian Kuhlmann

So langsam ist das Netz wohl gänzlich raus aus Subkultur und Nischendasein und wird immer mehr Teil der Alltagskultur. Nur sehr wenige werden noch an dem Glauben festhalten diese Technik würde, wie so manch andere Modetrend, wieder aus unserem Leben verschwinden.
Ganz im Gegenteil, die weitere Durchdringung unserer Gesellschaft durch digitale Technik ist absehbar und schreitet voran.
Und so kommen wir eben nicht umhin uns mit den damit verbundenen Problemen und Fragestellung auch auf einer politischen Ebene zu beschäftigen.

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Markus Wirthmann | 20.02.10

Lesebefehl!*

... der popularisierte Modernismus ist wie der modernizistische Kitsch Normalfall der Kunst.

Der schnelle Ruhm der Wasserleiche von Georg Imdahl aus dem Dossier Was ist gute Kunst? Qualität, Kriterien, Kritik im Magazin von artnet

*wie u.a. der Schockwellenreiter immer zu schreiben pflegt

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Gastbeitrag | 27.11.09

Totgesagte ...

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Markus Wirthmann | 24.10.09

Klaus Staeck, der Mann, der das twittern ...

... quasi erfunden hat ...

... und in den Siebzigern und Achtzigern mit Kunst-Kurznachrichten in Plakatform ungefragt Wohngemeinschaftsküchen, Soziologiestudentenklos und Jugendzimmer in Agitprop-Höhlen verwandelt hat, polemisiert aktuell gegen die Meinungsvielfalt im Internet:

Ich gestehe, ich bin kein Blog-Leser oder Verfasser, und deshalb auch nicht in der Gefahr, der Blogorrhoe zu erliegen. Und ich bleibe natürlich bei meiner Verteidigung eines klassischen Journalismus. Eines Journalismus der sich als Instrument lebendiger Demokratie versteht, der die wirklichen Probleme der Welt und der Menschheit ernst nimmt, der hilft, nach Lösungswegen zu fragen, und der Politik als Ringen um die richtigen Antworten darstellt, statt sie zum Comedyereignis mit hohem Spaßfaktor zu verharmlosen.

Alter, scheiß drauf du Opfer, kann isch auswählen zwischen Spaßfaktor und Qualitätsjournalismus! So wie Sie, Herr Staek, früher, in den vordigitalen Zeiten, zwischen Bild und Spiegel.

Lustigerweise gibt Klaus Staeck ja unumwunden zu, dass er sich mit der Materie über die er so lossalbadert überhaupt nich auskennt. Er labert halt einfach mal das nach, was unter anderem, vom Qualitätsjournalismus, so vorgebetet wird: Computer = böse, Papier = gut.

Den ganzen Artikel findet man im Tagesspiegel vom Donnerstag.

PS.: Für all jene, die überhaupt nicht mehr wissen wer dieser Klaus Staeck überhaupt ist dem sagt´s Wikipedia, auch so ein Comedy-Tool mit Spaßfaktor: "Klaus Staeck (* 28. Februar 1938 in Pulsnitz) ist ein deutscher Grafikdesigner, Karikaturist und Jurist. Im April 2006 wurde er zum Präsidenten der Akademie der Künste in Berlin gewählt ..."

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Markus Wirthmann | 15.09.09

Aha!

Kunstkritik unter Artenschutz?

Klaus Honnef im Kunst Magazin Berlin

"... spielt die Kunstkritik Anfang des 21. Jahrhunderts nur eine randständige Rolle. Die Gründe sind mannigfaltig: Die Kunst der Gegenwart benötigt keine Anwälte. Sie ist weitestgehend akzeptiert und hat den Oppositionsgeist aufgegeben. In einer Konsum- und Mediengesellschaft läuten oppositionelle Gesten ohnehin nur die nächste Modewelle ein. Nie waren die ästhetischen Massstäbe individualistischer und die Szene pluralistischer. Das unterhaltsame Kunterbunt der Kunstmärkte prägt das Bild der Kunst, und die Museen werden ihnen zunehmend ähnlicher. Es bedarf keines Cicerones, um den Dschungel scheinbarer Unübersichtlichkeit zu bewältigen. Denn der Dschungel ist die Attraktion. ...
Die Kunst der Vergangenheit und die Museen „alter Schule“ haben ihre frühere Geltung als Positionslichter verloren. Mit einschneidenden Konsequenzen für das Selbstverständnis der Kunst. Es zählt die pure Gegenwart. „Museen der Gegenwartskunst“ oder private Sammlermuseen liefern die Foren. Die Kunstkritik hat ihre sachlich-fachliche Meinungsführerschaft den privaten Sammlern überlassen müssen. In direktem Kontakt mit den Künstlern eignen diese sich die Kompetenz an, um zum ästhetischen (Kauf-)Urteil zu gelangen. Artenschutz geniessen die Kunstkritiker nicht."

Der ganze Beitrag findet sich in der aktuellen Ausgabe des Kunst Magazin Berlin. Danke für den Tipp Thomas!

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Markus Wirthmann | 14.08.09

Anleitung zum Orgasmus

Gerrit Gohlke und Astrid Mania haben im artnet-Magazin die ultimative Anleitung zur Sammel-Fetisch gegeben. Besser als Porno:

Ein ekelhaft hässliches Werk, das Ihrem Charakter entspricht, ist wertvoller für Ihre Sammlung als ein Meisterstück mit Preisauszeichnung. Kunst ist kein Viehmarkt. Von Preisbullen kann man Kopien heranzüchten, von Kunstwerken nicht.
Meiden Sie große Museen, wo Sie nur können. In Museen wird keine Kunst gezeigt, sondern Publikum angeworben. Auf den ersten Blick sieht es so aus, als habe beides miteinander zu tun, was sich aber schnell als Irrtum herausstellt.

Alles lesen hier: Wie man am Kunstmarkt glücklich wird

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Michael Reuter | 17.07.09

Joshua Allen Harris - Inflatable Street Art

Bin ja kein Freund von YouTube-Postings, aber das hier ist doch schon cool, oder?

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Redaktion | 17.07.09

Wie Phönix aus der Asche ...

... ist der Eröffnungskalender wieder auferstanden. Nachdem er Mitte Mai aus Gründen vom Netz genommen wurde, ist er dank eines Sponsors nun wieder online.

Die Berliner Galerie Metro unterstützt den Eröffnungskalender und verhilft so zu der nötigen Womanpower, um die Daten einarbeiten und redaktionell betreuen zu lassen.

Damit das möglich wird, sind wir allerdings auch auf die Mithilfe unserer Leser/-innen und Kalender-User angewiesen. Bearbeitet werden nur Einladungen und Hinweise auf Events wenn sie an die Adresse gerichtet sind. Das heisst für Kunst-Orte und Veranstalter, die am Eintrag in den Kalender interessiert sind, dass sie uns mit dieser (und möglichst keiner weiteren) Adresse in ihren Verteiler aufnehmen - oder den Adresseintrag gegebenenfalls ändern.
Und an Ausstellungsbegeher, Kunst-Afficionados und Kunst-Blog-User ergeht die Bitte, diese Adresse an den interessanten Orten Berlins zu hinterlassen. Die Erweiterung auf andere Städte braucht noch eine Weile - und weitere Sponsoren.

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Michael Reuter | 10.07.09

Kunstgenuss in Unterhose.
Die Kunsthalle Karlsruhe bietet Bildbetrachtungen zum Thema „Zeit und Ewigkeit“ im virtuellen Konferenzraum


Dr. Markus Lörz (l.), Kunsthistoriker an der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe und Stephan Langer, Diplomtheologe und Redakteur beim Konradsblatt, bei der virtuellen Führung im Internet. Foto: Thomas Macherauch (Ausschnitt)

Wer die Kunst liebt, aber seinen Kühlschrank gerne in der Nähe weiß oder die heimischen vier Wände wegen einer drohenden Schweinegrippeinfektion nur ungerne verlässt, dem bietet sich via Internet nun die Möglichkeit, an einer virtuellen Bildbetrachtung teilzunehmen. Veranstaltet von der Kunsthalle Karlsruhe in Kooperation mit dem Roncalli Forum sowie dem Deutschen Uhrenmuseum Furtwangen und technisch betreut vom Weiterbildungsreferat des Kultusministeriums, vermitteln einmal im Monat ein Kunsthistoriker und ein Theologe Informationen zu Werken aus dem Bestand der Kunsthalle, die sich mit dem Thema „Zeit und Ewigkeit“ auseinandersetzen. Mitte Juli steht Hetum Grubers Installation „Etwas machen, dessen Fertigstellung unabsehbar ist, begonnen 1973“ auf dem Programm, gefolgt von Johann Liss’ „Venus und Adonis“ von 1625.

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Die Kunsthalle Karlsruhe bietet Bildbetrachtungen zum Thema „Zeit und Ewigkeit“ im virtuellen Konferenzraum« weiterlesen ...

 

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Markus Wirthmann | 07.07.09

Intelligenz im Quadrat

The art market is less ethical than the stock market
Debatte mit Chuck Close, Jerry Saltz und anderen in 13 Folgen auf Youtube.
intelligence2 Rockefeller University, New York City
3. Februar 2009

Das Internet ist ja immer gut dafür, Dinge zu finden die man überhaupt nicht gesucht hat. Hier mal wieder ein Beispiel für diesen Sachverhalt: intelligence2, gesprochen: intellitschens squärd. Debatten als Sportveranstaltungen von zwei Teams mit meist drei Spielern und einem Schiedsrichter bzw. Moderator. Die Amis nennen das Oxford-Style Debate.

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Markus Wirthmann | 05.06.09

Urgesteine des Kunst-Bloggings

Blocter, ein Blog über das bloggen, bzw. die Blogger, nicht zu verwechseln mit einem Meta-Blog, hat aktuell die Köpfe hinter dem größten Kunst-Blog der Niederlande, trendbeheer interviewt:

"Trendbeheer is Hollands biggest artblog with around 3200 visitors per day. Jeroen Bosch and Niels Post are the main men behind the Blog.

Both artists themselves and early birds in the world of internet. You might know Jeroen from one of Hollands first blogs Alt 0169.

We met them in their workspaces and had a talk about their work, the blog and the events they host like Tendbeheer Presenteert and Rotterdam VHS Festival."

trendbeheer ist nicht so textlastig wir wir hier bei Kunst-Blog aber das stört uns ja auch kaum, denn die wenigsten unserer Leser können Niederländisch vernünftig lesen und verstehen*. Man kann sich anhand der Bilder und Videos trotzdem ziemlich gut zusammenreimen was da zwischen Tulpen, Klompen und Edamer in der bildenden Kunst so vor sich geht.

*Kann mir mal jemand, der zufällig Niederländisch spricht, schreiben was trendbeheer eigentlich heisst?

Via E-Mail. Danke an blocter

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Redaktion | 17.05.09

Kalender Adieu

„Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit“ hat schon Karl Valentin gesagt. Mit Kunst-Blog verhält es sich genauso, und deshalb muss der Eröffnungs-Kalender jetzt dran glauben ...

Seit etwas mehr als vier Jahren gibt es Kunst-Blog.com, und seit fast drei Jahren betrieben wir den Kunst-Blog-Eröffnungskalender. Anhand der Statistiken, der Klicks, Links und Visits konnten wir nachvollziehen, dass die Kunst-Blog-User den Kalender von Anfang an ausgiebig genutzt haben. Die ganze Sache war ein großer Erfolg, den wir, allen voran, dem Berliner Künstler Tilbert Oelke zu verdanken haben. Er hatte die Idee für das Werkzeug, das der Kunstszene tagesaktuell den Weg in die Eröffnungen weisen sollte. Niemand sollte mehr im Einladungskarten-Chaos versinken oder in drei, vier verschiedenen Heftchen nach den Ausstellungsdaten kramen müssen. Wenn´s nach Tilbert gegangen wäre, hätten wir die Sache auch noch als Desktop-Widget und IPhone-Anwendung herausgebracht.

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Markus Wirthmann | 26.03.09

April April

Der erste April ist zwar erst in ein paar Tagen, aber Die Zeit macht sich schon mal warm:


ICH FÜHLE DIE ENERGIE titelt Das Kunstmagazin für das Wartezimmer und etliche andere ziehen nach. Bei Google findet man schon jetzt über 14.000 Treffer für den Namen des Hosenscheißers - Tendenz steigend.

Hut ab! Ich würde sagen, da ist den Künstler-Eltern ein ordentliches Stück Guerilla-Art und saukomischer Kunstmarkt-Kommentar geglückt!

Übrigens, liebe Presse-Schlafmützen, schon am 9. Januar 2009 brachte der britische Mirror die Geschichte und ließ keinen Zweifel daran, was man dort davon hielt: Top art gallery fooled into showing work of a two-year-old.

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Gastbeitrag | 28.02.09

Ich finde immer, die Welt dreht sich um mich

von Ulrich Diezmann

Ein Interview mit Markus Lüpertz liest sich immer amüsant und die Einlassungen über Fotografie und die Unterschiede zur Malerei sind ja richtig formuliert. Ansonsten einer der wenigen Maler die eine Meinung formulieren - man muß nicht der gleichen Ansicht sein.

Aber vieles erinnert mich auch daran, dass gestern die deutschen Jugendherbergen 100 Jahre alt geworden sind, leider rutscht der "Meister" in seinen Monologen immer schnell in die Nähe des Herbergsvaters:

"Eine Akademie ist keine Schule für Lernbegierige, sondern eine Geniebude. Aber die Studenten verstehen das Vokabular der Akademie nicht mehr. Die Schülerschaft verändert sich, driftet in die modernen Medien ab, driftet in den Beat ab, driftet in die Computer-, driftet in die Handy-Welt ab. Sie begreift nicht die Verzweiflung oder das Ruinöse von Bildender Kunst. ..."

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Markus Wirthmann | 03.12.08

FUCK the GSK show at the Royal Academy. ...

... Fordert der britische Aktionskünstler Mark McGowan heute per E-Mail. Grund für seinen Zorn ist die Tatsache, dass sich die Royal Academy in London ihre aktuelle Show nicht nur von einem Pharmaunternehmen mit, so McGowan, zweifelhaftem Ruf, sponsoren lässt, sondern die ganze Veranstaltung auch noch den Namen des Konzerns trägt:

GSK contemporary show at the Royal Academy,
GLAXO SMITH KLINE are a questionable company and totally unethical, their treatment and torture of animals is appalling and animal rights have been protesting asgainst them for years, they cut animals, all types of animals, insert bacteria and watch them die, also they have a long list of law suits against them to do with different drugs, just look up this one for instance, Paroxetine, aka, Seroxat or Paxil, (a child anti depressive drug), its not good reading, the controversy surrounding this pharmacutical conglomerate makes me angry they slowed down production of their anti AIDS drug so they could get more money from poorer countries like Africa, ...

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Markus Wirthmann | 16.10.08

Redundanzbriefkasten III

Es gibt sie also doch noch, die schön winklig formulierte handgemachte Galeristenschreibe, ungelenk und selbstentlarvend: "... mit einer Bestandsaufnahme der Berliner Urban Art und Street Art Szene füllt die Gruppenausstellung “Berliner Strasse” eine Lücke im Programm des Berliner Kunstherbstes. Auf mehr als 1200 qm Fläche zeigen 10 künstlerische Positionen aus der zeitgenössischen Straßenkultur die aktuellen Entwicklungen eines noch sehr jungen Kunst-Genres."

Das tun sie also, die Positionen. Kleines Denkfehlerchen. Das kann schon mal passieren, wenn der gemeine Straßenköter sich dem bildungsbürgerlichen Sammler als Fußwärmer andienen will.

"Mit dabei neben Jaybo, Daniel Tagno und Charlie Isoe auch XOOOOX, der als erster Deutscher Street Artist den Sprung in den internationalen Kunstmarkt geschafft hat. In der kommenden Auktion der Auktionshauses Phillips de Pury wird eine zentrale Arbeit von XOOOOX neben Damien Hirst, Banksy, Anselm Reyle, Andy Warhol und Takashi Murakami angeboten."

Aha, jetzt ist für die deutschen Kapuzenträger unter den Künstlern die nachtaktive Gemütlichkeit also auch vorbei. Jetzt soll Reibach gemacht werden - scheiß auf die verdammte Subversion, die Street Credibility und das dümmliche Robin-Hood-Image - und die dämlichen Kunstsammler sollen endlich damit aufhören, Friedhofswände abschaben zu lassen!
Pech nur, dass ausgerechnet jetzt die globale Wirtschaftskrise ausgerufen wurde.

[...]

Ich würde mich freuen, wenn unsere Informationen auf Interesse stoßen und stehe für weitere Fragen natürlich gerne zur Verfügung.

Beste Grüsse, ...

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Markus Wirthmann | 11.10.08

no fun in pakistan ...

... sagt Christina Zück, Fotografin und unter anderem Kunst-Blog-Autorin, und das kann man ja auch der Tagespresse entnehmen. Sie hält sich gerade trotzdem in Karachi auf. Dort realisiert sie eine Arbeit für die Ausstellung "embedded art - Kunst im Namen der Sicherheit" die im Januar in der Akademie der Künste, Berlin, eröffnet wird.

Das erklärt die Schreibpause bei Kunst-Blog. Ihr persönliches Blog DEFENCE PHASE II KARACHI wird aber nach Möglichkeit mit Bildern und Texten gefüllt. Außer den aktuellen Beiträgen sind ihre Beiträge von 2001 archiviert als Christina Zück schon einmal Pakistan bereiste.

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Markus Wirthmann | 20.08.08

Da iss Musike drin

- und zwar ganz viel!

Aus Betroffenheit* gibt´s heute mal Musik: Der in Berlin lebende Komponist Johannes Kreidler hat ein Musikstück von 33 Sekunden komponiert das 70200 Fremdzitate enthält. Um dieses Stück ordnungsgemäß bei der GEMA anmelden zu können hat er telefonisch 70200 Formulare angefordert.

Offenbar kann man so viele Formulare nicht in ner Plastiktüte wegschleppen. Deshalb kündigt Johannes Kreidler auf seiner Homepage für September folgende Aktion an:

Anmeldung bei der GEMA mit 70200 Formularen für jedes darin verwendete Zitat.
Aktion mit Lastwagen, Papierkolonnen, Trägern und Presse am 12.9.2008 um 11h bei der GEMA Generaldirektion Berlin, Bayreuther Straße 37 (Wittenbergplatz).

*Kunst-Blog.com und alle anderen die Fremdkunstwerke zitieren (in unserem Fall "abbilden") sind von eben jener Auslegung des Urheberrechts betroffen die Johannes Kreidler hier ironisch und papiergewaltig angreift.

Danke übrigens an rebel:art für den Tipp.

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Markus Wirthmann | 14.08.08

Footprints of Fire

Neulich, bei meinem Ausritt nach Texas lernte ich die Kollegen von Emvergeoning kennen. Die Zusammensetzung und Herkunft des Wortes Emvergeoning bleibt den meisten Zeitgenossen, auch den Texanern, ein Rätsel. Gemeint ist damit ein Kunst-Blog aus San Antonio, Tx. Das ganze ist fast baugleich zu unserem Kunst-Blog.com hier - aber wir waren ungefähr zwölf Monate schneller mit der Namenswahl. Wer zu spät kommt, hat eben das Nachsehen und den kapriziösen Namen. lol oder wie man da sagt.

Ich wollte zwar schon die ganze Zeit die Texaner hier mal vorstellen aber erst die Olympiade sowie die Betrachtungen von Ben Judson auf Emvergeoning zu den dortigen Ereignissen drängten mir dies geradezu auf.

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Adib Fricke | 12.08.08

Ed Rushas Werkverzeichnis

Die magischen 7 – die Gesamtausgabe mit der Malerei von Ed Ruscha ist auf sieben Bände ausgelegt und erscheint im Steidl-Verlag

Es ist nicht ungewöhnlich, wenn das Werk eines erfolgreichen Künstlers im Alter in einem Gesamtkatalog zusammengefasst wird. Auch Edward Ruscha, geb. 16.12.1937, arbeitet nun an der Werkübersicht seiner Gemälde, an dem Edward Ruscha Catalogue Raisonné of Paintings. Es muss ein unglaubliches Projekt sein, die Gesamt-Publikation ist auf sieben Bände angelegt. Alle seine Gemälde sollen darin versammelt werden (seine fotografischen Arbeiten sind in einem gesonderten Band enthalten). Das erste Buch erschien bereits 2004. Bis jetzt gibt es drei Bände, jeweils mit ca. 400 bis 500 Seiten, gedruckt auf 170gr schwerem Kunstdruck-Papier. Die Bücher sind mit 200-210 US$ je Stück natürlich in einer Preisklasse angesiedelt, die sich an Sammler und Institutionen wendet und dem gewöhnlichen Kunstinteressierten kaum eine Chance für den Erwerb bietet.

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Markus Wirthmann | 17.05.08

PapierInternet

Die aktuelle Extra-Internet-Beilage der Zeit scheint höchst lesenswert zu sein. Leider habe ich das Heftchen beim Umsteigen im Leipziger Bahnhof, im ICE Richtung Saarbrücken, liegen lassen. Ungefähr nach der Hälfte von Julie Zehs Geschichte von den Netz-Neandertalern. Michael, kannst Du nicht mal schnell zum Bahnhof gehen und nachschauen? Wagen 21, Platz 85, Fenster.

Die Ausgabe von letzter Woche, Wie das Internet unsere Gesellschaft verändert war schon die 3,40 wert die ich für den Packen voll analoges Zeitungspapier hingelegt habe. Die erste Folge Wie das Internet unser Leben verändert habe ich leider verpasst. Und wie schon gesagt, die dritte und letzte Folge Wie das Internet unsere Kultur verändert hat jetzt vielleicht im Saarland einen Leser oder eine Leserin gefunden. Naja.

Glücklicherweise gibt´s ja das uns so grundlegend verändernde Internet: Hier kann man auf alle drei Ausgaben online zugreifen.

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Markus Wirthmann | 22.04.08

90 €, die sich lohnen ...

... könnten

Thomas Wulffen kann besser bloggen als manch anderes! - und deshalb bietet er jetzt beim Bildungswerk des BBK einen Blogging-Kurs an:
"Das Seminar soll einerseits grundlegende Informationen über Internet und Web 2.0 für Künstlerinnen und Künstler zur Verfügung stellen; andererseits soll neben der Theorie auch die direkte Arbeit mit dem internet im Mittelpunkt stehen ..."
Die 90 € sind keine schlechte Investition wie ich meine, denn mit Thomas Wulffen hat man einen Fachmann mit langjähriger Kunst-Komplex-Erfahrung vor sich, dessen Blog THW AKTUELL zum Besten in Sachen Kunst und Netz zwo Null gehört.

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Markus Wirthmann | 11.04.08

Lumas macht den Beuys 2.0

"Ein 30 Jahre altes Versprechen wird endlich Realität." Und damit meint die Avenso AG, Betreiberin der überaus erfolgreichen Lumas-Kette, das olle und mittlerweile schon arg durch den Kakao gezogene Beuys Zitat, das mittlerweile oft lauten könnte: "jeder Depp ist ein Künstler".
Es hat schon bei anderen Gelegenheiten nichts genutzt, aber ich sag es trotzdem noch Mal: Nein, so hat er´s nicht gemeint!


Was ist das eigentlich für ein seltsamer Gegenstand da unten links auf der Seite? Der Türgriff?

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Markus Wirthmann | 06.04.08

Miese Rendite

Wenn’s um’s Geld geht sind die Künstler ziemlich weit hinten dran - so im Durchschnitt. Wussten wir schon immer aber jetzt haben’s Wissenschaftler mal für uns zusammengeforscht. Die Ökonomen Prof. Dr. Mark Wahrenburg und der Dipl.-Kfm. Martin Weldi von der Goethe Universität Frankfurt haben untersucht wie sich die Rendite eines Studiums hinterher in Euro und Cent entwickelt.

"So machen beispielsweise Künstler oder Agrarwissenschaftler mit dem Uni-Studium häufig ein schlechtes Geschäft: Agrarwissenschaftler kommen auf eine magere Verzinsung von 2,6 Prozent; Künstler erleiden gar ein Minus, das heißt, sie können das ins Studium investierte Geld im Schnitt nicht mehr herausholen." schreibt der Unispiegel auf Spiegel-Online.
Wäre noch interessant wie sich’s mit dem Ausbildungsgängen des Kurators, des Galeristen oder anderer, der Kunst naher, Berufe verhält, aber hier die Rendite nachzuvollziehen dürfte schwierig werden da kein einzelner Studiengang in diese Berufslaufbahnen mündet ...

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Markus Wirthmann | 16.02.08

Kunst und das zweite Leben

Kann man in einer Welt, die ganz und gar aus Marmelade besteht, Marmelade herstellen?

SL one • Live from Second Life
Sonntag, 10. Februar 23:00 Uhr

SL two • Live from Second Life
Freitag, 15. Februar 18:00 Uhr
Directors Lounge Berlin


Moderator und Reisender in Second Life: Klaus W. Eisenlohr - dahinter ein Konzert des AOM , Avatar Orchestra Metaverse

In Second Life wird das auf jeden Fall schon seit geraumer Zeit versucht.
Außer den vielbeschrieenen Sexsüchtigen, Fetischisten und Rollenspielern jedweder Couleur tummeln sich nämlich eine große Zahl von Kreativen im Metaversum. Eine ganze Menge bildender Künstler, Architekten und Musiker entwickeln künstlerische Ansätze in dieser total künstlichen Welt. Theater gibt es natürlich auch in SL. Mit schöner Regelmäßigkeit landen beispielsweise Einladungen zu Tschaikowskys Nussknacker-Ballett in meinem Inventar. Das Inventar ist übrigens die virtuelle Kleider- und Gerümpelkammer jedes Avatars - und eben auch der Briefkasten.

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Markus Wirthmann | 11.02.08

Die Street-Art fordert erste Opfer

rebel:art, das Blog meines Vertrauens wenn´s um Street-Art und andere illegale Aktivitäten geht, meldet, dass irgendein durchgeschossener Sammler letzte Woche zwei Banksy-Graffities konservatorisch von ihrem Malgrund in Berlin-Mitte entfernen ließ.
Mich würde ja jetzt mal interessieren, ob das Abnehmen, im Gegensatz zum Anbringen, wenigstens vom Strafgesetzbuch gedeckt war, welcher Mehrwertsteuersatz hier zur Anwendung kam oder kommt (7% für Kunst oder 19 für Mauer) und ob die Eigentümer der Malgründe, in diesem Fall zweier Friedhofswände, ihre Abgaben an die VG-Bildkunst und die Künstlersozialkasse entrichten - und ob der Sammler noch alle Tassen im Schrank hat.

PS.: An dieser Stelle im Übrigen schöne Grüße nach Bonn und Wilhelmshaven!

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Markus Wirthmann | 08.07.07

Documenta-Service

Hier wieder was neues zum Thema documenta - und weiterhin gilt: Für Hinweise, Anregungen und noch mehr Links sind wir dankbar und gegebenenfalls werden sie an dieser Stelle veröffentlicht.

  • documenta-dock.net
  • documenta12blog
  • Docooning-Camp
  • documenta-zimmer.de
  • Buergelmaschine
  • Initativteilnahme der Arbeiterwohlfahrt

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Adib Fricke | 09.05.07

documenta-Webseite gehackt

Ein Film über japanisches Bondage auf der Ausstellungswebseite

Einen kurzen Moment sah es gestern so aus, als sei die documenta-Webseite gehackt worden. Die offizielle Webseite der documenta 12 zeigte nichts weiter als einen kleinen, eher belanglosen Film über Japanese Rope Bondage (Nawa Shibari). Weitere Informationen zum Kasseler-Kunst-Großevent, das im Juni beginnt, waren verschwunden. Junge, nackte Frauen, die »gebunden« und dann von alten Herren fotografiert werden, verdrängten plötzlich die restlichen Artikel und Links zur 100-Tage-Ausstellung. Konnte einfach so ein Web-Video in das Redaktionssystem der documenta eingeschleust werden? Waren die Passwörter so schwach, dass sie zu hacken waren, oder wurde das Passwort gar verraten? Das klang nach einer heißen Story.

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Adib Fricke | 07.04.07

»Schönheit gibt es nur noch im Kampf«

Einmal im Jahr mögt ihr einen Blumenstrauß vor der Mona Lisa niederlegen,
das gestatte ich euch.

-- Filippo Tommaso Marinetti (Manifest des Futurismus)

Die subjektiven Künstler sind einäugig, aber die objektiven sind blind.
Der Intellektualismus des 20. Jahrhunderts ist zerebrale Morphiumsucht.

-- Georges Rouault

In der Kunst haben die Theorien die gleiche Nützlichkeit wie die Verordnungen in der Medizin: um daran zu glauben, muss man krank sein.
-- Maurice de Vlaminck

Hier ist jeder Vorsitzender und jeder kann sein Wort abgeben ... Dadaist sein, heißt, sich von den Dingen werfen lassen ... Gegen die ästhetischethische Einstellung! ... Gegen die weltverbessernden Theorien literarischer Hohlköpfe! Für den Dadaismus in Wort und Bild, für das dadaistische Geschehen in der Welt. Gegen dies Manifest sein, heißt Dadaist sein!
-- Dadaistisches Manifest

Ich definiere es also ein für allemal: SURREALISMUS, Substantiv, m., reiner, psychischer Automatismus, durch welchen man, sei es mündlich, sei es schriftlich, sei es auf jede andere Weise, den wirklichen Ablauf des Denkens auszudrücken sucht.
-- André Breton (Surrealistisches Manifest)

Die Zeit der Manifeste liegt schon ein paar Jahrzehnte zurück. Vor fast hundert Jahren, 1909, wurde das Manifest des Futurismus von Filippo Tommaso Marinetti in der französischen Zeitung »Le Figaro« veröffentlicht. Es folgten andere »Manifestationen«: Kämpferisch gegen das bürgerliche Kunstsinnen gaben sich die jeweiligen (Stil)Richtungen. Alle traten mit dem Anspruch an, die Kunst zu befreien. Was damals geschrieben, gefordert und gehofft wurde, dokumentiert die Webseite »Kunstzitate.de«, die neben einer Zitatesammlung eine Auswahl an Künstlermanifesten und Statements zusammengestellt hat.

Link: Künstlermanifeste

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Markus Wirthmann | 20.01.07

Eine Hose ist eine Hose ist eine Hose

Second Life ist eine dreidimensionale multiuser Onlinewelt mit mittlerweile mehr als 2,5 Millionen Residents. Geschaffen wurde sie 2003 von der Betreiberfirma Linden Lab.

Aus der Einführung zu einem Interview das „SL-inworld“, ein Blog zum Thema „Second Life“, mit Prof. Norbert Bolz geführt hat.


Motnok Willis mit Jeans auf Designersofa im Museum of Modern Art

Eine der möglichen Erstausstattungen beim Betreten von „Second Life“ ist eine Blue Jeans. Der Bequemlichkeit halber wählen sehr viele Neuankömmlinge die Jeans und ein weißes T-Shirt, um ihre ersten Geh-(und Flug-)versuche in der Parallelwelt zu unternehmen. Teil des Erwachsenwerdens in SL ist es dann, sich Gedanken über sein Erscheinungsbild zu machen. Der Körper jedes Avatars (also der Handpuppe, die jedem Tastendruck des realen Besitzers am heimischen PC folgt) ist relativ frei formbar, und die Klamotten kann man auch fast grenzenlos umformen – oder sich einfach neue kaufen.

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Markus Wirthmann | 16.01.07

Saatchi 2.0

Von der Erkenntnis, dass das Internet keine Laufkundschaft kennt

„Your Gallery ..."
www.saatchi-gallery.co.uk/your

Wahlloser Zugriff auf die Künstlerdatenbank

Als Charles Saatchi 2005 seine Galerie an der Londoner South Bank wegen Schwierigkeiten mit dem Hauswirt schließen musste und die neue Bleibe erst zwei Jahre später fertig sein würde hat er sich, so für zwischendurch, ein neues Spielzeug gesucht: Das Internet. Und zwar auf dem letzten Kenntnisstand, voll geupdated mit Social Networking und den ganzen Faxen die gerade als Web 2.0 durch die Medien wabern.

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Adib Fricke | 19.10.06

Guck mal, ich steh’ vorm Bild

Es ist wohl ein beliebtes Knipserspiel: Wer es als Besucher ins MoMA in NY oder in ein anderes Museum mit international bekannten Meisterwerken schafft, scheint sich selbst auch gerne vor dem einen oder anderen Bild verewigen zu wollen. So wird der Beweis der eigenen Anwesenheit vor dem Meisterwerk erbracht. Das Einzigartige eines Gemäldes oder einer Skulptur wird im Zeitalter der beliebig häufigen Reproduktion erst einzigartig durch die persönlich nachgewiesene Rezeptionsgeste, die sich – gebannt in solchen Fotos – demonstrativ auf die Anwesenheit vor dem tatsächlich besuchten Werk beschränkt.

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Redaktion | 24.06.06

Extremely Saatchi - II

Was bisher geschah: Charles Saatchi bietet Kunst-Blog Zusammenarbeit an!
Erst Freudentaumel dann Stirnrunzeln in der Redaktion: Ist das Spam? Oder ein Virus? Will Charles das Kunst-Blog-Imperium kaufen? Könnte Flick dann der weiße Ritter sein? Und werden wir nach unserer, aus taktischen Gründen als Absage getarnten Antwort-Mail jemals wieder von Charles Saatchi hören?

Hier nun die Antwort:

Dear Sir/Madam,
Many thanks for your e-mail and for your interest in this project. Although I greatly admire your website, at this stage we are not looking for commercial banner placements. After all as you have said you do not want to bite the arm that feeds you and therefore we will do everything to avoid you of such a need.

Hier haben wir uns mit unserem taktisch ausgesprochen ausgefeilten Return anscheinend keinen guten Dienst erwiesen. Charles hat uns den moralisierenden Überbau geglaubt und will kein Geld rausrücken. Wie begegnet man diesem Konter jetzt nur?
Versuchen wir mal einen Gang runter zu schalten und geben Charles nochmals Gelegenheit in seiner Portokasse nachzuschauen:

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Redaktion | 16.06.06

Extremely Saatchi - I

Gestern um 11:49 Uhr fiel bei Kunst-Blog eine E-Mail mit erstaunlichem Inhalt geräuschvoll durch den Briefschlitz: Charles Saatchi, vertreten durch seinen Web Project Administrator, bietet Kunst-Blog die Zusammenarbeit an!
Nach erstem Freudentaumel ("Kunst-Blog.com geht an die Börse!" - "Nie wieder TK-Pizza") folgte eine Phase der Ernüchterung und der Fragen: Ist das Spam? Oder ein Virus? Oder ham´die´s jetzt schon so nötig? Oder will eine Gruppe besoffener Kunststudenten den Mißkredit der Saatchi Collection in Mißkredit bringen?

Wir warten auf eine Antwort:

Dear Sir/Madam,
My name is #### ####### and I am currently working on a project for the Saatchi Gallery, in London, UK. I came across your website and found it extremely interesting.

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Adib Fricke | 14.06.06

Einmal Cola Light mit Mentos, bitte!

Das Potential zum Kultstatus haben sie auf jeden Fall, spätestens seit Spiegel online gestern darüber berichtete: Videos, die immer weiter gesteigerte Versuchsreihen mit in Coca Cola Light-Flaschen geworfenen Mentos-Kaubonbons zeigen. Den dadurch entstehenden physikalischen Effekt des massiven Überschäumens nutzend spucken die Flaschen vor laufender Kamera ihren Inhalt aus. Den bisherigen dramaturgischen Höhepunkt dabei erreichte jetzt das Duo-Team von EepyBird.com (»Entertainment for the Curious Mind«) mit 101 Zweiliterflaschen Limonade und 523 Bonbons. Ein süß-klebriges Fontänenballett: The Extreme Diet Coke & Mentos Experiments.

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Adib Fricke | 10.01.06

Kunst, die kommunizieren soll

Kunst kommuniziert – weltweit
Das Auswärtige Amt präsentiert junge Kunst aus aller Welt auf seiner Webseite

Selbst Flickr.com mit einer Tag-Suche zu »art« zeigt zumeist eine bessere Auswahl an Bildern als das, was derzeit auf den Webseiten des Auswärtigen Amts der Bundesrepublik Deutschland als junge Kunst aus aller Welt in Form einer virtuellen Ausstellung präsentiert wird. Es ist fast schon egal, wohin man klickt. Das meiste sind grausame Bildwelten, die dem Betrachter dort zum Teil garniert mit bemühter Titelei (Antithetische Konvergenz, There always is a second impression, So bunt wie die Welt) begegnen.

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