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Markus Wirthmann | 24.09.09

NAHRUNG

NAHRUNG
kaleidoskopische Untersuchung eines Treibstoffs
Shedhalle Zürich
5. September – 27. September 2009
Finissage: Sonntag, 27. September 2009 // 17h

Franz Burkhardt - Esther Ernst - Adib Fricke - (e.) Twin Gabriel - Marianne Halter - Thaddäus Hüppi - Christian Jankowski - Franziska Koch - Karsten Korn - Via Lewandowsky - Bernhard Martin - Tatjana Marusic - Christiane Möbus - Rapedius/Rindfleisch - Gunter Reski - Ralf Ritter - Ana Roldán - Karin Sander - Martin Städeli - Caspar Stracke - Stefan Sulzer - Anita Tarnutzer - Jorinde Voigt - Markus Wirthmann - David Zink Yi


Karin Sander, Siegfried 1:3, 4+1-Achsenfräsung in Schokolade

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Markus Wirthmann | 14.09.09

Strandbiester belagerten Zürich

Theo Jansen
Strandbiester belagern Zürich
Kunstraum Walcheturm, Zürich
August/September 2009


Animaris Umerus in Aktion im ehemaligen Kasernenhof vor dem Kunstraum Walcheturm

Die Strandbiester (eigentlich eine etwas falsche, eher lautmalerische Übersetzung aus dem Niederländischen) sind kinetische Kunstwerke, die sich von vielen ähnlichen Ansätzen in einem wesentlichen Punkt unterscheiden: Sie wandern, mehr oder weniger autonom, durch´s Gelände. Klar, mittlerweile gibt es haufenweise elektronisches-Gezappel-Kunst, Spielzeug und sogar Staubsauger, die das schaffen - aber Theo Jansens Biester sind analog, komplett old-school und bestehen aus Plasikrohren, Kabelbindern, PET-Flaschen und Klebeband.

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Markus Wirthmann | 14.09.09

Denn sie wissen was sie tun

David Levine
HOPEFUL
Feinkost, Berlin
Juli/August 2009

David Levine versammelte an den Wänden der Galerie Feinkost hunderte Sed-Karten, also Bewerbungen von Models, Comedians, Schauspielern und -Innen, gerichtet an Agenten, Regisseure, Fotografen. Anscheinend handelte es sich mehrheitlich um die Klasse der Initiativ- mithin also der unverlangten, für den Adressaten eventuell unerwünschten bis lästigen Bewerbungen, die sich da breit machen. David Levine konnte diese Portfolios in den letzten Jahren sammeln, da sie, so der Galerietext, unbeantwortet und bereits zu Müll degradiert waren.
Unwillkürlich denke ich an Fruchtfliegen auf Obst oder das Getier in der Biotonne vor der Haustür.

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Gastbeitrag | 08.07.09

The Russian Club Gallery

von Martina Schmuecker

Eine Gallerie kuratiert von Künstlern
interessant oder zuviel Selbstreflexion?

Fassade

„The Russian Club Gallery“ befindet sich in der Kingsland Road in Dalston, in einem großen Backsteinhaus aus der viktorianischen Zeit, in dem sie sich über das Untergeschoss und die dahinter liegenden flachen Anbauten erstreckt. Es ist ein Ort der etwas zwischen den Welten liegt. Man hat die City und das trendy Shoreditch schon hinter sich, ist auf der großen geraden Ausfallstrasse nach Norden, aber noch nicht im nächsten Stadtteilzentrum, dem an Erwartungen an die Olympiade vollgepackten Dalston, angekommen. Also ein Ort an dem man eher vorbeifährt auf dem Weg zu oder von irgendetwas interessanterem.

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Markus Wirthmann | 20.06.09

Neulich in Zürich ...

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Gastbeitrag | 25.03.09

One Meter Seventy Three

by R A Suri

Wang Tiande
One Meter Seventy Three
Contrasts Gallery, Shanghai

The conceptual exhibition, One Meter Seventy Three, staged at the Contrasts Gallery, Shanghai, revealed a coy polarization of environmental, historical and symbolic themes pertinent to the experience of contemporary China by the hands of Wang Tiande.
The title is an echo of the exact physical height of the artist, and a caustic reference to three mountains (the Chinese title with the character «Shan-Mountain» - sounding like «San-Three» is key to the tongue-in-cheek reference) which bear fruit in the exhibition. The title also denotes Wang Tiande’s attention and challenge to questions of standardization, demographic averages and common denominational typology. Occidental and Oriental physical status and the rudiments of scientific measure & qualification are set in paradox with internationalism and its’ impact on the psyche. He measures himself first in light of this quizical introduction to further conceptual works which lie beyond the entrance to the exhibition.

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Gastbeitrag | 25.02.09

Drei Tage, drei Nächte, drei Orte ...

Gastbeitrag von Patrick Alt

Micky Mouse Club mit Thomas Winkler
Papers/Papiere im Studio Reichenbergerstraße
mit André Butzer, Andreas Hofer
und Ullrich Wulff & Kunstklub Berlin

22.02.2009. Ich steh auf, was war gewesen? Drei Tage, drei Nächte, drei Orte in Berlin. Ich fang beim 3. Abend an und ende in der 1. Nacht.
Die Entzugserscheinungen sind groß. Die Rote Rose in Kreuzberg war der 3. und letzte Ort von allen Gewesenen morgens um halb 4. Rouven Schmitt zieht die Biertulpe zum Hals. Dennis Loesch weigert sich aus anderen Gläsern als aus Tulpen zu trinken. Ein Blumenbazar aus Glas. Alle ziehen die Tulpen zum Kopf. Wie: "A night of serious drinking". Alle, die noch hier sind, halten die Gläser hoch. Ein Kreuzberger-Kneipen-Urgestein erzählt von Mickey Rourke: Das Geheimnis des Siegens. Ich verstehe nur noch jeden 5. Satz.

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Gastbeitrag | 22.12.08

Creating Awareness instead of Emotions

by Charlotte Lindenberg

Martha Rosler
Location Location Location
Portikus, Frankfurt am Main
12.7. – 14.9.08

Creating Awareness instead of Emotions

So what? Is there anybody who would not prefer awareness compared to emotions? The answer is: Yes. Almost everybody. Finally the better part of current art draws heavily on feelings, sensation, the heart – you name it.
Martha Rosler´s last show in Frankfurt am Main, Germany, is about the past and present of a Central European city. Largely free from the intention to divide history in culprits and victims Rosler does not venture to participate in a debate which continues for over half a century by now, hinging on notions of guilt and shame. Instead she concentrates on the immediate situation with a kind of X-ray vision, looking intensely at the very place she shares with the audience, thereby penetrating the layers of history. This way Rosler makes past and presence available simultaneoulsy.

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